Bezahlbarer Strom in der Zukunft?

Der Strompreis wird in den nächsten 20 Jahren um 70 Prozent steigen. Das prognostiziert eine Studie der Strategieberatung Roland Berger. Das werde insbesondere stromintensive Wirtschaftsbranchen vor neue Herausforderungen stellen.
Um die Energiekosten zu senken, müsse die Effizienz gesteigert und somit gezielt in Effizienztechnologien und -maßnahmen investiert werden. Dabei senkten diese Investitionen nicht nur die Stromkosten, sondern schafften auch Wachstum und stimulieren Innovationen. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien". Anhand von vier ausgewählten Industrien – Grundstoffchemie, Papier- und Pappeindustrie, metallerzeugende Industrie, Verarbeitung von Steinen und Erden – zeigen die Autoren Handlungsstrategien bis 2050 auf.
Der Strombedarf bei stromintensiven Industrien wird nach Ansicht der Experten in den nächsten Jahren stark steigen. Neben dem Ausbau von strombasierten Produktionsverfahren trage auch der zunehmende Automatisierungsgrad zu einer Erhöhung des Verbrauchs bei. Gleichzeitig stiegen die Strompreise, etwa durch den frühzeitigen Atomausstieg und die damit verbundene Angebotsverknappung, höhere Kosten für CO2-Zertifikate und Brennstoffe sowie den Ausbau von Stromnetzen für Erneuerbare Energien. "Der Strompreis wird in den nächsten 20 Jahren um rund 70 Prozent steigen", sagt Ralph Büchele von der Strategieberatung Roland Berger. "Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Energieeffizienz steigern."
Steigerung der Energieeffizienz durch Technologieentwicklung und deren Verwendung
Gerade in den stromintensiven Branchen sehen die Experten von Roland Berger ein großes Potenzial für Effizienzsteigerungen. "Die Entwicklung neuer Effizienztechnologien durch die verschiedenen Anbieter und deren Einsatz auf Anwenderseite ermöglichen eine nachhaltige Senkung des Stromverbrauchs und somit eine signifikante Reduzierung der Stromkosten", erklärt Torsten Henzelmann, Partner bei Roland Berger.
So könne die Energieeffizienz beispielsweise in der Papierindustrie bereits im Jahr 2030 um rund 30 Prozent gesteigert werden; bis 2050 liege das Potenzial sogar bei 50 Prozent. In der Metallverarbeitungsindustrie könnten bis 2050 rund 40 Prozent der Stromkosten eingespart werden. Voraussetzung hierfür sind laut Ralph Büchele gezielte Investitionen in Effizienzmaßnahmen, die sich jedoch bezahlt machen würden: "Die vier in der Studie untersuchten Branchen müssten bis 2050 rund 23 Milliarden Euro in Effizienztechnologien investieren. Dadurch ließen sich im Gegenzug über 100 Milliarden Euro an Energiekosten einsparen.

Erstellt am: 12.09.2011 um 8:30 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Warum energetisch bauen oder sanieren?

Unser Klima ist im Wandel. Nicht zuletzt, weil große Mengen des Treibhausgases CO2 die Erdatmosphäre aus dem Gleichgewicht bringen. Die Vorräte an fossilen Energieträgern sind begrenzt. Angesichts dessen ist klar: Energiesparen und Klimaschutz sind wichtige Leitlinien für die Politik. Öffentliche und private Gebäude in Deutschland verbuchen für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung einen Anteil von 40 Prozent des Gesamt-Energieverbrauchs und stehen für fast 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes. Zugleich werden in privaten Haushalten rund 85 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser eingesetzt. Weitgehend etabliert ist eine energiesparende Planung und Bauweise beim Neubau. Doch die großen Energieeinsparpotenziale liegen in Deutschland mit 18 Millionen Wohngebäuden und 1,5 Millionen Nichtwohngebäuden im Gebäudebestand. 75 Prozent dieser Gebäude sind vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1978 errichtet worden, vielfach noch unsaniert und daher oftmals in einem energetisch schlechten Zustand. Eine Folge ist, dass z. B. die Wohnnebenkosten mehr und mehr zur zweiten Miete werden. Dass hier gespart werden kann und muss, liegt auf der Hand: Durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik können teilweise bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs eingespart werden. Dieses Potenzial gilt es zu erschließen.

