Neue Schutzlage unter Solaranlagen auf Flachdächern

Die Standflächen von Photovoltaikanlagen auf Flachdächern können die empfindlichen Dachabdichtungen beschädigen. Deshalb hat der Baustoffhersteller BSW aus Bad Berleburg mit Regupol resist solar eine Schutz- und Trennlage speziell für Photovoltaikmodule auf Flachdächern entwickelt und jetzt vorgestellt.

Regupol resist solar besteht aus einem Gummi-Polyurethan-Gemisch und einer unterseitigen Aluminiumkaschierung. Die in sechs Millimetern Dicke angebotenen Matten sollen äußerst schlag-, druck- und kratzfest sein. Daher könnten sie durch die Standflächen der Solarmodule auch nicht beschädigt werden und die Dachabdichtung wiederum gut schützen. Die Aluminiumkaschierung an der Unterseite verhindert zudem Weichmacherwanderung bei PVC-Abdichtungen.

Zusätzlich schützt Regupol resist solar Dach und Solaranlagen, indem es Brandrisiken reduziert, die durch Flugfeuer und strahlende Wärme verursacht werden. Deshalb gilt das Gummimaterial, aus dem die Schutzlage besteht, als "Harte Bedachung" und ist klassifiziert nach Broof (t1). Die rutschfeste Oberseite der Schutzlage bietet den Photovoltaikmodulen zudem einen sicheren Stand. BSW verkauft seine Schutzlagen bereits an zahlreiche namhafte Hersteller von PV-Anlagen und bietet mit Regupol resist solar nun ein in Bezug auf Weichmacherwanderung und Brandschutz verbessertes Produkt an.

Erstellt am: 16.04.2012 um 14:54 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



E-mobility mit Spaßfaktor

Die MAMA AG und der Grazer Elektro-Mobil-Hersteller E-volution (www.evolution-gmbh.com) sind ab sofort Partner in der Entwicklung innovativer E-mobility Lösungen. Bereits seit 2010 entwickelt die Grazer Innovationsschmiede ein modulares Fahrzeug, das dem gestiegenen Bedarf im Kurzstrecken-Individualverkehr gerecht wird. Das inzwischen serienreife Modell ist an jeder Haushaltssteckdose aufladbar und erreicht ein in diesem Markt neues Preis-Leistungsverhältnis. Hierdurch wird qualitativ hochwertige Elektromobilität zum ersten Mal einem breiten Markt verfügbar gemacht.

Richard Focken, Vorstand MAMA AG: “Ein intelligentes Elektrofahrzeug mit besonders ansprechendem Design bei größtmöglicher Individualisierbarkeit: E-volution ist nicht nur ein Beweis für umweltschonende Fortbewegung – es ist der Grundstein für eine neue Fahrzeugkategorie. Innerstädtisch haben sich die Wegstrecken in den letzten 20 Jahren erheblich verkürzt, gleichzeitig haben sie sich über den Tag verteilt aber vervielfacht. Hierzu bedarf es neuer Konzepte für Privathaushalte wie Unternehmen. Besonders für neue Dienstleistungen, beispielsweise im Bereich Liefer- und Kurierservices, Promotions oder Nahversorgung. Hier bietet E-volution ein modulares Fahrzeugkonzept das im Wandel von der traditionellen in eine mobile Dienstleistungsgesellschaft einen entscheidenden Beitrag leisten kann.”

Michael Ritt, Erfinder und Entwickler des Jet-Flyer und Geschäftsführer der Evolution GmbH: “Hier in Graz haben wir das automobile Konstruieren im Blut. Unser erstes Modell, den Jet-Flyer, haben wir aus einer neuen Idee der Fortbewegung entwickelt, mit eigener Technik und Elektronik. Mit den hierzu ergänzten vorhandenen automobilen Produkten und Methoden, erreichen wir vom Start weg eine hohe Serienqualität. Bestellungen verschiedenster Unternehmen aus Spanien, der Schweiz, den Vereinigten Emiraten liegen bereits vor: von der Polizei-, Post- und Kurierdiensten sowie aus Unternehmen. Das Fahrzeug ist individuell konfigurier- und ausstattbar ohne den Basispreis zu erhöhen. MAMA unterstützt uns in der Finanzierung und Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Außerdem teilen wir dieselbe Begeisterung für nachhaltige innovative Technologie.”

