Ist es denn immer Ökostrom wenn es drauf steht?

Leider wie so oft im Leben finden sich unter den Anbietern für Ökostrom, einige die die Energiewende eigentlich nur dafür nutzen wollen sich noch stärker zu bereichern, statt dem Stromkunden ein wahrhaftiges Angebot zu machen. Es ist dringend notwendig das diese Gewinnler bekannt gemacht werden.

Bisher fehlt es immer noch an einer einheitlich und leicht verständlichen Kennzeichnung der seriösen Unternehmen, die die Energiewende tatsächlich ernst nehmen, verbindlichen Vorgaben sowie gesetzlichem Schutz für den Begriff „Ökostrom“ fehlen immer noch. Statt dessen üben sich Anbieter daran, mit phantasievollen Namen für den Strom mit grünem Anstrich zu werben. Ökostrom-Gütesiegel hingegen, die nach wissenschaftlich fundierten Kriterien arbeiten und unabhängig kontrolliert werden, sind Verbrauchern bislang – so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Dezember 2011 – völlig unbekannt. „Schluss mit dem Labeldschungel“, fordert NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller, „wie bei der Biokennzeichnung für Lebensmittel muss ein einheitliches Gütesiegel für Ökostrom her."

In der BDR beziehen mittlerweile rund drei Millionen Haushalte „Ökostrom“. Der Aufpreis, den sie für den grünen Saft aus der Steckdose zahlen, wird jedoch nur selten in echte Energiewende umgemünzt. Denn viele Anbieter leisten – entgegen der Erwartung ihrer Kunden – keinen Beitrag zum Bau neuer und umweltfreundlicher Stromerzeugungsanlagen, sondern etikettieren zum Beispiel Strom, den sie seit Jahren schon aus alten Wasserkraftanlagen gewonnen haben, einfach nur um.

Es gibt zwar Ökostrom-Gütesiegel, die wissenschaftlich fundierte Kriterien bei der Labelvergabe zugrunde legen, unabhängige Kontrollen vorsehen und die Anstrengungen beim Zubau neuer Anlagen zur Energiegewinnung aus ökologisch vertretbaren Quellen transparent machen. Doch sind Verbrauchern diese bislang komplett unbekannt geblieben: „Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW hat TNS-Emnid ermittelt, dass 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger keine Ökostrom-Gütesiegel benennen konnten. Der Rest glaubte irrtümlicherweise, dass Ökostrom am Blauen Engel oder den Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte zu erkennen ist“, fasst Klaus Müller zusammen.

In Ihrem Schreiben an Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt eine neue Initiative für ein staatliches Ökostrom-Gütesiegel angeregt. Gemeinsam mit dem Öko-Institut und dem World Wide Fund For Nature (WWF) hatte sie im Jahr 2000 das Ökostrom-Gütesiegel „ok-power“ entwickelt, das nun in das einheitliche staatliche Siegel überführt werden soll.

Erstellt am: 30.01.2012 um 12:42 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Mikro-KWK Vitotwin 300 – Strom und Wärme für das Wohnhaus

Strom und Wärme für das Wohnhaus – das Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist genau ausgelegt auf die Anforderung der Heizungsmodernisierung in Ein- und Zweifamilienhäusern.

Kompakte Abmessungen und die Kombination mit bewährter Technik machen den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) jetzt auch zur Modernisierung im Ein- und Zweifamilienhaus möglich. Das Mikro-KWK-Gerät Vitotwin 300-W deckt den Wärmebedarf des Gebäudes und eignet sich ideal zur Grundlastabdeckung des Strombedarfs. In einem kompakten Wandgeräte-Gehäuse sind ein Stirling-Motor und ein Gas-Brennwertgerät als Spitzenlastkessel vereint. 
Komfortabel Heizen und Strom selber nutzen

Das Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist eine echte Alternative zu konventionellen Heizsystemen bei der Modernisierung. Gegenüber einem veralteten Gas-Heizwertkessel wird nicht nur Wärme erzeugt, sondern zusätzlich Strom für den Eigenbedarf, was den Gesamtnutzungsgrad der Anlage deutlich erhöht. Nicht genutzter Strom wird in das EVU-Netz eingespeist.
Dank des integrierten Gas-Brennwertkessels Vitodens 200-W ist das Mikro-KWK ein autarker Wärmeversorger. Bei höherem Wärmebedarf übernimmt das Gas-Brennwertmodul die fehlende Leistung.