Durch die Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudebestand werden die CO2-Emissionen dauerhaft gesenkt – ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz! Durch die Modernisierung von Fenstern, die Dämmung von Fassaden, Dach und Kellerdecken oder die Installation einer neuen Heizungsanlage lassen sich Heizkosten erheblich reduzieren. Eigentümer und Mieter werden zugleich unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Nicht zuletzt profitieren sie auch von einem behaglicheren Wohnklima! Die energetische Gebäudesanierung schafft Wachstum und Arbeit. Von den Bauaufträgen profitieren vor allem örtliche Handwerksbetriebe aus dem Mittelstand. Allein im Jahr 2010 wurden 340.000 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert oder geschaffen.

Erstellt am: 26.08.2011 um 11:41 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Im ersten Halbjahr 2011 wechselten ca. 4,5 Millionen Haushalte den Energieanbieter

Nürnberg, 17. August 2011 – Im ersten Halbjahr 2011 haben rund 4,5 Millionen Haushalte in Deutschland ihren Energieanbieter gewechselt. Dies ist ein Ergebnis der neuen Panel-Studie GfK EnergyTracking, die monatlich das Wechselverhalten der Verbraucher im Strom- und Gasmarkt repräsentativ erhebt.

Demnach ist jedoch die Wechselaffinität der Verbraucher bei Strom deutlich stärker ausgeprägt als bei Gas. Seit der Liberalisierung des Strom- und Gasmarkts ist um die Gunst der Verbraucher ein intensiver Wettbewerb entbrannt, der heute vor allem im Internet ausgetragen wird. Das Wettbewerbsumfeld hat sich grundlegend gewandelt, Eintrittsbarrieren sind gesunken, der Preiskampf wird zunehmend Markt bestimmend.

Für die Verbraucher sind die Auswirkungen durchaus positiv: Sie haben die freie Auswahl unter einer Fülle unterschiedlicher Anbieter, Preismodelle und Tarifoptionen. Die Ergebnisse des Anfang 2011 gestarteten Verbraucherpanels GfK EnergyTracking zeigen, dass die Verbraucher die Möglichkeit zum Wechsel inzwischen intensiv nutzen. Dabei scheint der komplette Wechsel zu einem neuen Anbieter für viele Energiekunden weitaus reizvoller zu sein, als beim bisherigen Anbieter lediglich einen neuen Tarif zu wählen.

Besonders attraktiv sind derzeit Tarife, die den Energiepreis für einen bestimmten Zeitraum festschreiben. Etwa 70 Prozent der Wechsler im ersten Halbjahr 2011 haben sich für einen Fixpreistarif bis zu zwölf Monaten entschieden. Zudem setzen zahlreiche Energielieferanten auf Wechselboni. Mehr als die Hälfte aller Energiekunden bekamen beim Anbieterwechsel einen einmaligen Bonus in Euro gutgeschrieben.

Der Preis ist nicht immer das einzige Argument

Im Wettbewerb um den Kunden zählt jedoch nicht allein der Preis. Gerade nach der Atomkatastrophe in Japan sind Veränderungen in den Wechselmotiven der Verbraucher festzustellen. Insbesondere Ökostromtarife erlebten danach einen sprunghaften, wenn auch nach neuesten Messungen nicht unbedingt nachhaltigen Aufwind. Der typische Ökostromwechsler ist dabei unter 39 Jahren alt, verfügt über ein überdurchschnittliches Einkommen, wohnt häufiger in einer Großstadt und informiert sich ausgiebig vor der endgültigen Entscheidung für Tarif und Anbieter.

