Ihre Kostenbremse beim Strombezug

Hier finden Sie relevante Informationen zu den derzeitigen Entwicklungen in der Solarbranche. Allem voran stellen wir Ihnen hier Beiträge zum Thema Eigenverbrauch von Sonnenstrom ein. Denn der selbstgenutzte Solarstrom ist bereits und wird auch weiterhin für Sie wichtige Kostenbremse sein, wenn es darum geht, Betriebskosten beim Strombezug zu sparen.
De facto sind die konventionellen Strombezugspreise der letzten Jahre kontinuierlich angestiegen – und das um mehr als 5 Prozent pro Jahr. Eine Preisteuerung, die sich aufgrund von Ressourcenknappheit und weltweit wachsender Energiebedarfe fortsetzen wird. Wenn Sie sich nun dafür entscheiden, den Strom, den Ihr Dach-Solarkraftwerk täglich produziert, auch zum höchstmöglichen Anteil selbst zu nutzen, dann

  • sparen Sie bares Geld, da die Sonne Strom für Sie produziert, der nicht jedes Jahr um x-Prozent teurer wird
  • machen Sie sich immer unabhängiger von der sprunghaften, wenig vorhersehbaren Förderpolitik der Regierung
  • lösen Sie sich weitgehend vom tageszeitabhängigen Preisdiktat am Strommarkt
  • werten Sie Ihr Image auf, da Sonnestrom ein ökologisch wertvoller Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz ist

Folgend finden Sie Infos zu der Position des BSW im Hinblick auf die EEG-Veränderungen in der Solarförderung, Hintergründe zu der plötzlichen Entscheidung unserer Politiker sowie zur Weiterentwicklung unserer Branche und WARUM es sich weiterhin lohnt, in Solarkraft zu investieren. Sehr gerne können Sie uns bei weiterführenden Fragen auch jederzeit anrufen.

Hier finden Sie relevante Informationen zu den derzeitigen Entwicklungen in der Solarbranche. Allem voran stellen wir Ihnen hier Beiträge zum Thema Eigenverbrauch von Sonnenstrom ein. Denn der selbstgenutzte Solarstrom ist bereits und wird auch weiterhin für Sie wichtige Kostenbremse sein, wenn es darum geht, Betriebskosten beim Strombezug zu sparen.
De facto sind die konventionellen Strombezugspreise der letzten Jahre kontinuierlich angestiegen – und das um mehr als 5 Prozent pro Jahr. Eine Preisteuerung, die sich aufgrund von Ressourcenknappheit und weltweit wachsender Energiebedarfe fortsetzen wird. Wenn Sie sich nun dafür entscheiden, den Strom, den Ihr Dach-Solarkraftwerk täglich produziert, auch zum höchstmöglichen Anteil selbst zu nutzen, dann

  • sparen Sie bares Geld, da die Sonne Strom für Sie produziert, der nicht jedes Jahr um x-Prozent teurer wird
  • machen Sie sich immer unabhängiger von der sprunghaften, wenig vorhersehbaren Förderpolitik der Regierung
  • lösen Sie sich weitgehend vom tageszeitabhängigen Preisdiktat am Strommarkt
  • werten Sie Ihr Image auf, da Sonnenstrom ein ökologisch wertvoller Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz ist

Folgend finden Sie Infos zu der Position des BSW im Hinblick auf die EEG-Veränderungen in der Solarförderung, Hintergründe zu der plötzlichen Entscheidung unserer Politiker sowie zur Weiterentwicklung unserer Branche und WARUM es sich weiterhin lohnt, in Solarkraft zu investieren. Sehr gerne können Sie uns bei weiterführenden Fragen auch jederzeit anrufen.

Status quo der Gesetzes-Novelle

(Quelle: BSW Solar) Mit dem Beschluss der Berliner Koalitionsfraktionen zum EEG-Änderungsgesetz ist das offizielle parlamentarische Verfahren in der vergangenen Woche eingeleitet worden. Am 21.3. fand im Bundestag eine Anhörung statt, bis zum heutigen Tag wurden innerhalb der Fraktionen die letzten Änderungsvorschläge erarbeitet und abgestimmt. Die Änderung der EEG-Solarstromförderung soll zum 30.3. im Bundestag verabschiedet und anschließend am 11.5. im Bundesrat beraten werden.

