Ca. 4% Strompreiserhöhung in 2012 ?

Laut dem Verbraucherportal Verivox ist 2012 mit einer Strompreiserhöhung von ca. 4% im Durchschnitt zu rechen. Das heißt ein Haushalt mit ca. 4000 kWh wird ca. 35 Euro im Jahr an Mehrkosten haben.

Der Preisanstieg ist einem Anstieg der EEG-Umlage zu verdanken, da die Übertragungsnetzbetreiber bekannt gegeben haben, dass die EEG-Umlage von 3,53 Cent/kWh im Jahr 2011 auf 3,592 Cent/kWh im Jahr 2012 steigt. Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom liegt im November 2011 für einen Verbrauch von 4.000 kWh bei einem Bruttopreis von 974 Euro. Durch die erhöhte EEG-Umlage und die Doppelbesteuerung (Mehrwertsteuer) steigt dieser Durchschnittspreis auf 977 Euro, was einer jährlichen Mehrbelastung von 3 Euro entspricht. Um die Entwicklung der Großhandelspreise für Strom zu ermitteln, wurde der volumengewichtete Jahresdurchschnitt aller für 2011 und 2012 gehandelten Terminkontrakte an der Strombörse EEX in Leipzig verglichen. Im Ergebnis haben sich die Strompreise für das Jahr 2012 um rund 3 Euro pro Megawattstunde erhöht. Für die Endverbraucherpreise bedeutet dies bei einer direkten Weitergabe eine Preissteigerung von 1,5 Prozent oder 15 Euro pro Jahr.Ein weiterer Preisfaktor sind die Netznutzungsentgelte, deren Entwicklung derzeit noch nicht abschließend abgeschätzt werden kann. Die Netzbetreiber sind zwar dazu angehalten, die Entgelte für das Jahr 2012 bereits jetzt zu veröffentlichen, in vielen Fällen handelt es sich jedoch um vorläufige Werte, die sich zum Jahreswechsel noch einmal ändern können.Die 11 größten Netzbetreiber haben derzeit Erhöhungen der Netznutzungsentgelte von durchschnittlich 6,5 Prozent angekündigt. Wird dieser Trend auch von den anderen Netzbetreibern aufgenommen, erhöht sich der Endpreis für die Verbraucher um weitere 2 Prozent, was einer jährlichen Mehrbelastung von rund 17 Euro entspricht. Die Entwicklung der EEG-Umlage, der Großhandelspreise und der Netznutzungsentgelte deutet darauf hin, dass viele Verbraucher zum Jahreswechsel mit Preiserhöhungen rechnen müssen“, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Wie hoch diese genau ausfallen werden, lässt sich aufgrund der noch unklaren Lage bei den Netzentgelten und der individuellen Preispolitik der einzelnen Versorger noch nicht abschätzen. Im Durchschnitt rechnen wir jedoch mit einer Steigerung von rund 4 Prozent. Die Strompreise für private Verbraucher in Deutschland steigen damit im zwölften Jahr in Folge“, so Reese.   Quelle Verivox

Erstellt am: 21.10.2011 um 11:40 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Zukunftsvision „angebotsoptimierte Stromnutzung“

Strom ist nicht gleich Strom. Haushalte, die selbst – etwa über eine Photovoltaik-Anlage – elektrische Energie erzeugen, wissen das. Ihnen steht mal mehr, mal weniger der kostbaren Ressource aus Eigenproduktion zur Verfügung – ebenso wie der Strom aus der herkömmlichen Versorgung. Auch andere, die vom externen Versorger abhängig sind, können wiederum die künftig vermehrt verfügbaren flexiblen Strompreise nutzen oder in einem intelligenten Netz von einem Überangebot an „günstigem“ Strom aus erneuerbaren Energiequellen profitieren. In jedem Fall kommt es darauf an – sofern der Endverbraucher das möchte – den Einsatz verbrauchsintensiver Hausgeräte auf diese unterschiedlichen Angebote und Preise abzustimmen. Stromversorger und Unternehmen arbeiten daher seit geraumer Zeit an Lösungen für eine „smarte“, auslastungs- und preisbezogene Stromnutzung.
Ein ökonomisch sinnvolles SmartGrid erfordert allerdings auch einheitliche Normen und Standards sowohl seitens der Hausgerätehersteller als auch auf Seite der Energieerzeugung und Energieverteilung. „Hier liegt noch viel Konzept- und Entwicklungsarbeit vor uns“, erläutert Bosch Marketingleiter Michael Bohn. Doch sobald Bosch eine flächendeckende Infrastruktur erkennt, um die so genannten SmartGrid-fähigen Hausgeräte in größerem Umfang einzusetzen, wird Bosch da sein – beispielsweise mit Geräten wie Geschirrspüler-Prototypen, deren Praxiseinsatz derzeit getestet wird.