Hier können insbesondere kleinere Anbieter mit einem Fokus auf Ökoenergie punkten. Sie verbuchen Zuwächse sowohl in der Verbraucherwahrnehmung als auch in der Anzahl neugewonnener Verträge. Demgegenüber haben die großen und etablierten Energieanbieter mit Imageproblemen zu kämpfen. Vor allem die Großkonzerne beklagen Abwanderungen von Privatkunden in den vergangenen Monaten.

Das Internet ist Informationsquelle Nummer 1

Das Internet erweist sich bei der Suche nach dem besten Anbieter als Informationsquelle Nummer 1. Jeder zweite Wechsler informiert sich vor dem Wechsel auf Energieportalen und Webseiten von Anbietern. Doch das Internet dient nicht nur allein als Informationsplattform. Zwei Drittel aller Wechselwilligen schließen auch ihren Vertrag mit dem neuen Anbieter direkt im Internet ab. Zudem vereinfachen Tarifrechner den Wechsel: Eingabe des geschätzten Energieverbrauchs und der eigenen Postleitzahl – heraus kommt eine Auswahl der günstigsten Anbieter.

Erstellt am: 19.08.2011 um 11:30 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Kühl- und Gefriergeräte in EcoTopTen

An EcoTopTen-Produkte werden fünf allgemeine Anforderungen gestellt: hohe Qualität,
angemessener und bezahlbarer Preis, ökologisch, sozialverträglich, Unterstützung eines
umweltfreundlichen und kostensparenden Gebrauchs.
Nachfolgend werden diese Anforderungen für Kühl- und Gefriergeräte konkretisiert. Bei
EcoTopTen werden Geräte in den folgenden Kategorien empfohlen:

Kühlschränke ohne Gefrierfach,
Kühlschränke mit 4-Sterne-Gefrierfach,
Kühl-Gefrierkombinationen,
Gefriertruhen und
Gefrierschränke.

Unabhängige Qualitätstests für Kühl- und Gefriergeräte werden in Deutschland vor allem von
der Stiftung Warentest durchgeführt.1 Kriterien, nach denen die getesteten Kühl- oder Gefriergeräte bewertet werden, sind die Funktion Kühlen bzw. Lagern und Einfrieren (Einhaltung der Kühl- oder Lagertemperatur, Temperaturverlauf bei Einlagerung von neuem Kühlgut, maximales Gefriervermögen, schnelles Einfrieren, Temperaturanstieg bei Störfall), der Stromverbrauch, die Handhabung (Bedienungsanleitung, Beleuchtung, Schalter/Regler, Reinigung), bei Kühlgeräten die
technische Prüfung (Türdichtheit, Raumausnutzung, Geräusch) und bei Gefriergeräten die Anzeigen (Temperaturanzeigen, Warnanzeigen). Die einzelnen Kriterien und Unterkriterien werden transparent bewertet und die Ergebnisse anschließend nach einem bestimmten Schlüssel zu einem Gesamtergebnis aggregiert. Aufgrund der Vielzahl der auf dem Markt befindlichen Geräte ist es nahezu unmöglich, alle Modelle zu testen. Die von der Stiftung Warentest getesteten Kühl- und Gefriergeräte repräsentieren
daher notwendigerweise lediglich eine bestimmte Produktkategorie (zum Beispiel Gefrierschränke oder Kühl-Gefrierkombinationen) und auch diese nicht vollständig. Die Tests können daher nicht quantitativ in die Bewertung von Kühl- und Gefriergeräten als EcoTop-Ten-Produkte einbezogen werden. Soweit Qualitätstests zu den bei EcoTopTen aufgeführten Geräten durchgeführt wurden, werden diese jedoch berücksichtigt. Liegt ein Qualitätstest vor, so gilt als Mindestvoraussetzung für die Aufnahme in das EcoTopTen-Portfolio die Note „Gut“. Umgekehrt führt das Nicht Vorhandensein eines Testergebnisses jedoch nicht zur Abwertung des Kühl- oder Gefriergerätes. Gefriertruhen und Gefrierschränke müssen mit einem optischen und/oder akustischen Warnsignal bei zu hoher Temperatur oder geöffneter Tür ausgestattet sein. Die Mehrzahl der heutigen Geräte am Markt besitzt diesen Service, der eine energieeffiziente Nutzung des Geräts unterstützt und auch dazu beiträgt, gesundheitliche Risiken zu minimieren. Weiterlesen unter: http://www.ecotopten.de/prod_kuehlen_prod.php

Erstellt am: 12.08.2011 um 11:26 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Wärmstens zu empfehlen.