Der Änderungsvorschlag ist erarbeitet …
(Quelle: Reuters) Wie bisher geplant soll ab April ein einmaliger Einschnitt bei den garantierten Abnahmepreisen zwischen 20 und 40 Prozent je nach Anlagengröße greifen. Wer allerdings für seine Dachanlage beim Versorger bis 24. Februar einen Antrag auf Netzanschluss gestellt hat, soll bis 30. Juni Zeit haben, die Module in Betrieb zu nehmen. Große Anlagen auf ehemaligem Militärgelände, sogenannte Konversionsflächen, bekommen bis Ende September Zeit. Gefördert wird bei kleineren Dachanlagen nur noch 80 Prozent des Stroms, bei größeren 90 Prozent. Der Rest muss selbst verbraucht oder vermarktet werden.
Zwischen Mai und Oktober dieses Jahres wird die Solarförderung zudem für alle neuen Anlagen monatlich um ein Prozent gekürzt. Ab November richtet sich die monatliche Kürzung dann nach dem Zubau im dritten Quartal, ab Februar 2013 nach dem Bau im vierten Quartal und so weiter.
Die maximale Kürzung der Förderung im Jahr soll künftig 29 Prozent betragen, bislang waren es 24 Prozent. Dies gilt, wenn im Quartal hochgerechnet auf ein Jahr mehr als 7,5 Gigawatt neue Solarenergie installiert werden. Lesen Sie hierzu auch die

Erstellt am: 29.03.2012 um 14:26 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Strompreise niedriger als vor einem Jahr

Die Strompreise an der Börse für den deutschen Strom sind trotz des Atomausstiegs deutlich niedriger als vor einem Jahr. Der Preis für deutschen Grundlaststrom an der Strombörse ist in den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 im Mittel auf 4,74 Cent pro Kilowattstunde gefallen (Jan-Feb 2011: 5,05 Cent pro kWh).
Das sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, als die abgeschalteten Atomkraftwerke noch produzierten, 6,1 Prozent weniger, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster nach Bekanntgabe der Februar-Zahlen durch die European Power Exchange (EPEX/EEX) mit. Im Januar 2012 fiel der Preis für deutschen Strom am Spotmarkt wegen der hohen Windstromproduktion auf 3,99 Cent pro Kilowattstunde und damit auf den niedrigsten Stand seit August 2010. "Die gesunkenen Börsen-Strompreise kommen beim Verbraucher aber noch nicht an", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch.
Strom in Frankreich und der Schweiz deutlich teurer
Der Strom in Frankreich ist im Unterschied zum Rückgang in Deutschland deutlich teurer geworden. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 musste für französischen Grundlaststrom am Spotmarkt im Durchschnitt 6,2 Cent pro Kilowattstunde bezahlt werden. Noch teurer waren die Strompreise in der Schweiz. Eine Kilowattstunde Strom kostete hier 6,8 Cent (Jan-Feb 2011: 5,9 Cent)

Erstellt am: 22.03.2012 um 14:02 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Die nächste Strompreiserhöhung kündigt sich an

91 Stromversorger werden ihre Preise für Haushaltsstrom zum 1. März erhöhen, 62 weitere Stromerzeuger werden dann am 1. April folgen und das ist kein schlechter Aprilscherz.  Bereits in den Vormonaten hatten über 200 Grundversorger Preissteigerungen verkündet, so das Stromvergleichsportal Verivox. Im Durchschnitt nehmen die Preise um rund 3,4 Prozent zu.
Einigen Versorgern dient der Ausbau der Erneuerbaren Energien als Begründung für Erhöhung, obwohl die EEG-Umlage im Vergleich zu 2011 nur um 0,06 Cent je Kilowattstunde gestiegen ist. „Wenn Energieversorger die Preise aktuell anheben, lässt sich das nicht auf die Erneuerbaren Energien schieben“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Neben betriebswirtschaftlichen Gründen liegt es an steigenden Beschaffungskosten für fossile Energieträger und vor allem an steigenden Netznutzungsentgelten.“ Davon betroffen sind besonders Privathaushalte und der Mittelstand, die – im Gegensatz zur energieintensiven Industrie – nicht bei den Netzentgelten begünstigt sind.
Mit dem Netzentgelt wird die Nutzung des Netzes abgegolten. Das Prinzip: Die Stromverbraucher, die das Netz in Anspruch nehmen, kommen für die Infrastruktur auf. Demnach müssten Verbraucher mit einem hohen Stromverbrauch mehr Netzentgelte zahlen. Dieser Grundsatz ist jedoch seit August 2011 aufgehoben. Die Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) regelt, dass Großstromverbraucher von der Zahlung der Netzentgelte zu einem großen Teil befreit sind. Dieses Privileg hatte die Regierung der energieintensiven Industrie im Zuge des Atomausstiegs zugebilligt, um die im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen zu entlasten. Nun gilt: Wer viel Strom verbraucht und daher die Netze intensiv nutzt, kommt nicht mehr für deren Instandhaltung auf. „Selbst vor dem Hintergrund, den Industriestandort Deutschland schützen zu wollen, wirkt es bizarr, dass der Mittelstand und Privathaushalte allein für die Kosten aufkommen müssen“, bilanziert Vohrer. Eben diesen stehen in den kommenden Wochen Strompreiserhöhungen ins Haus.

