Gebäudedämmung ist ein wichtiger Bestandteil, um Klimaschutzziele zu erreichen

Aktuelle Medienberichte stellen die Wärmedämmung von Gebäuden als Mittel zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung in Frage. Aus Sicht der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sind diese Darstellungen haltlos und weisen überwiegend auf eine unsachgemäße Verarbeitung der Materialien oder eine falsche Planung hin. "Die Gebäudedämmung ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen, Heizenergie zu sparen und klimaschädliche CO2-Emissionen zu reduzieren", betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.
Einsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit
Für optimale Ergebnisse sollte die Dämmung in ein energetisches Gesamtkonzept eingebettet sein, das auch Fenster und Gebäudetechnik beinhaltet. Ebenso wichtig ist eine fachgerechte Ausführung durch qualifizierte Experten. Die dena hat bei den von ihr betreuten Modellprojekten nachgemessen, wie viel Energie mit einer solchen Komplettsanierung gespart werden kann. Der Energieverbrauch sank um 70 Prozent und entsprach damit genau den vorher berechneten Einsparprognosen.
Zudem lassen sich energetische Sanierungen bei einem ohnehin bestehenden Sanierungsbedarf wirtschaftlich umsetzen. Das belegt die von der dena veröffentlichte Sanierungsstudie, die hocheffiziente Sanierungen von Mehrfamilienhäusern ausgewertet hat.
Brandschutz
In Deutschland gibt es sehr hohe Sicherheitsstandards. Das gilt auch beim Brandschutz. Die fachgerechte Ausführung der Dämmmaßnahmen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Maßgebend dafür ist die Brandschutzverordnung, die die Verwendung der Baustoffe regelt und vorschreibt, wo an der Fassade Brandsperren angebracht werden müssen. Die Brandschutzverordnung wird regelmäßig aktualisiert und auf den Stand der Technik gebracht.
Zudem unterliegen alle Baumaterialien in Deutschland einer Zulassungspflicht und werden intensiv von etablierten Instituten geprüft. So wird auch das Brandverhalten von Wärmedämmverbundsystemen in Brandversuchen im Originalmaßstab getestet, bevor sie auf den Markt kommen.
Algenbildung
Die Problematik der Algenbildung an gedämmten Fassaden ist vor allem eine optische Beeinträchtigung. Sie kann entstehen, wenn der Außenputz der Fassade im Vergleich zur Luft kalt ist und sich dort Feuchtigkeit niedersetzt.
Eine Algenbildung muss aber nicht von der Dämmung verursacht sein. Es gibt eine Reihe von äußeren Faktoren, die diese Entwicklung begünstigen, zum Beispiel dichter Pflanzenbewuchs in Fassadennähe, stark verschattete Bereiche der Fassade oder eine verstärkte Schlagregenbeanspruchung, vor allem auf der Nord- und Westfassade.
Die äußeren Einflüsse können durch eine sorgfältige Planung minimiert werden. Dabei spielen zum Beispiel ausreichende Dachüberstände eine wichtige Rolle. Zudem bietet der Zusatz von Bioziden (Algizide bzw. Fungizide) im Außenputz oder der Farbe Schutz. Auch der Einsatz mineralischer Putze ist möglich.
Schäden durch Spechtlöcher
Das Auftreten von Spechtlöchern an gedämmten Fassaden ist ein Randthema. Das zeigt auch eine Umfrage der Zeitschrift "Ausbau und Fassade" bei Unternehmen des Stuckateurhandwerks aus dem Jahr 2010, in der die überwiegende Mehrheit der Stuckateure das Thema als irrelevant einstuft. Zudem treten Tierschäden nicht ausschließlich in der Dämmschicht von sanierten Häusern auf. So zerfressen Marder zum Beispiel auch Leitungen auf Dachböden und verunreinigen oder zerkratzen Fassaden.   Quelle: DENA

Erstellt am: 16.12.2011 um 14:18 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Intelligente Energie von LichtBlick – behagliche Wärme für Sie, SchwarmStrom für alle

Eine Gasheizung, die Ihnen zuverlässig behagliche Wärme liefert. Mit der Sie Energie sparen, die Umwelt schonen und Ihren Geldbeutel entlasten. Das ist das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk. Fortschrittliche Technologie von Volkswagen – kompakt, anschlussfertig und bequem einzubauen.