Erstellt am: 20.09.2011 um 9:31 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Bye bye 60 Watt Glühlampe !

Ab dem 01.09.2009 gilt das EU-weite Glühlampenverbot. Alle nicht klaren Lampen dürfen ab September nicht mehr produziert bzw. importiert werden. Lediglich der Abverkauf von Restlagerbeständen ist erlaubt. Für klare Lampen oberhalb der 75 Watt Leistung gilt dieselbe Regelung, es sei denn sie liegen innerhalb der Energieeffizienzklassen A bis C. Darüber hinaus werden sämtliche Glühlampen der Energieeffizienzklasse F und G aus dem täglichen Gebrauch verschwinden. Der endgültige Abschied der Glühlampe erfolgt dann in Steps bis 2011 gestaffelt nach Wattagen.

Die EU-Richtlinie beinhaltet einige Ausnahmen. Hierzu gehören Leuchtstofflampen und Linienlampen, Lampen, die in Haushaltgeräten wie Ofen, Nähmaschine und Kühlschrank verbaut sind, sowie einige weitere Spezialitäten.

Das Glühlampenverbot regelt ausschließlich den Verkauf im Handel. Wer Zuhause noch klassische Glühlampen im Einsatz hat, muss diese nicht ab Anfang September 2009 ersetzen – auch wenn sich ein Austausch zugunsten energieeffizienterer Produkte lohnen würde. Diese sind zwar in der Anschaffung oftmals ein wenig teurer, amortisieren sich allerdings in den meisten Fällen schnell durch deutlich geringere Energiekosten. Zudem ist eine angenehme Beleuchtung in den eigenen vier Wänden wichtig und hat Einfluss auf unser Wohlbefinden. Daher sollte am Licht nicht gespart werden um die Umwelt zu schützen, sondern an der Energie. Das Konzept EcoSystems wird dem Anspruch von wundervollem Licht in Ihrem Zuhause bei effizienterem Energieeinsatz in jedem Raum gerecht.

Die optimale Beleuchtung für Zuhause hängt vom Einsatz der drei Energiespartechniken Halogen Niedervolt, LED und Energiesparlampen ab. Jede dieser Techniken bringt spezielle Vorteile mit sich und sollte bei der Lichtplanung berücksichtig werden.

Die Vorteile der drei  alternativen Techniken

LED Leuchtmittel – da im Außenbereich Leuchten aus Sicherheitsgründen oftmals die ganze Nacht eingeschaltet werden, empfehlen wir hier energieeffiziente LED-Leuchten als Orientierungslicht. ESL (Energiesparlampen) – Hobby- und Arbeitsräume sollten hell sein! Da das Licht oft über einen längeren Zeitraum benötigt wird und ein gedimmtes bzw. gerichtetes Licht nicht erforderlich ist, raten wir zur ESL-Technik. Halogen NV Leuchtmittel – um im Schlafzimmer verschiedene Lichtsituationen zu schaffen (stimmungsvolles Licht, helles Licht zum Bekleiden), raten wir hier zu der dimmbaren Halogen NV-Technik.