Karlheinz Reitze, Geschäftsführer von Stiebel Eltron plädiert bei einer Sanierung grundsätzlich dafür, den Einsatz einer Wärmepumpe als Heizsystem zu prüfen: "Die früher gängige Meinung, eine Wärmepumpe funktioniere nur bei Neubauten und nur mit einer Fußbodenheizung, entspricht überhaupt nicht den Tatsachen. Dank neuer Entwicklungen mit hohen Effizienzsprüngen in den letzten Jahren ist die Wärmepumpe heute bei nahezu jedem Heizungsaustausch eine Alternative, die es zu untersuchen gilt. Denn das Einsparpotenzial sowohl beim Energieverbrauch und damit bei den Heizenergiekosten als auch beim CO2-Ausstoß ist bei Verwendung der Umweltheizung extrem groß.

Die WPL 33 HT verfügt über einen patentierten Kältekreislauf in dem zwei Inverter-Verdichter bedarfsabhängig und leistungszahloptimiert gesteuert werden. In der Übergangszeit im Herbst und Frühjahr arbeitet nur ein Verdichter. Wird der Wärmebedarf größer, kommt der zweite Verdichter hinzu. So arbeitet die Wärmepumpe im Teillastbereich sehr effizient, da nur so viel Heizenergie zur Verfügung gestellt wird, wie gerade benötigt wird. Des Weiteren verfügt die Wärmepumpe ebenfalls über eine Dampfzwischeneinspritzung um bei niedrigen Außentemperaturen die Verdichter zu kühlen und den Einsatzbereich zu optimieren. Die Technik der WPL 33 HT ist einzigartig im Markt und bereits jetzt schon die Heizungstechnik der Zukunft. Die Vorteile der Leistungsregulierung können sowohl bei Fußbodenheizungen als auch bei Radiatoren ideal genutzt werden. Durch ein Vorlauftemperaturniveau von bis zu +75 °C kann in der Warmwasserbereitung auf eine elektrische Zusatzheizung verzichtet werden oder das Gerät als Problemlöser in der Renovierung eingesetzt werden. Durch die Innen- und Außenaufstellungsvarianten, ist die WPL flexibel einsetzbar.

Erstellt am: 29.07.2011 um 11:01 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



2020–Das Ende für viele Nachtspeicherheizungen

Ab dem Jahr 2020 dürfen viele Nachtspeicherheizungen nicht mehr betrieben werden. Für welche Arten von Nachtspeicherheizungen gilt dieses Verbot genau?

Nachtspeicherheizungen galten früher als moderne Heizungssysteme, die überschüssigen Nachtstrom speichern können, um ihn tagsüber zum Heizen zu verwenden. In der Zwischenzeit wird diese Form der Heizung als unwirtschaftlich und nicht umweltfreundlich betrachtet. Daher wird die ausschließliche Nutzung von Elektroheizungen im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) stark eingeschränkt. Von einem pauschalen Verbot kann allerdings nicht gesprochen werden, denn die Verordnung enthält viele Einschränkungen und spezielle Regelungen.