Erstellt am: 24.02.2012 um 11:39 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Ist es denn immer Ökostrom wenn es drauf steht?

Leider wie so oft im Leben finden sich unter den Anbietern für Ökostrom, einige die die Energiewende eigentlich nur dafür nutzen wollen sich noch stärker zu bereichern, statt dem Stromkunden ein wahrhaftiges Angebot zu machen. Es ist dringend notwendig das diese Gewinnler bekannt gemacht werden.

Bisher fehlt es immer noch an einer einheitlich und leicht verständlichen Kennzeichnung der seriösen Unternehmen, die die Energiewende tatsächlich ernst nehmen, verbindlichen Vorgaben sowie gesetzlichem Schutz für den Begriff „Ökostrom“ fehlen immer noch. Statt dessen üben sich Anbieter daran, mit phantasievollen Namen für den Strom mit grünem Anstrich zu werben. Ökostrom-Gütesiegel hingegen, die nach wissenschaftlich fundierten Kriterien arbeiten und unabhängig kontrolliert werden, sind Verbrauchern bislang – so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Dezember 2011 – völlig unbekannt. „Schluss mit dem Labeldschungel“, fordert NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller, „wie bei der Biokennzeichnung für Lebensmittel muss ein einheitliches Gütesiegel für Ökostrom her."

In der BDR beziehen mittlerweile rund drei Millionen Haushalte „Ökostrom“. Der Aufpreis, den sie für den grünen Saft aus der Steckdose zahlen, wird jedoch nur selten in echte Energiewende umgemünzt. Denn viele Anbieter leisten – entgegen der Erwartung ihrer Kunden – keinen Beitrag zum Bau neuer und umweltfreundlicher Stromerzeugungsanlagen, sondern etikettieren zum Beispiel Strom, den sie seit Jahren schon aus alten Wasserkraftanlagen gewonnen haben, einfach nur um.

Es gibt zwar Ökostrom-Gütesiegel, die wissenschaftlich fundierte Kriterien bei der Labelvergabe zugrunde legen, unabhängige Kontrollen vorsehen und die Anstrengungen beim Zubau neuer Anlagen zur Energiegewinnung aus ökologisch vertretbaren Quellen transparent machen. Doch sind Verbrauchern diese bislang komplett unbekannt geblieben: „Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW hat TNS-Emnid ermittelt, dass 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger keine Ökostrom-Gütesiegel benennen konnten. Der Rest glaubte irrtümlicherweise, dass Ökostrom am Blauen Engel oder den Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte zu erkennen ist“, fasst Klaus Müller zusammen.

In Ihrem Schreiben an Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt eine neue Initiative für ein staatliches Ökostrom-Gütesiegel angeregt. Gemeinsam mit dem Öko-Institut und dem World Wide Fund For Nature (WWF) hatte sie im Jahr 2000 das Ökostrom-Gütesiegel „ok-power“ entwickelt, das nun in das einheitliche staatliche Siegel überführt werden soll.

Erstellt am: 30.01.2012 um 12:42 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Immer wieder darauf achten: Wie kann ich Strom sparen?

Wer auch im neuen Jahr seine Stromkosten im Griff behalten möchte, ist gut beraten, den eigenen Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt, der auf energieeffiziente Elektrogeräte setzt und diese clever nutzt, kann nach Berechnung der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bis zu 25 Prozent der Stromkosten einsparen. Die besten Tipps im Überblick:

1. Stromverbrauch unter die Lupe nehmen: Wer Strom sparen will, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen, an welchen Stellen im Haushalt wie viel Strom verbraucht wird. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der dena können Verbraucher unter www.stromeffizienz.de in wenigen Minuten ihren Stromverbrauch durchleuchten.