Doch damit nicht genug. Denn das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch sauberen Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. LichtBlick vernetzt viele kleine ZuhauseKraftwerke und bündelt den Strom. Wie ein Heringsschwarm bilden viele dezentrale ZuhauseKraftwerke eine intelligente Einheit und produzieren SchwarmStrom. Ihr Vorteil: Sie profitieren von der Stromproduktion in Ihrem Heizungskeller.

Sie schließen mit LichtBlick einen Wärmeliefervertrag ab. Wir installieren das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk in Ihrem Gebäude und kümmern uns um die Erdgaslieferung, die Stromeinspeisung und die Wartung. Das ZuhauseKraftwerk bleibt Eigentum von LichtBlick.

Die wichtigsten Voraussetzungen für ein ZuhauseKraftwerk
  • Sie verbrauchen mindestens 45.000 kWh Gas bzw. 5.000 Liter Öl im Jahr. Das entspricht dem Wärmebedarf von sehr großen Einfamilienhäusern oder Zweifamilienhäusern. Auch Mehrfamilienhäuser, kleine Unternehmen, Kirchen, Schulen oder öffentliche Gebäude sind geeignet.
  • Ihr Gebäude verfügt über einen Gasanschluss oder Sie möchten einen Anschluss installieren lassen.
  • Ihr Gebäude bietet eine mindestens 9 Quadratmeter große Aufstellfläche (eine Aufteilung auf mehrere Räume ist möglich).

Quelle: LichtBlick

Erstellt am: 05.12.2011 um 15:09 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Modernste Heiztechnologie in zeitgenössischer moderner Architektur im 1000sten Sonnenhaus

Kubisch, großzügig und mit Fenstern, die einen atemberaubenden Rundum-Blick erlauben, so präsentiert sich das 1.000ste Sonnenhaus Deutschlands. Auf 390 Quadratmetern bietet das Haus Raum zum Wohnen, für eine Psychotherapiepraxis, Seminarräume sowie ein Tonstudio. Zum Heizen nutzt es die krisensichere und kostenlose Sonnenwärme. „Unser Haus kombiniert eine naturnahe Lebensart mit den Aspekten einer modernen Architektur und einem nachhaltigen Energiekonzept. Es speist sich aus einer natürlichen Quelle, der Sonne. Für unser Arbeitsumfeld und unseren Lebensmittelpunkt bietet es die Qualität und den Komfort, den wir uns immer gewünscht haben“, meinen Alev Dilber-Kowalzik und Bert Kowalzik, Bauherren und Eigentümer des Sonnenhauses.

„Das 1.000ste Sonnenhaus ist ein beeindruckendes Zeugnis dafür, dass Heizen mit der Sonne im XXL-Format und die Produktion von Solarstrom auf dem eigenen Dach eine ideale Kombination ist, die auch bei anspruchsvoller Architektur funktioniert“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. „Das Bau- und Heizkonzept der Sonnenhäuser ist in der Bevölkerung längst angekommen und hat sich etabliert“, resümiert Peter Rubeck, Geschäftsführer des Sonnenhaus-Instituts e.V. „Wir wünschen uns, dass der Gesetzgeber den Trend zum nachhaltigen Bauen durch seine Unterstützung zum Baustandard macht. Schließlich erfüllen unsere Sonnenhäuser heute schon den Standard, den die Europäische Union für das Jahr 2020 vorschreibt.“

Im Zentrum der Heizanlage des 1.000sten Sonnenhauses steht das Energiekonzept des Sonnenhaus-Instituts, das konsequent und umfassend auf erneuerbare Energien setzt: Über 55 Prozent des gesamten Jahreswärmebedarfs an Heizung und Warmwasser wird von einer thermischen Solaranlage geliefert. Für den restlichen Bedarf kommt der heimische Rohstoff Holz zum Einsatz. Gemessen an einem konventionellen Gebäude liegt der Primärenergiebedarf des Hauses mit 10,5 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr um 85 Prozent unter dem Wert, den die Energieeinsparverordnung für Neubauten vorschreibt. 50 Quadratmeter Sonnenkollektoren sammeln die Sonnenwärme. Sie bilden eine um 70° geneigte Schrägfassade des nach Süden ausgerichteten Nebengebäudes.