Erstellt am: 31.08.2011 um 10:48 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Jeder fünfte Deutsche tut sich schwer beim Stromsparen

Beinahe jeder Fünfte Deutsche „outet“ sich als Abschaltmuffel, wenn es darum geht, die Energiekosten, die durch Elektrogeräte im Bereitschaftsmodus verursacht werden, zu reduzieren. Dies ist das Ergebnis einer TNS-Infratest Studie im Auftrag des Gas- und Stromanbieters E WIE EINFACH. Als besonders nachlässig erweisen sich dabei die Hessen, während sich die Bürger im Nord-Osten und Osten der Republik als Vorreiter beim Abschalten hervortun.Gerade bei der Kommunikations-Elektronik zeigt sich, dass die Konsumenten beim Kauf von Geräten, die in der Regel rund um die Uhr auf Bereitschaft sind, bewusst auf den Energieverbrauch achten sollten. Denn Fax, Anrufbeantworter und DSL-Router zählen zu den Dauer-Stromfressern. Bei der Unterhaltungselektronik sieht es schon besser aus – doch auch hier wird noch viel Energie verschwendet: nur 80 Prozent der Befragten gaben an, die typischen Standby-Geräte „immer“ bzw. „meistens“ bewusst vom Strom-netz zu nehmen. Und das, obwohl im selben Atemzug fast jeder Bundebürger von sich behauptet, bewusst auf die Standby-Kostenbremse zu treten.

Neben dem Ausschalten des tatsächlichen Netzschalters (75 Prozent) erklärten 50 Prozent der Befragten, sogar den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. 75 Prozent der Bürger setzen bereits schaltbare Mehrfachsteckdosen ein, etwa um PC, Monitor und Drucker mit einem Klick den Saft abzudrehen. Weniger beliebt sind bislang Steckdosen mit Fernbedienung oder Wandsteckdosen mit eigenem Schalter. Fernseher, Musikanlage und Videogeräte (DVD, Videorecorder, Blueray-Player) zählen trotz hoher Abschaltquoten – nicht zuletzt aufgrund der hohen Verbreitung – nach wie vor zu den großen versteckten Stromfressern. Sehr diszipliniert sind die Verbraucher mittlerweile beim Abschalten von PC, Drucker, Monitor und Spielekonsole.

Indes hat die Aufklärungsarbeit, die Hersteller von Handys und Ladegeräten mittlerweile leisten, offenbar Früchte getragen: Neun von zehn Nutzern nehmen das Netzteil nach dem Aufladen der Batterien von Handy, Fotokamera oder anderen akkubetriebenen Geräten bewusst vom Netz.. Durchschnittlich 98 Euro Einsparpotenzial pro Haushalt. „Unabhängige Studien zeigen, dass sich die Mühe durchaus lohnt, Geräte konsequent abzuschalten oder manuell vom Netz zu trennen“, erklärt Paul Vincent Abs. Denn aufs Jahr hochgerechnet addiert sich durch den Standby-Betrieb eine stolze Summe: „Eine vierköpfige Familie zahlt pro Jahr rund 98 Euro allein für den Standby-Betrieb “, so Abs. Insgesamt verpulvern die Deutschen somit pro Jahr Energie für 3,3 Mrd. Euro oder rund 17 Mio. Kilowattstunden. (Quelle: Test.de) Neben konsequentem Abschalten lohnt sich oft auch der Griff zu einem teureren, aber sparsameren Gerät, das weniger Strom verbraucht. Stiftung Warentest hat berechnet, dass die Kosten, die ein DVB-T-Empfänger mit Fest-platte in zehn Jahren verursacht, zwischen 173,45 und 8,33 Euro schwanken. Ein höherer Anschaffungspreis amortisiert sich so schon nach kurzer Zeit.                        Quelle: E WIE EINFACH

Erstellt am: 26.08.2011 um 11:28 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Solarstrom wird Preisbrecher – Kosten seit 2006 halbiert

Solarstrom: 2013 günstiger als Haushaltsstrom, 2013/14 auf Förderniveau von Offshore-Windkraft, ab 2017 in ersten Marktsegmenten ohne Förderung rentabel.