2. Auslaufmodell Glühlampe austauschen: Die Glühlampe ist ein Auslaufmodell. Ob effiziente Halogenlampen, Energiesparlampen oder LED – stromsparende Alternativen gibt es viele. Der Clou: Energieeffiziente Leuchtmittel gibt es in allen Formen, Farben und Fassungen. Und sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.

3. Stand-by-Oldies checken: Insbesondere Geräte, die vor 2010 gekauft wurden – zum Beispiel Fernseher, DVD-Player oder Set-Top-Boxen -, verbrauchen auch nach dem Ausschalten im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Wer konsequent alle älteren Geräte vom Netz trennt, kann seine Stromrechnung zusätzlich entlasten: Pro Watt Stand-by-Leistung um rund 2 Euro pro Jahr.

4. Kühl- und Gefrierschrank abtauen: Ist der Kühlschrank innen von einer Eisschicht überzogen, steigt der Stromverbrauch. Dagegen hilft regelmäßiges Abtauen. Temperaturen von -18 Grad im Gefrierschrank und 7 Grad Celsius im Kühlschrank reichen vollkommen aus. Sind die Geräte auf niedrigere Temperatur eingestellt, verbrauchen sie unnötig Strom.

Erstellt am: 10.01.2012 um 12:33 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten immer auf das Energie-Label achten

Haushaltsgroßgeräte verursachen bis zu 50 Prozent der Stromkosten in deutschen Haushalten. Wer schon beim Neukauf von Geräten auf Energieeffizienz achtet, kann seine Stromrechnung daher deutlich entlasten, dieser Ansicht ist auch die Redaktion von www.stromverbrauch.de.
Das EU-Energielabel zeigt auf einen Blick, wie viel Strom ein Neugerät verbraucht. Der Blick auf das Label lohnt sich: Wer sich für die beste Effizienzklasse entscheidet, kann gegenüber einem durchschnittlichen Gerät bis zu 65 Prozent Stromkosten sparen, die Aufstellung zeigt Ihnen wie viel Prozent moderne Geräte aus 2010 ca. im Verhältniß  zu Geräten aus 2000 an Stromkosten sparen.

Kühlschrank mit Gefrierfach ca. 40% ;                                                                                                                                                                 Kühl- und Gefrierkombi ca. 50% ;                                                                                                                                                                  Gefrierschrank ca. 60% ;                                                                                                                                                                                   Geschirrspüler ca. 32% ;                                                                                                                                                                                     Waschmaschine ca. 30% ;                                                                                                                                                                                  Wäschetrockner ca. 65% ;                                     

Erstellt am: 10.01.2012 um 12:25 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Rote Karte für Flexstrom

Strom wird immer teurer. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann die Kosten abfedern. Doch oft sind die billigsten Anbieter auch die verbraucher­unfreundlichsten! Die Fakten: 120 Euro Aktionsbonus lockten Herrn Vietzen zu Flexstrom. Er zahlte seinen gesamten Jahresverbrauch im Voraus, blieb 12 Monate treuer Kunde. Doch den Bonus hat er – wie viele andere ehemalige Flexstrom – Kunden – nicht bekommen. Somit hat er Flexstrom mehr bezahlt, als wenn er beim Grundversorger geblieben wäre.  

Im Begrüßungsschreiben schrieb Flexstrom: „Der Aktionsbonus wird Ihnen vereinbarungsgemäß nach 12 Monaten erstattet.“ Doch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen stand gleichzeitig: „Der Bonus entfällt bei Kündigung innerhalb des ersten Belieferungsjahres, es sei denn, die Kündigung wird erst nach Ablauf des 1. Belieferungsjahres wirksam.“ Tatsächlich kündigte Vietzen seinen Vertrag während des ersten Belieferungsjahres zum Ablauf desselben. Hätte er nicht rechtzeitig gekündigt, hätte sich der Vertrag um 12 Monate verlängert. Flexstrom-Pressesprecher Dirk Hempel bestätigt: „Damit entfällt der Bonusanspruch.“Der Flexstrom-Vertrag startete mit einem vergleichsweise niedrigen Arbeitspreis von 17,50 Cent je Kilowattstunde und einer monatlichen Grundgebühr von 7,70 Euro. Doch bereits nach vier Monaten erhöhte Flexstrom die Preise deutlich: Der Arbeitspreis stieg auf 20,8 Cent je Kilowattstunde (fast 19 Prozent mehr). Und auch die Grundgebühr erhöhte das Unternehmen auf 8,70 Euro. Abzüglich von 105 Frei-kWh zahlte Vietzen für seinen Jahresverbrauch von 3 369 Kilowattstunden insgesamt 747,06 Euro an Flexstrom.                                                                                                                                                                         