Der „Solarschuppen“ bietet auf seinem Dach darüber hinaus einer 7,5 kWp-Photovoltaikanlage Platz. Diese elegante Lösung eines externen Energiehäuschens zeigt die flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten eines Sonnenhauses, falls es beispielsweise an der notwendigen Dachneigung fehlt oder das Haus auf dem Grundstück nicht optimal zur Sonne ausgerichtet werden kann. Im vorliegenden Fall konnte so das puristische Erscheinungsbild einer zeitgenössischen Flachdacharchitektur konsequent umgesetzt werden. Die Wärme aus den Kollektoren wird zentral in einem 15,3 Kubikmeter großen Langzeit-Solarspeicher eingelagert. Die darin gespeicherte Sonnenwärme heizt mit einer individuell regelbaren Fußbodenheizung die auf zwei Etagen verteilten Räume mit einer Gesamtfläche von 390 Quadratmetern. In der sonnenärmeren Jahreszeit deckt ein 30 kW Kaminofen mit Stückholz den restlichen Heizwärmebedarf.

90 Prozent seiner Heizenergie gehen direkt in den Pufferspeicher und sorgen auf diesem Weg im ganzen Haus für angenehme Temperaturen. Die restliche Wärme gibt der Ofen direkt – vor allem durch sein großes Sichtfenster – an den Wohnraum ab. So bietet der Kaminofen den Bewohnern nicht nur die Behaglichkeit sichtbaren Feuers, sondern darüber hinaus die Gewissheit, den gesamten Wärmebedarf ihres Hauses mit der Sonne zu decken, denn: Holz ist gespeicherte Sonnenenergie. Zusätzlich zur Heizwärme bezieht das Haus auch seinen Strom von der Sonne. Über eine 60 Quadratmeter große Photovoltaikanlage erzeugt es etwa 7,5 kWp zur Eigennutzung für den Haushaltsstrom. Der Überschuss wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Über die gesamte Außenfassade der Holz-Rahmenkonstruktion sorgt eine Zellulose Dämmschicht von 24 Zentimetern, im Dach von 30 Zentimetern dafür, dass die Wärme im Haus bleibt. Die großen Fensterfronten sind dreifach verglast, so dass über diese großen Flächen ebenfalls nur sehr geringe Wärmeverluste zu verzeichnen sind.    Quelle: BSW Solar

Erstellt am: 29.11.2011 um 11:30 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Neue Regeln beim Lieferantenwechsel für Strom und Gas

Neuen Regeln für den Wechsel des Strom- und Gasanbieters wurden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Mit diesen neuen Regeln kann der Verbraucher noch schneller und einfacher seinen Energielieferanten austauschen. Durch die  aktuelle Entscheidung wird der Lieferantenwechselprozess an neue gesetzliche Vorgaben angepasst, in den wesentlichen Abläufen verschlankt und für Strom und Gas weitestgehend vereinheitlicht.
"Die wichtigste Neuerung für den Verbraucher ist die Beschleunigung des Lieferantenwechsels", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. "Dieser darf künftig höchstens drei Wochen dauern. Maßgeblich für diese Frist ist dabei die Anmeldung des Wechsels beim Netzbetreiber, für die der neue Lieferant verantwortlich ist. Damit hat dieser alle Möglichkeiten, den Wechsel zügig durchzuführen. Außerdem kann der Liefervertrag und damit die Versorgung des Kunden durch den neuen Anbieter nunmehr an jedem beliebigen Werktag beginnen. Die neuen Prozesse ermöglichen also ein Höchstmaß an Flexibilität."
In den bisher geltenden Regelungen zum Anbieterwechsel gab es demgegenüber starre Fristen. So musste dem Netzbetreiber die neue Liefersituation mit einem Vorlauf von mindestens einem Monat angezeigt werden. Zudem konnte die Belieferung nur zum Ersten eines Kalendermonats aufgenommen werden.
"Bei der Neugestaltung der Wechselprozesse sind, neben umfangreichen Stellungnahmen von Verbänden und Unternehmen, auch die Erfahrungen der Verbraucher beim Wechsel des Strom- bzw. Gaslieferanten eingeflossen", erläuterte Kurth. "In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Verzögerungen. So wurde der Lieferantenwechsel blockiert, wenn der bisherige Lieferant, zum Beispiel wegen Problemen in seiner Datenverarbeitung, die für ihn geltenden Fristen beim Wechselprozess nicht einhielt. Nach den neuen Regeln für den Strom- und Gasanbieterwechsel ist dies künftig nicht mehr möglich, der Wechselprozess muss fristgerecht durchgeführt werden. Der Verbraucher erhält somit eine klare und verlässliche Grundlage für die Durchführung seines Anbieterwechsels."
Um einen hinreichenden Vorlauf für die Einführung der erforderlichen IT-Prozesse zu gewährleisten, wurde den Netzbetreibern und Energielieferanten eine Umsetzungsfrist bis zum 1. April 2012 gewährt. "Ich appelliere an alle Verbraucher, die dann wirksame Erleichterung und Beschleunigung des Lieferantenwechsels zu nutzen und von der Möglichkeit der freien Wahl des Strom- und Gasanbieters noch stärker Gebrauch zu machen. Dies kann den Wettbewerb um Kunden weiter beleben und energiepreisdämpfend wirken", so Kurth abschließend.