Erstellt am: 03.04.2012 um 13:45 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



JEDER DRITTE HAUSEIGENTÜMER PLANT UMSTIEG AUF SOLARWÄRME

Umfrage: 34 Prozent der Hausbesitzer denken über die Investition in eine Solarwärmeanlage in den kommenden drei Jahren nach / Jeder Siebte nutzt Sonnenwärme bereits / Solarwärme von Förderkürzung nicht betroffen
Berlin, den 16. März 2012 – Solarwärme ist im Kommen: Gut jeder dritte Eigenheimbesitzer (34 Prozent) denkt über die Anschaffung einer solarthermischen Anlage zur Heizungsunterstützung oder zur Wassererwärmung nach. Das belegt eine repräsentative Befragung von Hauseigentümern. „Die Investitionsbereitschaft in die langfristig kostengünstige Solarwärme ist sehr groß. Immer mehr Menschen wollen sich von steigenden Öl- und Gaspreise unabhängiger machen“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).
Etwa jeder siebte Hausbesitzer in Deutschland kann schon jetzt relativ entspannt auf die Heizkostenabrechnung blicken: 14 Prozent aller Befragten nutzen bereits die umweltfreundliche und auch langfristig kostengünstige Solarwärme. Hintergrund: Privathaushalte wenden 80 Prozent des Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser auf. Je mehr Solarwärme genutzt wird, desto größer der Einspareffekt. Eine Sonnenheizung zum Beispiel kann in Kombination mit einem modernen Heizkessel die Heizkosten um bis zu 50 Prozent senken.
Der Bundesverband Solarwirtschaft erwartet eine steigende Nachfrage nach Solarwärme-Anlagen, die von der aktuell diskutierten Kürzung der Photovoltaik-Förderung nicht betroffen sind. Mayer: „Die Indikatoren deuten auf nachhaltiges Wachstum im Solarwärme-Markt hin, was angesichts der beschlossenen Energiewende ausgesprochen wünschenswert ist.“ Zuletzt schloss das Jahr 2011 mit einem Absatzplus von knapp elf Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Die Markterwartung des Installationshandwerks auf Basis einer zweiten Umfrage bestätig diese Entwicklung: Jeder zweite Solarwärme-Handwerker (54 Prozent) beurteilt die Geschäftserwartung für die kommenden drei Jahre besser bzw. deutlich besser, eine gleichbleibende Entwicklung erwarten 20 Prozent. Nur 13 Prozent rechnen mit schlechteren Geschäften (Rest zu 100: keine Angaben).
Methodik: Telefonische Repräsentativ-Befragung von 523 Eigentümern von Ein- bzw. Zweifamilienhäusern sowie 503 Heizungsbauunternehmen im Zeitraum Mai bis August 2011 durch das Beratungsunternehmen Technomar GmbH.

Erstellt am: 29.03.2012 um 14:15 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



dena – Gütesiegel Effizienzhaus

Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus zeichnet besonders energieeffiziente Wohnhäuser aus und macht sie auf den ersten Blick erkennbar. Miet- und Kaufinteressenten sowie Bauherren erhalten damit ein verlässliches Auswahlinstrument, ohne sich mit technischen Details der Bauausführung beschäftigen zu müssen. Eigentümer, Bauträger und Wohnungsunternehmen wiederum können ihre Gebäude als "Effizienzhäuser" bewerben.

Bei der Bewertung der Energieeffizienz bezieht sich das Effizienzhaus-Gütesiegel auf die gesetzliche Vorgabe für vergleichbare Neubauten in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie schreibt vor, wie viel Energie ein Neubau maximal für Heizung und Warmwasser benötigen darf. Dieser Energiewert ist die Grundlage für die Bewertung beim Effizienzhaus-Gütesiegel und gilt sowohl für Neubauten als auch für sanierte Gebäude. Die Effizienzklasse wird über einen Zahlenzusatz erkennbar: Ein Effizienzhaus 100 benötigt 100 Prozent des maximal zugelassenen Energiewerts für vergleichbare Neubauten, ein Effizienzhaus 70 nur 70 Prozent, usw. – anders ausgedrückt: das Effizienzhaus 70 ist 30 Prozent besser als ein Neubau nach den geltenden Vorschriften sein muss. Es gilt also: je niedriger die Zahl, desto höher die Energieeffizienz.