Einfach aber äußerst effektiv: Das technische Prinzip

In dem Mikro-KWK-Gerät Vitotwin 300-W übernimmt ein Stirling-Motor die Stromerzeugung. Er wird von einem Gasbrenner betrieben. Bei der Stromerzeugung entstehen im Stirling-Motor Temperaturen von ca. 500 °C. Genügend Abwärme also, um – quasi nebenbei – Energie für Heizung und Trinkwassererwärmung zu erzeugen. Energie, die für die meiste Zeit des Jahres ausreicht.

Laufruhiger und wartungsfreier Stirling-Motor

Der Stirling-Motor des Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist hermetisch geschlossen, arbeitet laufruhig und ist nahezu wartungsfrei. Diese Eigenschaften ermöglichen die wohnraumnahe Installation. Besonders wirtschaftlich arbeitet das Gerät bei einem jährlichen Gasverbrauch von mindestens 20 000 kWh und einem Stromverbrauch von mehr als 3000 kWh pro Jahr. Das entspricht dem Bedarf eines durchschnittlichen Ein- oder Zweifamilienhaus. Reicht der Strom nicht aus, wird die benötigte Stromspitze von einem Stromanbieter bezogen. Andernfalls wird nicht genutzter Strom in das Netz des lokalen Energieversorgers eingespeist.

Das Mikro-KWK spart Geld – und verdient sogar noch etwas dazu

Durch die Nutzung der Abwärme aus der Stromerzeugung können Sie bis zu 20 Prozent Primärenergie sparen. Weil außerdem die CO2-Emissionen drastisch gesenkt werden, leisten Sie mit der Mikro-KWK einen wichtigen Betrag zum Klimaschutz. Dafür erhalten Sie Fördermittel von Bund, Ländern und Gemeinden. Darüber hinaus bekommen Sie für das eingesetzte Gas für die Stromerzeugung die Energiesteuer zurück erstattet.

Besonders rechnet sich jedoch, dass Sie Ihren Strom selbst erzeugen. Er wird mit 5,11 Cent/kWh (Stand 08/2011) vergütet. Nutzen Sie den Strom selbst, beträgt der Kostenaufwand nur ca. 1/3 des offiziellen Strompreises. Und den Strom, den Sie nicht brauchen, verkaufen Sie einfach an das öffentliche Netz. Dafür bekommen Sie den Strompreis, der nach EEX-Leipzig quartalsweise festgelegt wird (2. Quartal 2011: 5,361 Cent/kWh). Sie sehen: Die Mikro-KWK ist nicht nur eine Sparmaßnahme, sondern auch eine Geldanlage.
Da beim Betrieb kontinuierlich Wärme erzeugt wird, ist die Kombination mit einem Heizwasser-Pufferspeicher erforderlich.   Quelle: Viessmann

Erstellt am: 30.01.2012 um 12:29 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Immer wieder darauf achten: Wie kann ich Strom sparen?

Wer auch im neuen Jahr seine Stromkosten im Griff behalten möchte, ist gut beraten, den eigenen Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt, der auf energieeffiziente Elektrogeräte setzt und diese clever nutzt, kann nach Berechnung der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bis zu 25 Prozent der Stromkosten einsparen. Die besten Tipps im Überblick:

1. Stromverbrauch unter die Lupe nehmen: Wer Strom sparen will, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen, an welchen Stellen im Haushalt wie viel Strom verbraucht wird. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der dena können Verbraucher unter www.stromeffizienz.de in wenigen Minuten ihren Stromverbrauch durchleuchten.

2. Auslaufmodell Glühlampe austauschen: Die Glühlampe ist ein Auslaufmodell. Ob effiziente Halogenlampen, Energiesparlampen oder LED – stromsparende Alternativen gibt es viele. Der Clou: Energieeffiziente Leuchtmittel gibt es in allen Formen, Farben und Fassungen. Und sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.

3. Stand-by-Oldies checken: Insbesondere Geräte, die vor 2010 gekauft wurden – zum Beispiel Fernseher, DVD-Player oder Set-Top-Boxen -, verbrauchen auch nach dem Ausschalten im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Wer konsequent alle älteren Geräte vom Netz trennt, kann seine Stromrechnung zusätzlich entlasten: Pro Watt Stand-by-Leistung um rund 2 Euro pro Jahr.