Die Kosten von Solarstrom sinken rapide. Allein in den vergangenen fünf Jahren haben sie sich mehr als halbiert. Bereits 2013 wird der in Deutschland auf dem eigenen Hausdach produzierte Solarstrom günstiger sein als die meisten Haushaltsstromtarife der Energieversorger. Dies ergeben Berechnungen der Beratungsunternehmen Roland Berger und Prognos. Nach Überzeugung vieler Energieexperten besitzt die Photovoltaik das Potenzial, zu einer der günstigsten Energie-Erzeugungsformen überhaupt zu werden. Schon 2014 erreicht Solarstrom aus großen Solarstromanlagen das Förderniveau von Windkraftanlagen auf dem Meer (Offshore). Im Jahr 2017 könnten neue Solarstromanlagen auf Gebäuden mit einem hohen Anteil selbstverbrauchten Solarstroms in Deutschland komplett ohne finanzielle Förderung rentabel betrieben werden.

"Technologischer Fortschritt und Massenfertigung machen Solarenergie zum Preisbrecher und unverzichtbaren Bestandteil der Energiewende", sagte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) heute in Berlin. "Je stärker der Photovoltaik-Weltmarkt in den nächsten Jahren wächst, desto schneller wird Solarstrom wettbewerbsfähig." Bis 2020 wird sich der Absatz von Solarmodulen nach Einschätzung des BSW-Solar mindestens verdreifachen.

Hintergrund:

Nach Angaben des Verbraucherportals Verivox zahlt ein Musterhaushalt mit 4.000 Kilowattstunden Jahresstromverbrauch für einen durchschnittlichen Strom-Mix einen Preis von 24,68 Cent pro Kilowattstunde. Die finanzielle Förderung für den ins Stromnetz eingespeisten Solarstrom beträgt aktuell noch 28,74 Cent je Kilowattstunde. Je nach Marktentwicklung sinkt sie allerdings in den nächsten Jahren um jährlich bis zu 24 Prozent.

Die Photovoltaik hat bereits in den vergangenen Jahren erhebliche Kostensenkungs-Erfolge erzielt. So konnten die Preise für fertig installierte Photovoltaik-Aufdachanlagen seit 2006 mehr als halbiert werden. Nach Angaben des BSW-Solar betrug der durchschnittliche Endkundenpreis pro Kilowatt Leistung rund 2.400 Euro – fünf Jahre zuvor waren es noch 5.000 Euro.                          Quelle: BSW-Solar

Erstellt am: 12.08.2011 um 11:31 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Stromsparen im Sommer

Sommerliche Temperaturen, die man allerdings im Augenblick vermissen könnte, bringen auch Ihren Stromzähler ins Schwitzen. Wenn Kühlschrank, Ventilator oder Klimageräte auf Hochtouren laufen, steigt Ihr Energiebedarf enorm und ist kaum niedriger als im restlichen Jahresverlauf. Doch gerade in der Sommerzeit lässt sich der eigene Stromverbrauch mit einfachen Mitteln wirksam senken.  Sparen Sie mit.  Wer im Sommer seine Wäsche im Freien aufhängt und auf den Wäschetrockner verzichtet, spart bis zu 60 Euro im Jahr. Zusätzlich zu Klimageräten eingesetzte Deckenventilatoren verbessern die Luftzirkulation, was den erforderlichen Energiebedarf zum Kühlen deutlich senkt. Auch der Kühlschrank bietet viele Möglichkeiten zum Energiesparen. Wer Standort und Temperatureinstellung des Gerätes richtig wählt und darauf achtet, dass der Kühlschrank gut gefüllt ist, kann seine Stromkosten erheblich senken. Ein Wechsel des Stromanbieters hilft zudem, Ihre Haushaltskasse um mehr als 600 Euro pro Jahr zu entlasten.