Zum Vergleich: Beim lokalen Grundversorger Vattenfall hätte Vietzen im günstigsten Sondertarif für die ersten acht Monate 18,93 Cent je Kilowattstunde und für die übrigen vier Monate 21,21 Cent je Kilowattstunden bezahlt. Die monatliche Grundgebühr hätte 5,80 Euro betragen. Die gleiche Strommenge hätte bei Vattenfall im Tarif Hamburg Easy 732,96 Euro gekostet – gut 14 Euro weniger als bei Flexstrom und ohne Mindestvertragslaufzeit. Hinzu kommen 60 Euro Bonus, die Vattenfall Neukunden zahlt, wenn sie mindestens 12 Monate Strom im Tarif Hamburg Easy bezogen haben. Auch im Tarif Hamburg Kompakt hätte Vietzen noch 8 Euro gegenüber Flexstrom gespart.
Fazit: Wegen des nichtgezahlten Bonus war Flexstrom für Herrn Vietzen teurer als die Sondertarife seines Grundversorgers.

Erstellt am: 25.11.2011 um 11:40 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Die sparsamsten Haushaltsgeräte 2011/12

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Waschtrockner und Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässigsein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Stromoder Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskostenund entlastet die Umwelt. Bei vielen Geräten sind die Betriebskosten in ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Besonders sparsame Geräte sparen deshalb im Laufe der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein, als sie bei der Anschaffung teurer sind. In Deutschland werden im Herbst 2011 im Handel etwa 2300 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 500 Waschmaschinen, 1100 Spülmaschinen, 240 Wäschetrockner und 60 Waschtrockner angeboten. Darunter gibt es einige besonders sparsame Modelle, viele mit mittleren und auch noch eine gewisse Menge mit sehr hohem Strom- und Wasserverbrauch. Die Verbrauchsunterschiede erscheinen oft nur als „Stellen hinter dem Komma“. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen:

Hinter diesem Link finden Sie ein Faltblatt in Form einer PDF Datei. In diesem Faltblatt sind besonders sparsame Modelle üblicher Bauarten und Größenklassen zusammengestellt. Es soll als Orientierung dienen, wenn man auf niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achten will. Seine Angaben basieren auf Marktdaten von Oktober 2011. Falls Sie diese Broschüre erst wesentlich später lesen oder wenn Sie die von Ihnen gewünschten Informationen hier nicht finden, schauen Sie im Internet auf www.spargeraete.de. In dieser Online-Datenbank finden Sie das gesamte deutsche Lieferangebot auf dem jeweils aktuellsten Stand, der den Verfassern dieser Broschüre bekannt ist. Quelle: ASUE

Erstellt am: 18.11.2011 um 12:42 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Das Ende einer Märchenstunde: Billiger Heizen mit Nachtstrom