4. Kühl- und Gefrierschrank abtauen: Ist der Kühlschrank innen von einer Eisschicht überzogen, steigt der Stromverbrauch. Dagegen hilft regelmäßiges Abtauen. Temperaturen von -18 Grad im Gefrierschrank und 7 Grad Celsius im Kühlschrank reichen vollkommen aus. Sind die Geräte auf niedrigere Temperatur eingestellt, verbrauchen sie unnötig Strom.

Erstellt am: 10.01.2012 um 12:33 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten immer auf das Energie-Label achten

Haushaltsgroßgeräte verursachen bis zu 50 Prozent der Stromkosten in deutschen Haushalten. Wer schon beim Neukauf von Geräten auf Energieeffizienz achtet, kann seine Stromrechnung daher deutlich entlasten, dieser Ansicht ist auch die Redaktion von www.stromverbrauch.de.
Das EU-Energielabel zeigt auf einen Blick, wie viel Strom ein Neugerät verbraucht. Der Blick auf das Label lohnt sich: Wer sich für die beste Effizienzklasse entscheidet, kann gegenüber einem durchschnittlichen Gerät bis zu 65 Prozent Stromkosten sparen, die Aufstellung zeigt Ihnen wie viel Prozent moderne Geräte aus 2010 ca. im Verhältniß  zu Geräten aus 2000 an Stromkosten sparen.

Kühlschrank mit Gefrierfach ca. 40% ;                                                                                                                                                                 Kühl- und Gefrierkombi ca. 50% ;                                                                                                                                                                  Gefrierschrank ca. 60% ;                                                                                                                                                                                   Geschirrspüler ca. 32% ;                                                                                                                                                                                     Waschmaschine ca. 30% ;                                                                                                                                                                                  Wäschetrockner ca. 65% ;                                     

Erstellt am: 10.01.2012 um 12:25 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Mit ökologischem Strom einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Strom ist Lebensnotwendig. Jeder braucht ihn. Würde der Strom auch nur für wenige Wochen ausfallen, währen Chaos, Hungersnöte und Plündereien an der Tagesordnung. Das öffentliche Leben würde komplett zusammenbrechen. So sehr sind wir mittlerweile vom Strom abhängig. Diese Entwicklung lässt sich auch nicht mehr umkehren. Die Weltbevölkerung wächst ständig weiter und es wird jährlich mehr Strom benötigt. Dieser hohe Strombedarf lässt sich momentan nur über Kernkraftwerke decken. Nach dem verheerenden Atomunfall in Japan ist das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit von Kernkraftwerken stark gesunken. Stromverbrauch.de ist der Meinung, dass die Zeit zum Umdenken gekommen ist.

Jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten in Zukunft ausreichend Strom zur Verfügung zu haben und trotzdem sicher leben zu können.

Stromverbrauch.de weiß, langfristig muss der Strom aus ökologischen Quellen bezogen werden. Sonne, Wind und Wasser sind unerschöpfliche Energiequellen. Doch die Erschließung dieser Stromquellen wurde lange Zeit vernachlässigt, da man sich auf die Kernenergie verlassen hatte und nicht mit derartigen Atomunfällen gerechnet hatte. Nun da die Nachfrage nach ökologischem Strom immer größer wird bleibt immer mehr Stromanbietern keine andere Wahl als auch Alternativstrom anzubieten. Dies sollten Verbraucher nutzen und ihren Strom von nur von solchen Anbietern beziehen, die ökologischen Strom vertreiben. Deshalb sollten die einzelnen Anbieter gut verglichen werden. Im Internet findet man zahlreiche Informationen und Möglichkeiten seinen Stromanbieter zu wechseln.

Erstellt am: 02.01.2012 um 8:31 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Ein großer Schritt Richtung energieeffizient wohnen, das „Energie-Plus-Haus“!