Erstellt am: 08.08.2011 um 11:27 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Interesse an Ökostrom nimmt wieder ab

Heidelberg – Das nach der Katastrophe in Fukushima stark angestiegene Interesse an Ökostrom ist wieder deutlich gesunken. Dennoch machen Ökostromtarife mehr als 50 Prozent aller Anfragen bei Verivox aus. „Wir konnten bereits in den vergangenen Jahren beobachten, dass Störfälle in Kernkraftwerken zu einem kurzzeitigen Anstieg der Ökostromanfragen führten“, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Bei der Katastrophe in Fukushima ist dieser Effekt deutlicher zutage getreten als jemals zuvor.“

Bis zu 80 Prozent der Wechsler wollten Ökostrom

Im Jahr 2010 bezog sich jede dritte Anfrage für Unterlagen zum Stromanbieterwechsel auf einen Ökostromtarif. Im Zuge der Diskussion um die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke stieg dieser Anteil bereits im Januar und Februar 2011 deutlich an. Zum ersten Mal überwogen die Anfragen für Ökostrom (58 Prozent) die Anzahl der Interessenten für herkömmlichen Strom (42 Prozent). Nach der Katastrophe in Fukushima wuchs die Nachfrage nach Ökostrom rasant. Im April 2011 erreichte der Anteil der Anfragen mit 80 Prozent seinen Höhepunkt. Doch mit der gesunkenen medialen Aufmerksamkeit scheint auch der ökologische Impuls abzuflauen. Bereits im Mai ging der Ökostromanteil der Anfragen deutlich auf 62 Prozent zurück, im Juni ist eine weitere Absenkung auf 55 Prozent zu beobachten, was dem Anteil vom Beginn des Jahres 2011 entspricht.

Verbraucher müssen auf Gütesiegel achten

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Anfragen für Ökostromtarife mit Gütesiegeln einen größeren Anteil einnehmen als bisher. „Dies weist darauf hin, dass die Verbraucher stärker auf strenge Gütesiegel achten“, so Reese. „Diese Entwicklung ist begrüßenswert, denn der Begriff Ökostrom ist nach wie vor nicht geschützt. “Wer durch die Wahl eines Ökostromtarifs zum Ausbau der Erneuerbaren Energien beitragen will, muss darauf achten, dass der Tarif ein entsprechendes Gütesiegel hat. Denn viele Ökostromtarife garantieren nur die Stromherkunft, was keinen direkten ökologischen Zusatzwert hat. Strenge Gütesiegel für Ökostrom hingegen enthalten Anforderungen, die den ökologischen Nutzen des Tarifs sicher stellen.       Quelle:Verivox

Erstellt am: 29.07.2011 um 10:54 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Explodierende Energiekosten

Die Energiekosten explodieren, unsere Abrechnungen für Strom waren noch nie so hoch wie jetzt. Es ist höchste Zeit Energie einzusparen und am besten beginnen wir selbst damit. Sehen Sie sich einmal in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus um und Sie werden einige energiefressende Quellen finden. Nehmen Sie einmal Ihre Küche unter die Lupe und hier speziell den Kühlschrank. Hat er schon die Effizienz A, ist die richtige Temperatur eingestellt und das Gefrierfach eisfrei? Denn er liegt mit an der Spitze des großen Stromverbrauchers. Ihr Herd kann so genutzt werden, dass einiges an Strom eingespart werden kann. Das Gargut so stellen, dass die Kochfelder eben sind mit dem Boden der Töpfe. Die Temperatur reduzieren, sobald das Wasser kocht oder schon ganz abstellen. Der Backofen muss auch nicht immer vorgeheizt werden, wie es in manchen Rezepten steht. Die Gerichte gelingen auch, wenn man den Topf oder die Pfanne in den kalten Herd stellt. Das sieht man am Römertopf, der auch kalt in den Ofen gestellt wird.

Einen unnötigen Stromverbrauch haben Sie auch mit Ihren Elektronikgeräten, die im Standbymodus stehen. Hier wäre die bessere Lösung, eine Steckdosenleiste mit Schaltknopf, so dass zu jeder Zeit alle Geräte ausgeschaltet werden können. Das gleiche gilt übrigens auch für Kaffeemaschinen, Toaster und Co. Auch hier wäre eine Mehrfachsteckdose die gute Alternative. Denn wo kein Stecker drin ist, da ist kein Stromverbrauch. Ihre Wäsche wird auch wunderbar weiß, wenn sie auf 60 Grad gewaschen wird anstatt auf 95. Wenn man bedenkt, dass das Waschen ca. 8 % des Stromverbrauches benötigt, wäre hier ein Ansatzpunkt zum Stromsparen.