Es war einmal in den siebziger Jahren, da galten Nachtstromheizungen als zukunftsweisend, da sie den aus (heimischer) Kohle gewonnenen (vermeintlich) "sauberen" Heizstrom nutzten, um für eine warme Wohnung zu sorgen. Diesem Märchen sind leider viele aufgesessen und rund 1,5 Millionen Wohnungen wurden mit Elektro(speicher)heizungen ausgerüstet. Die märchenhaften Verheißungen, dass Heizstrom besonders billig und umweltfreundlich sei, sind immer ein Märchen geblieben. Selbst im Jahr 2008, als das Heizöl zu Spitzenpreisen gehandelt wurde, war die Stromheizung die für Endverbraucher teuerste Art der Brennstoffversorgung. Das mit Abstand häufigste Anwendungsgebiet von Nachtstrom sind (Lüftungs-) Speicherheizgeräte. Diese speichern die aus Heizstrom gewonnene Wärme und geben sie über den Tag verteilt wieder ab. Leider ist es sehr uneffizient , da die Elektroheizung kann wegen der hohen Umwandlungsverluste in den Kraftwerken nur etwa 33 Prozent der dort eingesetzten (Primär-)Energie in Form von Raumwärme nutzen. Moderne Öl- oder Gasheizungen kommen dagegen auf über 70 Prozent, bei Brennwertnutzung sogar auf über 80 Prozent.  Also ist Heizen mit Strom denn tatsächlich umweltfreundlicher als das Heizen mit anderen Heizungen? Nein. Betrachtet man den gesamten Weg von der Energiegewinnung bis zur warmen Wohnung, so übertrifft die Elektroheizung moderne Gas- oder Ölheizungen beim Ausstoß von klimaschädlichen CO2 (bzw. CO2—Äquivalenten) und Schadstoffen wie zum Beispiel Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staub fast durchweg um das Zwei- bis Dreifache. Geräte, die vor 1984 hergestellt worden sind, können außerdem für die Gesundheit schädliche Asbestfasern enthalten. Sind solche Modelle immer noch in Gebrauch, sollten sie möglichst umgehend fachgerecht ausgetauscht und entsorgt werden.
Manche Stromversorger rechtfertigen Nachtstromspeicherheizungen mit dem Argument, sie seien die ideale Ergänzung zu erneuerbaren Energieträgern (und müssten mithin erhalten bleiben). Zudem benötige der weitere Ausbau erneuerbarer Energieträger Speicherkapazität; eine Elektrospeicherheizung stelle bereits ein solches Speichersystem dar.
Dazu ist zu sagen, dass der Austausch des Energieträgers das Heizen mit Strom nicht effizienter macht. Auch erneuerbare Energieträger sind ein Eingriff in die Natur, und ihr Einsatz sollte daher nicht zum Zwecke der Energieverschwendung an anderer Stelle erfolgen. Wenn Strom aus erneuerbaren Energien gespeichert werden soll, ist es unverzichtbar, auch die Speicher nach Effizienzmaßstäben auszuwählen. So könnten beispielsweise Druckluft- sowie Kälte- oder Langzeit-Wärmespeicher eine bessere Lösung darstellen. Weitere Möglichkeit: Künftig könnten Autos mit Elektroantrieb dank des gespeicherten Stroms rollen.

Erstellt am: 17.11.2011 um 10:59 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Erst prüfen, dann buchen: Ökostrom

Die Atomkatastrophe von Fukushima lässt viele deutsche Verbraucher umdenken: Umweltfreundliche Stromangebote sind gefragter denn je. Immer mehr Haushalte vollziehen die Umstellung auf "grünen“ Ökostrom, was einzelnen Stromanbietern zeitweise Neukundenzuwächse von bis zu 700 Prozent bescherte. Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien erzeugt und kommt ohne Atomkraft aus – so zumindest das Versprechen vieler Stromanbieter. Energieexperte Jürgen Reinhardt von TÜV Rheinland: „Für den Verbraucher ist nicht immer ersichtlich, ob der vermeintliche Ökostrom auch wirklich so sauber ist, wie er vorgibt:“ Immer wieder komme es zu einer „Vergrünung von Graustrom“. Das heißt, ein Energieversorger kann Ökostrom anbieten, obwohl er selbst gar keinen produziert. So genannte Renewable Energy Certificate System-Zertifikate machen es möglich. „Solche Zertifikate stehen im Grunde für die grüne Eigenschaft von Ökostrom und die ist käuflich", weiß Jürgen Reinhardt. „Manche Ökostromanbieter kaufen Zertifikate von tatsächlichen Ökostromproduzenten und etikettieren einen Teil ihres Strommixes damit um – ganz legal.“

Diese „einfache“ Ökostromvariante hat aus Sicht von TÜV Rheinland durchaus seine Berechtigung – solange dieses Verfahren gegenüber dem Verbraucher transparent dargestellt wird. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, achtet bei der Wahl des Ökostroms darauf, dass das Stromangebot zertifiziert ist. Jürgen Reinhardt und seine Kollegen prüfen Ökostromprodukte nach bestimmten Richtlinien. Die Ergebnisse der Zertifizierung und das Ökostromangebot selbst werden mit dem Label TUVdotCom dokumentiert. Dieses Prüfzeichen garantiert, dass die vom Anbieter zugesicherten Eigenschaften eingehalten werden. „Damit dokumentieren wir, aus welcher Quelle der Strom stammt und in welchem Umfang der Ökostromanbieter in den Neubau regenerativer Anlagen investiert“, erklärt der Fachmann.              Quelle: TÜV Rheinland

Erstellt am: 03.11.2011 um 9:30 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



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