Wetzlar – In Anwesenheit von Oberbürgermeister Wolfram Dette ist in Wetzlar ein Einfamilienhaus seinen Mietern übergeben worden, das über das Jahr insgesamt mehr Energie bereitstellt als seine Bewohner selbst benötigen. Dank Photovoltaikanlage, effizienter Heizung und Dämmung sowie sparsamer Hausgeräte steht dem erwarteten Energiebedarf von 7 550 Kilowattstunden pro Jahr voraussichtlich eine Stromerzeugung von 9 100 Kilowattstunden gegenüber. Errichtet wurde das so genannte „Energie-Plus-Haus“ von der Bosch Thermotechnik mit ihrer Marke Buderus sowie den Gebäudespezialisten Buderus Immobilien GmbH (BIG) und Schwörer Haus.
„Wir wollen zeigen, dass ein solches Projekt mit heute bereits verfügbarer Technik möglich ist“, sagte Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstands Bosch Thermotechnik. Er verwies darauf, dass in Europa etwa 40 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen auf die Gebäude entfällt. Mit rund 85 Prozent wird dort der größte Anteil des Energiebedarfs für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasserbereitung eingesetzt. Der Anteil Strom ist mit rund 15 Prozent relativ dazu recht gering. Diese Diskrepanz führt Glock auf den technischen Zustand der Heizanlagen zurück: „Nur 13 Prozent der 17,8 Millionen Heizungsanlagen hierzulande sind auf dem aktuellen technischen Stand.“ Durch den Austausch der ineffizienten Anlagen ließen sich jährlich bis zu 55 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Glock ist überzeugt, dass sich das Energie-Plus-Haus auf längere Sicht zum Standard entwickeln wird.
Damit sich ein Gebäude vom Energieverbraucher zum -anbieter mausern kann, müssen drei Voraussetzungen erfüllt werden. Zunächst gilt es, den Verbrauch durch eine optimierte Gebäudehülle und die Nutzung von Restenergieströmen gering zu halten. Der verbleibende Energiebedarf wird effizient gedeckt. Zudem muss das Gebäude selbst so viel Strom wie möglich erzeugen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, haben die Projektpartner das Energie-Plus-Haus mit modernen Komponenten ausgestattet: Eingesetzt werden eine Photovoltaikanlage, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Elektro-Wärmepumpe mit einer Leistung von bis zu neun Kilowatt. Moderne, verbrauchsarme Hausgeräte der Energieeffizienzklasse A++ von Bosch runden die Ausstattung ab. Im Vergleich zu einem Neubau auf gutem, aber herkömmlichen Standard betragen die Mehrkosten rund 35 000 Euro für die Photovoltaik.
Dank dieser Maßnahmen sinkt der Primärenergiebedarf für Heizen und Warmwasser des Gebäudes mit 160 Quadratmetern Wohnfläche gegenüber einem herkömmlichen Vergleichsgebäude von 91 auf unter 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Die auf dem Dach angebrachten Photovoltaik-Module mit einer Leistung von 10,8 Kilowatt Peak erzeugen so viel Strom, dass sich auf das Jahr gerechnet eine positive Energiebilanz ergibt. Damit kann auch der Bedarf von vier eBikes mit Bosch-Antrieb gedeckt werden, die den Mietern zur Verfügung stehen.                                                                                                                                      Ein Blick auf die Website www.stromverbrauch.de wird Ihnen noch weitere Alternativen des energiesparenden Wohnens präsentieren. Es lohnt sich auf jeden Fall sich auf www.stromverbrauch.de gründlich umzuschauen, vielleicht ist der eine oder andere Tipp zum Energiesparen auch Ihnen noch nicht bekannt.

Erstellt am: 23.12.2011 um 11:31 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Gebäudedämmung ist ein wichtiger Bestandteil, um Klimaschutzziele zu erreichen