Erstellt am: 07.11.2011 um 12:28 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Energiebranche fordert Ende der Zeitumstellung

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert, die Zeitumstellung abzuschaffen. "Seit Jahren kann die Energiewirtschaft kaum eine Sparwirkung durch den Dreh am Zeiger erkennen. Eines der wichtigsten Argumente für die Einführung der Sommerzeit war, das Tageslicht besser zu nutzen, um Energie zu sparen. Dieses Argument hat sich aber als nicht stichhaltig erwiesen", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.                                                            Nach Angaben des BDEW wird zwar an hellen Sommerabenden weniger Strom für Licht verbraucht, dafür aber mehr Strom bei der abendlichen Freizeitgestaltung – zum Beispiel durch erhöhten Fernsehkonsum – benötigt. Dadurch könne sogar insgesamt mehr Energie verbraucht werden, da der Anteil des Lichts am Stromverbrauch der rund 40 Millionen deutschen Haushalte durchschnittlich nur rund acht Prozent ausmache. Durch den flächendeckenden Einsatz von Energiesparlampen sinkt laut BDEW der ohnehin geringe Lichtspareffekt weiter.
"Abends das Licht etwas später anzumachen, hat keinerlei positive Effekte. Es gibt modernere Instrumente, um Energie einzusparen", sagte Müller. So dürften stattdessen die erheblichen CO2-Senkungspotenziale im Wärmemarkt und die Energiesparmöglichkeiten im Gebäudebestand nicht weiter ignoriert werden. "Die Bundesregierung will in diesem Bereich immerhin fast die Hälfte der angestrebten Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2020 erreichen. Das sind Schlüsselelemente für nachhaltigen Klimaschutz", fügte Müller hinzu.
Darüber hinaus haben im Gegensatz zur Zeitumstellung moderne Haushaltsgeräte und ihr effizienter Einsatz ein erhebliches Sparpotenzial. Fast alle Energieunternehmen bieten inzwischen als Service Energieberatungsstellen an. Diese Energieberatung umfasse auch Informationen über Förderprogramme und Investitionszuschüsse beispielsweise zur Heizungs- und Wohnungsmodernisierung.  Quelle: BDEW

Erstellt am: 28.10.2011 um 11:04 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Vorsicht vor teuren Elektroheizungen ist angeraten

„Kostengünstig und einfach zu installieren“ – mit solchen verlockenden Versprechungen versucht man, elektrisch betriebene Direktheizungen als Alternative zu Nachtstromspeicherheizungen “an den Mann zu bringen”. „Was Prospekte und Vertreter als ,Clou’ der Heizungstechnik anpreisen, verschleiert jedoch, dass mit dem Einstecken der schmalen Heizkörper in die Steckdose in der Regel ein teurer Tarifwechsel von Nacht- auf Tagesstrom verbunden ist“, warnt die Verbraucherzentrale NRW vor einem vorschnellen Kauf, der die jährlichen Stromkosten leicht verdoppeln kann.
Für eine umwelt- und geldbeutelschonende Energieversorgung heizt die Verbraucherzentrale NRW mit folgenden Tipps ein:
Kostenvergleich: Welche Heizungstechnik beim Ausstieg aus dem „Nachtspeicher“ erste Wahl ist, kann nur durch einen Vergleich aller Kosten ermittelt werden. Dabei müssen die Anschaffungskosten, aber auch die Kosten für Wartung, Reparaturen und Pflege sowie die Verbrauchskosten auf der Rechnung stehen. Der bauliche Zustand des Gebäudes sowie hierdurch bedingte Wärmeverluste sind unverzichtbare Größen, um den künftigen Energieverbrauch und damit verbundene Kosten zu beziffern. Willkürlich angesetzte Betriebszeiten elektrischer Heizgeräte liefern hierfür keine verlässlichen Anhaltspunkte!
Öl- und Gasheizungsanlagen: Sie können bei einem Vollkostenvergleich günstiger abschneiden als elektrische Direktheizungen, die auch als Strahlungs- oder Infrarotheizung bezeichnet werden. Da eine Direktheizung in der Regel mit teurem Tagesstrom läuft, arbeitet sie zudem weniger wirtschaftlich als eine Nachtspeicherheizung. Die Nutzung einer solchen Anlage macht deshalb – wenn überhaupt – nur Sinn in gelegentlich zu beheizenden Räumen wie etwa Gartenhäusern.
Nichtiges Verkaufsargument: Mit dem Argument, die Bundesregierung habe den Betrieb von Nachtspeicherheizungen verboten, drängen einige Vertreter zum schnellen Kauf einer Direktheizung. Oft verschweigen die Anbieter, dass die Verordnung erst ab dem Jahr 2019 greift. Außerdem sind bisher nur Geräte betroffen, die vor dem 1. Januar 1990 in Betrieb genommen sind und in Gebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten ihre Arbeit verrichten. Wer eine alte Nachtspeicherheizung durch eine moderne Heizungsanlage ersetzen will, hat also noch genug Zeit, Alternativen zu prüfen. Generell ist es ratsam, auf eine Vertragsunterzeichnung an der Haustür zu verzichten.
Widerrufsrecht: Wer den Versprechungen der Anbieter an der Türschwelle aufgesessen ist, kann den Kaufvertrag über eine Direktheizung eventuell widerrufen: Dazu hat der Kunde bei Haustürgeschäften zwei Wochen Zeit. Wurde er über diese Möglichkeit im Vertrag gar nicht erst belehrt, kann der Käufer auch unbegrenzt widerrufen.  Quelle: Energie-Info