Die wichtigsten Punkte zum Verbot von Nachtspeicherheizungen

  • Das Verbot gilt nur für Wohngebäude mit mehr als fünf Wohneinheiten. Das bedeutet, dass Eigenheimbesitzer, die beispielsweise ein Ein- oder Zweifamilienhaus haben, von der Regelung ausgenommen sind. Wer eine Eigentumswohnung in einem größeren Gebäude besitzt, kann allerdings sehr wohl davon betroffen sein.  
  • In Wohngebieten, in denen der Einbau einer Nachtspeicherheizung zwingend war, da die Bauvorschriften keine anderen Heizsysteme erlaubt haben, wird das Verbot ebenfalls nicht zur Anwendung kommen.
  • Für Nicht-Wohngebäude gilt das Verbot nur, wenn mehr als 500 Quadratmeter für mindestens vier Monate auf mindestens 19 Grad beheizt werden.
  • Wenn der Besitzer nachweisen kann, dass der Austausch der Heizung Kosten verursachen würde, die auch mit Fördermitteln „nicht innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen erwirtschaftet werden können“ (EnEV 2009 § 10a), ist das Verbot ebenfalls hinfällig.
  • Wenn der Bauantrag für das Gebäude nach dem 31.12.1994 gestellt wurde, greift die Regelung nicht, da das Gebäude dann zwangsläufig der Wärmeschutzverordnung von 1994 entspricht.

Nachtspeicherheizungen, die nicht unter diese Regelungen fallen und vor dem 01.01.1990 eingebaut wurden, dürfen ab dem 31.1.2.2019 nicht mehr weiter betrieben werden. Fand der Einbau (oder eine wesentliche Erneuerung) später statt, wird der Nachtspeicherheizung eine Gesamtlaufzeit von 30 Jahren zugestanden.

Die zahlreichen Einschränkungen der Energieeinsparverordnung zeigen, dass viele der rund 1,5 Millionen Nachtspeicherheizungen in Deutschland noch länger als bis zum Jahr 2020 betrieben werden dürfen. Dennoch sollten sich die Besitzer von Nachtspeicherheizungen Gedanken über einen Austausch des Heizungssystems machen. Der Umstieg wird staatlich gefördert und zahlt sich langfristig aus.

Wer sich für die Heizstrom-Angebot überregionaler Stromversorger interessiert, kann sich bei der Heizstrom-Vorregistrierung anmelden. Wir informieren Sie umgehend, sobald ein günstiger Tarif für Sie verfügbar ist.                                                                   Quelle: Verivox

Erstellt am: 22.07.2011 um 12:28 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Klimageräte: Bei hohen Temperaturen die Kosten niedrig halten

Fest installierte Geräte sind energieeffizienter.

Berlin, 06. Juli 2011. Über 600.000 Klimageräte sind in deutschen Haushalten in den heißen Sommermonaten im Einsatz. Tendenz steigend. Was viele Verbraucher dabei nicht bedenken: Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom und können bei regelmäßigem Betrieb Strom­kosten von bis zu 120 Euro** pro Jahr verursachen. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) gibt Tipps, wie man mit Klimageräten kühl sowie kosten- und energieeffizient durch die heiße Jahreszeit kommt.

Auch Klimageräte werden mit dem EU-Energielabel ausgezeichnet. Wer sich für den Kauf eines Geräts entscheidet, sollte immer auf die beste Energieeffizienzklasse A setzen, um Stromverbrauch und Kosten im Griff zu behalten. Ein Gerät der Energieeffizienzklasse A verbraucht gegenüber einem Gerät der Klasse C bei gleicher Kühlleistung rund 20 Prozent weniger Strom.

Bei Klimageräten wird zwischen mobilen und fest installierten Geräten unterschieden. Fest installierte Systeme – sogenannte Split- oder Multisplitanlagen – arbeiten energieeffizienter als mobile Geräte und eignen sich besonders für größere Räume. Mobile Klimageräte sind zwar flexibel einsetzbar, ihre Abluft muss aber durch ein gekipptes Fenster abgeleitet werden. Dadurch strömt jedoch warme Umgebungsluft herein, die wiederum gekühlt werden muss.