Aktuelle Medienberichte stellen die Wärmedämmung von Gebäuden als Mittel zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung in Frage. Aus Sicht der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sind diese Darstellungen haltlos und weisen überwiegend auf eine unsachgemäße Verarbeitung der Materialien oder eine falsche Planung hin. "Die Gebäudedämmung ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen, Heizenergie zu sparen und klimaschädliche CO2-Emissionen zu reduzieren", betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.
Einsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit
Für optimale Ergebnisse sollte die Dämmung in ein energetisches Gesamtkonzept eingebettet sein, das auch Fenster und Gebäudetechnik beinhaltet. Ebenso wichtig ist eine fachgerechte Ausführung durch qualifizierte Experten. Die dena hat bei den von ihr betreuten Modellprojekten nachgemessen, wie viel Energie mit einer solchen Komplettsanierung gespart werden kann. Der Energieverbrauch sank um 70 Prozent und entsprach damit genau den vorher berechneten Einsparprognosen.
Zudem lassen sich energetische Sanierungen bei einem ohnehin bestehenden Sanierungsbedarf wirtschaftlich umsetzen. Das belegt die von der dena veröffentlichte Sanierungsstudie, die hocheffiziente Sanierungen von Mehrfamilienhäusern ausgewertet hat.
Brandschutz
In Deutschland gibt es sehr hohe Sicherheitsstandards. Das gilt auch beim Brandschutz. Die fachgerechte Ausführung der Dämmmaßnahmen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Maßgebend dafür ist die Brandschutzverordnung, die die Verwendung der Baustoffe regelt und vorschreibt, wo an der Fassade Brandsperren angebracht werden müssen. Die Brandschutzverordnung wird regelmäßig aktualisiert und auf den Stand der Technik gebracht.
Zudem unterliegen alle Baumaterialien in Deutschland einer Zulassungspflicht und werden intensiv von etablierten Instituten geprüft. So wird auch das Brandverhalten von Wärmedämmverbundsystemen in Brandversuchen im Originalmaßstab getestet, bevor sie auf den Markt kommen.
Algenbildung
Die Problematik der Algenbildung an gedämmten Fassaden ist vor allem eine optische Beeinträchtigung. Sie kann entstehen, wenn der Außenputz der Fassade im Vergleich zur Luft kalt ist und sich dort Feuchtigkeit niedersetzt.
Eine Algenbildung muss aber nicht von der Dämmung verursacht sein. Es gibt eine Reihe von äußeren Faktoren, die diese Entwicklung begünstigen, zum Beispiel dichter Pflanzenbewuchs in Fassadennähe, stark verschattete Bereiche der Fassade oder eine verstärkte Schlagregenbeanspruchung, vor allem auf der Nord- und Westfassade.
Die äußeren Einflüsse können durch eine sorgfältige Planung minimiert werden. Dabei spielen zum Beispiel ausreichende Dachüberstände eine wichtige Rolle. Zudem bietet der Zusatz von Bioziden (Algizide bzw. Fungizide) im Außenputz oder der Farbe Schutz. Auch der Einsatz mineralischer Putze ist möglich.
Schäden durch Spechtlöcher
Das Auftreten von Spechtlöchern an gedämmten Fassaden ist ein Randthema. Das zeigt auch eine Umfrage der Zeitschrift "Ausbau und Fassade" bei Unternehmen des Stuckateurhandwerks aus dem Jahr 2010, in der die überwiegende Mehrheit der Stuckateure das Thema als irrelevant einstuft. Zudem treten Tierschäden nicht ausschließlich in der Dämmschicht von sanierten Häusern auf. So zerfressen Marder zum Beispiel auch Leitungen auf Dachböden und verunreinigen oder zerkratzen Fassaden.   Quelle: DENA

Erstellt am: 16.12.2011 um 14:18 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Intelligente Energie von LichtBlick – behagliche Wärme für Sie, SchwarmStrom für alle

Eine Gasheizung, die Ihnen zuverlässig behagliche Wärme liefert. Mit der Sie Energie sparen, die Umwelt schonen und Ihren Geldbeutel entlasten. Das ist das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk. Fortschrittliche Technologie von Volkswagen – kompakt, anschlussfertig und bequem einzubauen.

Doch damit nicht genug. Denn das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch sauberen Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. LichtBlick vernetzt viele kleine ZuhauseKraftwerke und bündelt den Strom. Wie ein Heringsschwarm bilden viele dezentrale ZuhauseKraftwerke eine intelligente Einheit und produzieren SchwarmStrom. Ihr Vorteil: Sie profitieren von der Stromproduktion in Ihrem Heizungskeller.

Sie schließen mit LichtBlick einen Wärmeliefervertrag ab. Wir installieren das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk in Ihrem Gebäude und kümmern uns um die Erdgaslieferung, die Stromeinspeisung und die Wartung. Das ZuhauseKraftwerk bleibt Eigentum von LichtBlick.