Erstellt am: 10.10.2011 um 14:17 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Auch Eis kann Wärme erzeugen

Erdwärmepumpen sind bekannt. Luftwärmepumpen auch. Aber es gibt eine weitere Möglichkeit, kostengünstig an Wärme zu kommen. Mit einem Wassertank in der Erde, dessen Energiepotential bis zur Eisbildung genutzt wird.
Die Firma OERTLI hat ihr Lieferprogramm um eine Gas-Brennwert-Absorptionswärmepumpe zur Innenaufstellung GAWP 40 SW (Sole/Wasser) ergänzt. Der regenerative Energieanteil kann entweder über Erdsonden oder über einen Solar-Eis Speicher gewonnen werden.
Drei Erdsonden mit 80 bis 100 m Länge sind in der Praxis ausreichend, das ist nur die Hälfte die üblicherweise bei Elektrowärmepumpen gleicher Leistung benötigt wird. Anstatt die Energie aus dem Erdreich über Erdsonden zu gewinnen, kann die Sole/Wasser Gasabsorptionswärmepumpe die Energie einem Solar Eisspeicher entziehen.
Ohne jedes technische Risiko attraktiv im Preis wird ein Wassertank von z.B. 34 m³ Inhalt im Erdreich eingebracht. Die Gas-Absorptionswärmepumpe entzieht diesem Wärmespeicher Energie bis zur Eisbildung, und nutzt somit die zusätzliche, im Wasser enthaltene, Kristallisationswärme. Der Wassertank erwärmt sich andauern neu durch die umgebene 7-15° C Erdwärme sowie über Solar-Luftkollektoren auf dem Dach. Am Ende der Heizperiode kann die im Wasserspeicher vorhandene Kälte auch zur Kühlung in der warmen Jahreszeit verwendet werden.
Sonne, Luft, Erdwärme, Wasser und Eis erzeugen in einem innovativen Systemkreislauf mit der Gasabsorptionswärmepumpe Wärme zum Heizen und für die Warmwasserversorgung und sorgen darüber hinaus für Kühleffekte im Sommer. Von einem SolarEis Speicher gehen keine Gefahren fürs Grundwasser aus, er kann sogar in Grundwasserschutzgebieten eingesetzt werden.

Die Gas-Absorptionswärmepumpe ist die logische Ergänzung zum breiten Sortiment der Firma OERTLI um CO2 Emissionen bzw. Energiekosten zu senken. Die GAWP arbeitet mit einem sogenannten Thermoverdichter, der das Kältemittel mittels der Wärmeenergie eines integrierten Gas-Brennwertgerätes auf ein hohes Druck- und Temperaturniveau bringt. Dementsprechend ist für den elektrischen Anschluss auch kein Kraftstrom notwendig. Ein 230-V Anschluss ist ausreichend. Die GAWP 35 LW nutzt als Wärmequelle die Luft und ist für die Aufstellung im Außenbereich konzipiert. Die GAWP 40 SW nutzt die Wärme aus Erdsonden bzw. Erdkollektoren und ist für die Aufstellung im Innenbereich konzipiert. Das Kältemittel ist in Wasser gelöster Ammoniak.
Anwendungsfälle finden sich in Bauvorhaben, bei denen die Gas-Absorptionswärmepumpe lange Betriebsstunden fahren kann. Hierzu wird die Wärmepumpe zur Deckung der Grundlast eingesetzt. Ein bzw. mehrere Gas-Brennwertgeräte (GMR 5000 bzw. GSR 230) übernehmen die Spitzenlast. Vorstellbare Einsatzfälle wären im Bereich Neubau oder in der Sanierung:
– Betriebsgebäude
– Mehrfamilienhaushalte
– Hotels
– Schwimmbäder
– Krankenhäuser
Elektrische- und Hydraulische Anbindungsvorschläge finden sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik "Anlagentechnik".