Um den Stromverbrauch bei der Nutzung zu reduzieren, empfiehlt es sich, ein Aufheizen der Wohnräume bereits im Voraus weitestgehend zu verhindern. Denn: Je höher die Raumtemperatur, desto stärker muss das Gerät kühlen. Beispielsweise kann die kühlere Nachtluft genutzt werden, um die Wohnung vorzu­kühlen. Wer Fensterläden oder Jalousien tagsüber geschlossen hält, sorgt dafür, dass sich die Wohnung weniger aufheizt.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

**Annahme: Mobiles Raumklimagerät mit einer Kühlleistung von 2.500 Watt, Leistungsaufnahme 1.000 Watt, Energieeffizienzklasse B, Betrieb 500 Stunden im Jahr im Vollbetrieb. Strompreis: 24 ct/kWh.                                                                    Quelle: DENA

Erstellt am: 15.07.2011 um 11:52 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Auf dem Weg zu mehr Selbstversorgung mit Solar

Neue Greenpeace-Energy-Studie fordert smarte Speicher für Photovoltaik-Anlagen

Intelligente Speicher für Solarstrom sollten gezielter gefördert werden. Mit solchen Speichern sind bei privaten Photovoltaik-Anlagen Eigenverbrauchsquoten von über 90 Prozent erreichbar. Derzeit nutzen die Haushalte nur 20 Prozent des Stroms ihrer PV-Anlagen selbst. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Greenpeace-Energy-Studie zur Selbstversorgung mit Solarstrom, die das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag erarbeitete.
Zurzeit steht man allerdings ohne Speicher wirtschaftlich besser da. Damit die Batterien sich künftig rentieren, müssen sie eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren haben und dürfen nicht mehr als 300 bis 400 Euro pro Kilowattstunde kosten. Bislang liegen die Kosten noch mehr als doppelt so hoch.
Speicher können das Stromnetz entlasten. Die IÖW-Studie zeigt jedoch, dass dies nur geschieht, wenn sie auch mit smarter Regelung ausgestattet sind. Dazu zählt beispielsweise, dass der Netzbetreiber bei Bedarf extern schalten kann, ob der Strom privater PV-Anlagen gespeichert oder ins Stromnetz eingespeist wird. Zugleich kann der Netzbetreiber auch die privaten Speicher mit Strom aus dem öffentlichen Netz füllen, wenn dort ein PV-Überangebot herrscht. "Diese Eingriffe müssten dann natürlich vergütet werden", erklärt Mark Bost, Wissenschaftler beim IÖW und Co-Autor der Studie. Ein Vergütungssystem für die Nutzung der Speicherkapazität bzw. für die Strommengen, die ein- und oder ausgespeist werden, sei noch zu entwickeln.
Zwar fördert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schon jetzt den Eigenverbrauch. Anreize für intelligente Speicher fehlen jedoch. "Das ist für den Moment akzeptabel", sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy. "Künftige Regelungen sollten aber vor allem den Einsatz von Speichern mit smarter Regelungstechnik anreizen." Das trage dazu bei, dass auch bei einem weiteren starken Ausbau PV-Anlagen die örtlichen Stromnetze nicht überlasten, sondern im Gegenteil stabilisieren helfen.
Die Netzparität tritt für Anlagen ohne Speicher laut IÖW-Studie wahrscheinlich 2013 oder 2014 ein. Dann wird – so die Definition der Parität – der Solarstrom genauso viel wie der Haushaltsstrom kosten. Es wird also zunehmend attraktiver, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch selbst zu verbrauchen. Die Möglichkeiten dafür sind in privaten Haushalten ohne Speicher jedoch begrenzt. Die Netzparität ist für IÖW-Forscher Bost daher "vor allem ein psychologisches Datum, keine Revolution des PV-Marktes". Die Anlagen blieben zunächst weiterhin auf die EEG-Förderung angewiesen. Ohne Förderung könnten sich erste PV-Anlagen mit Speicher ab dem Jahr 2019 rechnen. Quelle: Greenpeace-Energy

Erstellt am: 08.07.2011 um 11:06 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Intelligent erzeugte Energie heißt – behagliche Wärme für Sie, SchwarmStrom für alle!

Eine Gasheizung, die Ihnen zuverlässig behagliche Wärme liefert. Mit der Sie Energie sparen, die Umwelt schonen und Ihren Geldbeutel entlasten. Das ist das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk. Fortschrittliche Technologie von Volkswagen – kompakt, anschlussfertig und bequem einzubauen.