Die wichtigsten Voraussetzungen für ein ZuhauseKraftwerk
  • Sie verbrauchen mindestens 45.000 kWh Gas bzw. 5.000 Liter Öl im Jahr. Das entspricht dem Wärmebedarf von sehr großen Einfamilienhäusern oder Zweifamilienhäusern. Auch Mehrfamilienhäuser, kleine Unternehmen, Kirchen, Schulen oder öffentliche Gebäude sind geeignet.
  • Ihr Gebäude verfügt über einen Gasanschluss oder Sie möchten einen Anschluss installieren lassen.
  • Ihr Gebäude bietet eine mindestens 9 Quadratmeter große Aufstellfläche (eine Aufteilung auf mehrere Räume ist möglich).

Quelle: LichtBlick

Erstellt am: 05.12.2011 um 15:09 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Modernste Heiztechnologie in zeitgenössischer moderner Architektur im 1000sten Sonnenhaus

Kubisch, großzügig und mit Fenstern, die einen atemberaubenden Rundum-Blick erlauben, so präsentiert sich das 1.000ste Sonnenhaus Deutschlands. Auf 390 Quadratmetern bietet das Haus Raum zum Wohnen, für eine Psychotherapiepraxis, Seminarräume sowie ein Tonstudio. Zum Heizen nutzt es die krisensichere und kostenlose Sonnenwärme. „Unser Haus kombiniert eine naturnahe Lebensart mit den Aspekten einer modernen Architektur und einem nachhaltigen Energiekonzept. Es speist sich aus einer natürlichen Quelle, der Sonne. Für unser Arbeitsumfeld und unseren Lebensmittelpunkt bietet es die Qualität und den Komfort, den wir uns immer gewünscht haben“, meinen Alev Dilber-Kowalzik und Bert Kowalzik, Bauherren und Eigentümer des Sonnenhauses.

„Das 1.000ste Sonnenhaus ist ein beeindruckendes Zeugnis dafür, dass Heizen mit der Sonne im XXL-Format und die Produktion von Solarstrom auf dem eigenen Dach eine ideale Kombination ist, die auch bei anspruchsvoller Architektur funktioniert“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. „Das Bau- und Heizkonzept der Sonnenhäuser ist in der Bevölkerung längst angekommen und hat sich etabliert“, resümiert Peter Rubeck, Geschäftsführer des Sonnenhaus-Instituts e.V. „Wir wünschen uns, dass der Gesetzgeber den Trend zum nachhaltigen Bauen durch seine Unterstützung zum Baustandard macht. Schließlich erfüllen unsere Sonnenhäuser heute schon den Standard, den die Europäische Union für das Jahr 2020 vorschreibt.“

Im Zentrum der Heizanlage des 1.000sten Sonnenhauses steht das Energiekonzept des Sonnenhaus-Instituts, das konsequent und umfassend auf erneuerbare Energien setzt: Über 55 Prozent des gesamten Jahreswärmebedarfs an Heizung und Warmwasser wird von einer thermischen Solaranlage geliefert. Für den restlichen Bedarf kommt der heimische Rohstoff Holz zum Einsatz. Gemessen an einem konventionellen Gebäude liegt der Primärenergiebedarf des Hauses mit 10,5 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr um 85 Prozent unter dem Wert, den die Energieeinsparverordnung für Neubauten vorschreibt. 50 Quadratmeter Sonnenkollektoren sammeln die Sonnenwärme. Sie bilden eine um 70° geneigte Schrägfassade des nach Süden ausgerichteten Nebengebäudes.

Der „Solarschuppen“ bietet auf seinem Dach darüber hinaus einer 7,5 kWp-Photovoltaikanlage Platz. Diese elegante Lösung eines externen Energiehäuschens zeigt die flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten eines Sonnenhauses, falls es beispielsweise an der notwendigen Dachneigung fehlt oder das Haus auf dem Grundstück nicht optimal zur Sonne ausgerichtet werden kann. Im vorliegenden Fall konnte so das puristische Erscheinungsbild einer zeitgenössischen Flachdacharchitektur konsequent umgesetzt werden. Die Wärme aus den Kollektoren wird zentral in einem 15,3 Kubikmeter großen Langzeit-Solarspeicher eingelagert. Die darin gespeicherte Sonnenwärme heizt mit einer individuell regelbaren Fußbodenheizung die auf zwei Etagen verteilten Räume mit einer Gesamtfläche von 390 Quadratmetern. In der sonnenärmeren Jahreszeit deckt ein 30 kW Kaminofen mit Stückholz den restlichen Heizwärmebedarf.