  • regenerative Energietechnik
  • langlebig
  • Warmwasserbereitung bis 65°C
  • Senkung der CO2 Emissionen um bis zu 50% gegenüber konventioneller Gas-Brennwerttechnik

Erstellt am: 07.10.2011 um 10:14 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Sonnenheizung: 10 Tipps, wie Sie eine gute Beratung erkennen

Eine solarthermische Heizungsmodernisierung spart bis zu 50 Prozent der Heizkosten / Es lohnt, in eine qualifizierte Beratung zu investieren / Sonnenbahn-Analyse, Förderberatung, Kosten – darauf müssen Sie achten

In Privathaushalten gehen 80 Prozent des Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser drauf. Hausbesitzer, die klug vorsorgen wollen, setzen deshalb auf eine Sonnenheizung. In Kombination mit einem modernen Heizkessel kann der Heizkostenverbrauch so um bis zu 50 Prozent gesenkt werden; die Anschaffungskosten für eine Solarwärme-Anlage liegen bei rund 12.000 Euro inklusive Montage. Damit die Rechnung auch wirklich aufgeht, rät der Bundesverband Solarwirtschaft e.V., in eine unabhängige und qualifizierte Beratung zu investieren. Mit diesen zehn Experten-Tipps sind Sie gut beraten:

1. „Ein guter Berater schaut sich nicht nur das Dach an, er geht durchs ganze Haus“, sagt Timo Leukefeld, BSW-Solar-Experte für Solarthermie und Honorarprofessor an der Berufsakademie Sachsen. Er überlegt, wie man den vorhandenen Heizkessel einbinden kann und bespricht, wie die Rohre in den Keller geführt werden können, misst Türstockbreite und Deckenhöhe, um zu prüfen, welcher Speicher hindurch passt und aufgerichtet werden kann. Er erkundigt sich nach der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben, nach dem Jahresverbrauch an Gas und Öl, dem Dämmstandard des Hauses. „Nur so kann ein Solarthermie-Experte seriös beraten und kalkulieren“, betont Leukefeld.

2. Der wirkliche Fachmann bringt Spezialtechnik mit. Dazu gehört ein Gerät, mit dessen Hilfe die Dachneigung ausgemessen wird. „Die Schräge sollte mindestens 30 Grad betragen, ideal sind 45 Grad oder mehr“, so Leukefeld. Moderate Abweichungen können mit etwas mehr oder weniger Kollektorfläche ausgeglichen werden. Mit Hilfe einer geeigneten Aufständerung können Solaranlagen aber auch auf Flachdächern installiert werden.

3. Der Berater packt einen Sonnenbahn-Analysator aus? Ein gutes Zeichen! Mit diesem Gerät kann der Fachmann Horizontfläche, Bäume und Häuser erkennen. Und beurteilen, ob der geplante Standort für die Kollektorfläche gar nicht, leicht oder stark verschattet ist. „Eine leichte Verschattung kann der Hausbesitzer problemlos durch etwas mehr Kollektorfläche kompensieren“, erklärt Diplom-Ingenieur Leukefeld.

4. Ein seriöses Angebot beziffert, wie viel Prozent Gas oder Öl im Jahr durch die Sonnenheizung eingespart werden können. Es listet alle anfallenden Kosten im Detail auf – also auch Ausgaben für Gerüstmontage, Dachabdeckung, Material und Umbauten. Solarwärme-Experte Timo Leukefeld: „Ein gutes Angebot sollte für den Kunden leicht nachvollziehbar und vergleichbar sein.“

5) Ein qualifizierter Berater macht Angaben über aktuelle Fördersummen. Auf Wunsch gibt er auch Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten und hilft bei der Antragstellung.