Ihre Heizungsanlage ist Sie noch von vorgestern und falsch eingestellt? Hier ist das Sparpotenzial besonders groß und kein herausgeworfenes Geld, wenn man die Heizung vom Fachmann überprüfen lässt. Eine Modernisierung der Anlage ist zwar sehr teuer, rechnet sich aber nach ein paar Jahren nachhaltig. Tägliches richtiges Lüften der Räumlichkeiten ist Pflicht. Dauernd gekippte Fenster lassen Ihre Stromuhr Salto schlagen. Deshalb lieber ein paar Mal am Tag Stoßlüften. Wenn Sie tagsüber nicht zu Hause sind, kann das problemlos am Abend nachgeholt werden. Eine Ersparnis der Heizkosten kann bis zu 15 %, durch die einfachen Maßnahmen eingestrichen werden. Die Lichtquellen in der Wohnung, brennen bei manchen Leuten bis ins Bett gegangen wird, egal ob sich jemand darin befindet oder nicht. Auch hier gilt, nur in dem Raum den Lichtschalter betätigen, in dem man auch sitzt. Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken. Zur Heizung sei gesagt, nicht jeder hat das Geld um eine Modernisierung zu finanzieren, als Mieter hat ja der Vermieter das Sagen. Aber mit einfachen Heizkörperthermostaten kann die Temperatur in den Räumen perfekt eingestellt werden.

Erstellt am: 29.07.2011 um 10:49 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Blogbeitrag Stromverbrauch.de

Rund 30 % der Gesamtenergie an Strom gehen an private Haushalte, was zeigt, dass gerade im häuslichen Umfeld ein großes Einsparpotential liegt. Allen voran spielt hier der Stand-by-Modus mit, der nicht ausgeschaltet wird. Allein der Videorekorder zeigt einen Verbrauch von 101 kwh, gefolgt vom Farblaserdrucker mit 152 kwh oder dem Tintenstrahldrucker mit 123 kwh. Im Stand-by-Modus schlagen immerhin noch 15 Watt zu Buche. Das alles zusammen gerechnet wird ein beträchtliches Sümmchen aufs Jahr gerechnet. Eine Steckdosenleiste bietet sich hier an, an der alle Geräte angeschlossen sind und mit einem Knopfdruck komplett ausgeschaltet werden können, außerdem verlängert das Aus des Stand by die Lebensdauer der Geräte. Einziger Nachteil, gespeichertes geht verloren, aber wer da fit im programmieren ist, für den ist das auch kein Problem.

Wer sich jeden Monat über seinen Stromverbrauch schwarz ärgert, der muss was tun. Man geht davon aus, dass 25 % des gesamten Verbrauchs für die Heizung des Hauses mit Warmwasserbereitung eingerechnet wird und durchschnittlich 2 % für die Beleuchtung. Elektrische Geräte tragen natürlich hier ihren Beitrag dazu. Hier ist es sinnvoll, gerade bei Neuanschaffungen auf die Energieeffizienz zu achten. Diese zeigt wie sparsam die Geräte sind, allerdings sind sie in der Anschaffung etwas teurer, was sich aber mit der Zeit rechnet. Man denke hier beispielweise an die Waschmaschine, Spülmaschine und der Kühlschrank. Eine Waschladung die mit 60 Grad gewaschen wird, anstatt mit 95 Grad, bringt Stromersparnis, auch der Kühlschrank mit einer Energieeffizienz von A. Dabei Pflicht ist, dass der Kühlschrank immer abgetaut ist, sollte keine Abtauautomatik drin sein, was bei den neuen Geräten der Fall ist. Auch beim Herd kann gespart werden. Bei manchen Gerichten steht, dass der Backofen vorgeheizt werden soll, was nicht unbedingt erforderlich ist.