90 Prozent seiner Heizenergie gehen direkt in den Pufferspeicher und sorgen auf diesem Weg im ganzen Haus für angenehme Temperaturen. Die restliche Wärme gibt der Ofen direkt – vor allem durch sein großes Sichtfenster – an den Wohnraum ab. So bietet der Kaminofen den Bewohnern nicht nur die Behaglichkeit sichtbaren Feuers, sondern darüber hinaus die Gewissheit, den gesamten Wärmebedarf ihres Hauses mit der Sonne zu decken, denn: Holz ist gespeicherte Sonnenenergie. Zusätzlich zur Heizwärme bezieht das Haus auch seinen Strom von der Sonne. Über eine 60 Quadratmeter große Photovoltaikanlage erzeugt es etwa 7,5 kWp zur Eigennutzung für den Haushaltsstrom. Der Überschuss wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Über die gesamte Außenfassade der Holz-Rahmenkonstruktion sorgt eine Zellulose Dämmschicht von 24 Zentimetern, im Dach von 30 Zentimetern dafür, dass die Wärme im Haus bleibt. Die großen Fensterfronten sind dreifach verglast, so dass über diese großen Flächen ebenfalls nur sehr geringe Wärmeverluste zu verzeichnen sind.    Quelle: BSW Solar

Erstellt am: 29.11.2011 um 11:30 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Rote Karte für Flexstrom

Strom wird immer teurer. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann die Kosten abfedern. Doch oft sind die billigsten Anbieter auch die verbraucher­unfreundlichsten! Die Fakten: 120 Euro Aktionsbonus lockten Herrn Vietzen zu Flexstrom. Er zahlte seinen gesamten Jahresverbrauch im Voraus, blieb 12 Monate treuer Kunde. Doch den Bonus hat er – wie viele andere ehemalige Flexstrom – Kunden – nicht bekommen. Somit hat er Flexstrom mehr bezahlt, als wenn er beim Grundversorger geblieben wäre.  

Im Begrüßungsschreiben schrieb Flexstrom: „Der Aktionsbonus wird Ihnen vereinbarungsgemäß nach 12 Monaten erstattet.“ Doch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen stand gleichzeitig: „Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des 1. Belieferungsjahres wirksam.“ Tatsächlich kündigte Vietzen seinen Vertrag während des ersten Belieferungsjahres zum Ablauf desselben. Hätte er nicht rechtzeitig gekündigt, hätte sich der Vertrag um 12 Monate verlängert. Flexstrom-Pressesprecher Dirk Hempel bestätigt: „Damit entfällt der Bonusanspruch.“Der Flexstrom-Vertrag startete mit einem vergleichsweise niedrigen Arbeitspreis von 17,50 Cent je Kilowattstunde und einer monatlichen Grundgebühr von 7,70 Euro. Doch bereits nach vier Monaten erhöhte Flexstrom die Preise deutlich: Der Arbeitspreis stieg auf 20,8 Cent je Kilowattstunde (fast 19 Prozent mehr). Und auch die Grundgebühr erhöhte das Unternehmen auf 8,70 Euro. Abzüglich von 105 Frei-kWh zahlte Vietzen für seinen Jahresverbrauch von 3 369 Kilowattstunden insgesamt 747,06 Euro an Flexstrom.                                                                                                                                                                         

Zum Vergleich: Beim lokalen Grundversorger Vattenfall hätte Vietzen im günstigsten Sondertarif für die ersten acht Monate 18,93 Cent je Kilowattstunde und für die übrigen vier Monate 21,21 Cent je Kilowattstunden bezahlt. Die monatliche Grundgebühr hätte 5,80 Euro betragen. Die gleiche Strommenge hätte bei Vattenfall im Tarif Hamburg Easy 732,96 Euro gekostet – gut 14 Euro weniger als bei Flexstrom und ohne Mindestvertragslaufzeit. Hinzu kommen 60 Euro Bonus, die Vattenfall Neukunden zahlt, wenn sie mindestens 12 Monate Strom im Tarif Hamburg Easy bezogen haben. Auch im Tarif Hamburg Kompakt hätte Vietzen noch 8 Euro gegenüber Flexstrom gespart.
Fazit: Wegen des nichtgezahlten Bonus war Flexstrom für Herrn Vietzen teurer als die Sondertarife seines Grundversorgers.

Erstellt am: 25.11.2011 um 11:40 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



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