6. Eher Vorsicht ist geraten, wenn der Berater bestimmte Produkte nennt! „Das ist bei einer Erstberatung unnötig“, warnt BSW-Solar-Experte Timo Leukefeld. „Da geht es um die grundsätzliche Frage, ob das Haus für eine Sonnenheizung überhaupt geeignet ist.“ Die Erfahrung zeigt, dass ein Viertel aller Eigenheime aus physikalischen Gründen für eine Solarwärme-Anlage nicht in Frage kommt.

7. Fragen Sie gezielt nach Referenzen – gute Berater sind umstandslos bereit, einen Besuch in einem fertigen Solarthermie-Haus zu arrangieren.

8. Holen Sie sich drei Angebote ein und vergleichen Sie! Das verhindert Fehlausgaben. Tipp von Professor Leukefeld: „Bei der Firma, die Sie schließlich für die Installation Ihrer Sonnenheizung wählen, können Sie sich die Ausgabe für die Anlagenplanung wieder gutschreiben lassen.“

9. Kostenpunkt: Eine qualifizierte Beratung dauert ein bis zwei Stunden und kostet zwischen 50 und 100 Euro. Deutlich mehr oder weniger sollte Sie stutzig machen.

10. Und so finden Sie einen Fachmann: Das Portal www.solartechnikberater.de vermittelt über ein Handwerkerverzeichnis Kontakte, bietet übrigens auch eine Entscheidungshilfe für Sonnenheizungen an – man kann dort Angebote online vergleichen. Auch Verbraucherzentralen vermitteln gerne kompetente Energieberater. Grundsätzlich kommen unter anderem geprüfte Solarfachberater, versierte Solarhandwerker oder Solararchitekten für eine Beratung in Frage.

Erstellt am: 05.10.2011 um 10:40 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Schöner parken

Mit einem neuen Solar-Carport wird der Pkw-Stellplatz zum Ökostromlieferanten, an dem Designer und (Elektro-)Autobesitzer gleichermaßen ihre Freude haben dürften. Ausgerüstet mit innovativen Leichtbausolarmodulen, bei denen PLEXIGLAS® von Evonik eine tragende Rolle spielt, soll er jetzt beim Hersteller MAGE SUNOVATION GmbH in die Serienfertigung gehen.
Carports sind nützlich, aber architektonisch meist wenig spektakulär: Ein Flachdach auf vier Säulen schützt den darunter abgestellten Wagen vor Sonne, Regen, Schnee und Hagel. Doch das Design muss nicht zu kurz kommen, wie der SUNOVATION ECO TECHNICS zeigt: Der neue Fotovoltaik-Design-Carport der MAGE SUNOVATION GmbH nutzt PLEXIGLAS® von Evonik als Träger für die Solarzellen – ein Material, mit dem die Solarmodule ganz nach Wunsch in Form gebracht werden können. Futuristisch im Design, hat er alles, was einen modernen Stellplatz ausmacht: Solarmodule für die Energieerzeugung, energiesparende Hochleistungs-LEDs, Bewegungsmelder, die die Beleuchtung einschalten, und eine Steckdose zum Aufladen eines Elektroautos.
Ein für Evonik konstruierter Carport steht seit kurzem in Darmstadt – direkt vor dem neuen Leichtbaustudio, in dem Evonik ausgeklügelte Kunststoffteile für den Leichtbau zeigt, die in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, aber auch in der Solar- und Architekturbranche eingesetzt werden. Eine passende Umgebung für den Solar-Carport, der sich in elegantem Bogen empor schwingt. Mit seiner acht Quadratmeter großen Fotovoltaikfläche lässt sich damit genügend Strom produzieren, "um den Bedarf eines Elektroautos zu decken, das etwa 40 Kilometer pro Tag bewegt wird", erklärt Markus Krall, Gründer und Gesellschafter der MAGE SUNOVATION GmbH. Die elektrische Leistung der Solarzellen, die üblicherweise in Kilowatt Peak (kWp) angegeben wird, beträgt 1 kWp.