Doch damit nicht genug. Denn das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch sauberen Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. LichtBlick vernetzt viele kleine ZuhauseKraftwerke und bündelt den Strom. Wie ein Heringsschwarm bilden viele dezentrale ZuhauseKraftwerke eine intelligente Einheit und produzieren Schwarmstrom. Ihr Vorteil: Sie profitieren von der Stromproduktion in Ihrem Heizungskeller.

Sie schließen mit LichtBlick einen Wärmeliefervertrag ab. Wir installieren das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk in Ihrem Gebäude und kümmern uns um die Erdgaslieferung, die Stromeinspeisung und die Wartung. Das Zuhause-Kraftwerk bleibt Eigentum von LichtBlick.

Die wichtigsten Voraussetzungen für ein ZuhauseKraftwerk
  • Sie verbrauchen mindestens 45.000 kWh Gas bzw. 5.000 Liter Öl im Jahr. Das entspricht dem Wärmebedarf von sehr großen Einfamilienhäusern oder Zweifamilienhäusern. Auch Mehrfamilienhäuser, kleine Unternehmen, Kirchen, Schulen oder öffentliche Gebäude sind geeignet.
  • Ihr Gebäude verfügt über einen Gasanschluss oder Sie möchten einen Anschluss installieren lassen.
  • Ihr Gebäude bietet eine mindestens 9 Quadratmeter große Aufstellfläche (eine Aufteilung auf mehrere Räume ist möglich). Quelle: LichtBlick

Erstellt am: 04.07.2011 um 10:08 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Die richtige Kühlschranknutzung im Sommer

Im Sommer gilt: den Kühlschrank mit Köpfchen nutzen! Jedes Mal, wenn man den Kühlschrank öffnet, geht etwas Energie verloren. Je länger man sucht, umso mehr Energie wird vergeudet.

Man spart bares Geld, wenn Ordnung im Kühlschrank herrscht, das können bis zu 5 Euro im Jahr sein, und sie sparen neben dem Geld auch 17 kg CO2 im Jahr. Das man die Gerätetür nur so kurz wie möglich offen hält, versteht sich von selbst. Wer länger als drei Wochen zu Hause abwesend ist, sollte seinen Kühlschrank auf jeden Fall abschalten. Das spart rund 2 Euro und 7 kg CO2. Auch defekte Tür-Dichtungen austauschen lohnt sich – vor allem im Sommer – der rasche Austausch, damit die Kälte nicht rauszieht; wer das unterlässt, gibt 10 Euro im Jahr unnötig aus und belastet die Umwelt mit 34 kg CO2. Ebenfalls 10 Euro im Jahr an Energiekosten spart man, wenn der Kühlschrank regelmäßig abgetaut wird. Nicht zu vergessen die 34 kg CO2, die der Umwelt in diesem Falle erspart bleiben.

Die Kühltemperatur bei Kühlschränken und Gefriergeräten nicht zu hoch stellen. Auf jeden Fall gilt auch im Sommer: 7 °C im Kühlschrank und -18 °C im Gefriergerät reichen aus . Wer stärker kühlt, wirft bis zu 20 Euro im Jahr zum Fenster hinaus und belastet die Umwelt mit 67 kg überflüssigen CO2-Emissionen. Für die Gefriertruhe gilt zudem: Je kälter sie steht – beispielsweise im Keller -, desto weniger Strom verbraucht sie. Jedes Grad mehr Außentemperatur kostet 6 Prozent mehr Strom. Steht die Truhe in einem unbeheizten Raum, freut sich die Haushaltskasse über rund 15 Euro Zugewinn, der Natur bleiben über 50 kg CO2 erspart. Wenn möglich sollte man auch den Kühlschrank nicht direkt neben Herd oder Spülmaschine ausstellen, da er dann zum Kühlen mehr Energie benötigt.

Erstellt am: 20.06.2011 um 15:53 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



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