Wer seine Heizung noch nicht auf dem neuesten Stand hat, der kann auch hier durch ein entsprechendes Modernisierungsprogramm Strom einsparen. Wer hier investiert, beispielsweise durch Benutzung von Sonnenenergie und eine ausgefeilte Heiztechnik, für den klingeln die Euro im Beutel. Thermostate an den Heizkörpern tun ein Übriges die Räume zu heizen und zwar ausreichend, man spricht von einer Wohlfühltemperatur von 21 Grad im Wohnbereich und in den Schlafräumen von 15 Grad. Außerdem müssen Türen und Fenster luftdicht sein, damit die Einsparung effizient sein kann. Die Fenster dauernd auf Kipp gestellt, lässt die Stromuhr sausen, besser mehrmals Stoßlüften, ist da die sinnvollere Variante. Auch beim Warmwasser kann Strom gespart werden. Hier sollte der Durchlauferhitzer, der meist einen langen Vor-Leerlauf hat (was auch die Wasserkosten hoch treibt), durch ein sparsameres Gerät, das mit Gas betrieben wird, ausgetauscht werden.

Erstellt am: 22.07.2011 um 15:31 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Energielabels erkennen und berücksichtigen

Bereits seit 1994 kann man anhand der Etikettierung erkennen, mit welchen Geräten man Strom sparen kann. Anders gesagt: Das „Energielabel“ teilt bestimmte Gerätearten (nämlich Raumklimageräte, elektrische Backöfen, Leuchtstoffröhren, Lampen, Geschirrspüler, Wäschetrockner, Waschmaschinen, Gefrier- und Kühlgeräte). Hier stellt das Label „A“ den niedrigen Verbrauch fest und das Label „G“ den hohen Verbrauch. „A“ unterteilt sich noch in die Optimalkennzeichnungen „A+“ und „A++“, die noch sparsamer sind. Dem umweltbewussten Verbraucher wird zudem angeraten, sich auch an den Kennzeichnungen anderer Geräte zu orientieren. Nämlich der blaue Engel umfasst Elektrowerkzeuge, Garten- und Bürogeräte, das GED Label (Kürzel für „Gemeinschaft Energielabel Deutschland“) umfasst Bürogeräte und Unterhaltungselektronik und die „Euroblume“ findet sich auf Haushaltswaren, Beleuchtungsartikeln und Bürogeräten. Ferner gibt es noch das „TCO Label“ unter anderem Bürogeräte.

Auch andere Energiesparmaßnahmen sind für einen völlig gewöhnlichen und privaten Haushalt möglich, nämlich insbesondere beim Geschirrspülen, Baden oder Duschen. Warmes Wasser wird als völlige Selbstverständlichkeit betrachtet – jedoch macht den zweithöchsten Verbrauch an Energie innerhalb eines Haushaltssystems aus. Wärmt man Wasser mit Strom auf, so verlangt dies einen besonders intensiven Energieverbrauch und wird auch zum hohen Kostenfaktor. Zehn Prozent spart man jedoch, wenn man die herkömmlichen Durchlauferhitzer gegen elektronisch geregelte Geräte umtauscht. Ebenso lassen sich bis zu 80 Prozent an Wasserersparnis erzielen, indem man Wasserhähne montiert, deren Durchfluss begrenzt ist – einen ähnlichen, sehr effektiven Effekt erzielt man mit einer Wassersparbrause.

Noch einen ergebnisreichen Weg gibt es, Energie für die Warmwasserbereitung zu sparen: Man koppelt zumindest diesen Leistungsbereich von der herkömmlich produzierten Energie ab und nutzt hierfür Holzpellets oder Solarenergie. Der Eingriff in das Heizsystem rechnet sich langfristig – hier lassen sich in einer fachlichen Beratung die günstigsten Energieträger bestimmen. Das Heizsystem funktioniert – gerade im Zusammenhang mit der Umwälzpumpe – als Energieverbraucher, der 15 Prozent des Gesamtsystems nutzt. Viele Pumpen, die vorinstalliert sind, wurden nicht angemessen (nämlich zu groß oder mit einem zu niedrigen Wirkungsgrad) montiert – hier ist durchaus ein Umdenken und eine Umorientierung wertvoll.

Erstellt am: 14.07.2011 um 14:46 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



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