Leichtbausolarmodul ermöglicht filigrane Konstruktion
Möglich wird die filigrane Konstruktion des Carports durch ein Leichtbausolarmodul aus Kunststoff. Die Solarzellen sind zwischen zwei Platten aus PLEXIGLAS® eingebettet. Die Deckplatte ist aus Vollmaterial gefertigt, während für die untere Platte eine leichtere Stegplatte gewählt wurde, die zusätzlich Gewicht einspart. Ein spezielles Mehrkomponenten-Gel zwischen den beiden Platten sorgt für einen festen Modulverbund. Das geringe Gewicht des Leichtbausolarmoduls – es wiegt rund 60 Prozent weniger als ein vergleichbares Glas-Glas-Modul – macht eine aufwändige Unterkonstruktion überflüssig und eröffnet vielfältige Designmöglichkeiten: von verschiedenen Farben bis hin zu einer satinierten Unterseite.
Bei dem Modell in Darmstadt haben sich die Designer für eine Hinterleuchtung der Module mit Stäben aus PLEXIGLAS® LED entschieden. Werden die Stäbe über die beiden an den Enden sitzenden LEDs angeleuchtet, verteilen sie das Licht gleichmäßig über die gesamte Länge. Die LEDs können über Bewegungsmelder eingeschaltet werden.
Bei der oberen Platte stehen dagegen Wetterfestigkeit, mechanische Eigenschaften und die Lichtdurchlässigkeit (Transmission) im Vordergrund. "Ein klarer Fall für PLEXIGLAS®", sagt Uwe Löffler, im Geschäftsgebiet Acrylic Polymers von Evonik verantwortlich für den Aufbau neuer Geschäfte im Marktsegment Solar. "Es besitzt nicht nur die höchste Transmission unter den transparenten Kunststoffen, sondern ist auch hervorragend witterungs- und UV-beständig." Im Carport in Darmstadt besteht die Deckplatte aus dem neu entwickelten PLEXIGLAS® Solar, dessen transmissive Eigenschaften exakt auf den Wirkungsbereich von Solarzellen abgestimmt sind: Es lässt energiereiche Strahlung zwischen 350 und 380 Nanometer weitaus besser passieren als andere Kunststoffe. Daher erreicht mehr energiereiches Licht, das in Strom umgesetzt werden kann, die Solarzelle.

Ausgereifte Technik
Auch wenn der Carport SUNOVATION ECO TECHNICS noch ein sehr junges Produkt ist, enthält er ausgereifte Technik. "Wir entwickeln seit rund 13 Jahren erfolgreich Leichtbausolarmodule und haben mittlerweile genügend Erfahrung gesammelt", sagt Krall. Davon zeugen zahlreiche, mit Solartechnik ausgestattete Anwendungen: Bushaltestellen, Golfwagen und Luken für Boote, Katamarane, Funkmasten oder auch eins der weltweit größten Solar-Leichtbaumodule mit einer Fläche von rund 1,6 mal 4 Meter, das Evonik im vergangenen Jahr auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf präsentiert hat.

Serienproduktion soll 2011 starten
Vieles spricht dafür, dass der Carport ein Erfolg werden kann: Er kann modular für großflächige Anwendungen erweitert werden, und die Montage ist denkbar einfach – er kann auf jedem ebenen, tragfähigen Untergrund ohne Fundament und meist ohne Baugenehmigung errichtet werden. Zudem nimmt der Hersteller gebrauchte Solarmodule zurück und recycelt sie.         
Quelle: Hersteller

Erstellt am: 27.09.2011 um 12:35 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Erhöhung der Gaspreise bei 237 Anbietern

Der Winter kommt, das Gas wird teurer. 237 Gasanbieter haben für Oktober und November Preissteigerungen von durchschnittlich 10 Prozent angekündigt. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh entspricht dies einer jährlichen Mehrbelastung von 126 Euro.
Die Preiserhöhungswelle treibt auch den bundesdeutschen Durchschnittspreis nach oben. Der Verivox-Verbraucherpreisindex Gas notiert im Oktober 2011 bei 6,37 Cent pro kWh. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh entspricht dies Jahreskosten von 1.275 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sind die bundesdeutschen Gaspreise damit um rund 6 Prozent angestiegen (Oktober 2011: 6,01 Cent/kWh). Aufgrund der dauerhaft hohen Ölpreise im Jahr 2011 ist mit weiteren Gaspreiserhöhungen im Laufe des Winters zu rechnen. Gaspreisvergleich kann Erhöhungen ausgleichen
Verbraucher, die von Preiserhöhungen betroffen sind, müssen diese nicht klaglos hinnehmen. Mit Hilfe unseres Gaspreisvergleichs kann schnell und unkompliziert festgestellt werden, ob günstigere Gasangebote verfügbar sind. Durch den Wechsel zu einem günstigeren Gasanbieter mit vergleichbaren Tarifkonditionen (ohne Vorauskasse) lassen sich derzeit durchschnittlich 343 Euro sparen. Vergleichsmöglichkeiten finden Sie in unseren Gasrechner.

Erstellt am: 23.09.2011 um 10:55 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



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