Wenn die Sanierung oder der Neubau schon eine Weile zurück liegen und die Energiewerte des Hauses auf Basis der Energieeinsparverordnung 2007 oder einer älteren Verordnung berechnet wurden, gelten absolute Grenzwerte für Primär- und Endenergie, um den Effizienzhaus-Standard festzulegen.
Die Anforderungen an die Energieeffizienz der Gebäude entsprechen den gleichnamigen Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die in ihrem Programmen "Energieeffizient bauen" und "Energieeffizient sanieren" jeweils die passende Förderung anbietet. Allerdings wird das dena-Gütesiegel "Effizienzhaus" nur für die besonders guten Standards vergeben: "Effizienzhaus" 70, 55 und 40 bei Neubauten und "Effizienzhaus" 100, 85, 70,55 und 40 bei sanierten Altbauten.

Erstellt am: 22.03.2012 um 13:57 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



rpv präsentiert portable Solaranlagen für den Haushaltsgebrauch

Mit der Produktneuheit miniClever hatte das Balinger PV-Unternehmen rpv sogar auf diese nicht zu vorhersehende Wendung in der PV-Branche die passende Antwort im Gepäck. Die Produktserie miniClever steht für portable Solaranlagen, die an jeder beliebigen Stelle aufgestellt werden können und über eine einfache Steckdose Strom ins Netz liefern. Unabhängig von Genehmigungen, EEG und Einspeisevergütungen.

miniClever ist damit die einfachste Form der persönlichen Energiewende, die sich für jedermann eignet. Das Solarmodul wird idealerweise Richtung Süden in der Sonne aufgestellt, in eine einfache Haushaltssteckdose eingesteckt und schon kann der Strom direkt ins jeweilige Haushaltsnetz eingespeist werden. Wird dieser Strom direkt verbraucht, bezieht man weniger Strom vom Versorger und senkt damit die Stromrechnung. Eine clevere Idee, die gleichzeitig den Geldbeutel und die Umwelt schont.

Entsprechend groß war die positive Resonanz der Messebesucher auf der SolarEnergy. „Bei steigenden Strompreisen und der fallenden Einspeisevergütung erkennen unsere Kunden in miniClever die optimale Absicherung. Sie befreien sich ein Stück weit aus der Hand ihres Energieversorgers und sehen kommenden Strompreiserhöhungen gelassener entgegen“, so das Resümee von Vertriebsleiter Uwe Bührer.      Quelle: rpv

Erstellt am: 02.03.2012 um 10:36 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Erneuerbare Energien senken Börsenstrompreise und sichern Stromversorgung in Deutschland

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die Entwicklung der Börsenstrompreise der letzten Monate ausgewertet. Das Ergebnis fällt für die Branche eindeutig positiv aus: Die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien senkt das Strompreisniveau an der Börse. „Die Börsenstrompreise sind anders als vielfach behauptet durch das endgültige Abschalten von acht Atomkraftwerken und dem energiepolitischen Kurswechsel der Regierung nicht gestiegen. Im Gegenteil: Wind- und Solarenergie senken an der Strombörse die Preise“, konstatiert BEE-Präsident Dietmar Schütz.

In der Bilanz bleibe Deutschland außerdem auch im Jahr eins des schwarz-gelben Atomausstiegs Nettoexporteur von Strom. Behauptungen, Deutschland sei zur Sicherung der eigenen Stromversorgung auf dauerhafte Lieferungen aus Nachbarländern angewiesen, hätten sich somit ebenfalls als plumpe Propaganda der alten Energiewirtschaft und ihrer Verbündeten entpuppt. „Es ist zur Zeit ausgerechnet das Atomland Frankreich, das auf Stromimporte aus den Nachbarländern angewiesen ist. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist dagegen auch mit Hilfe der Erneuerbaren gewährleistet“, so Schütz.
Der Preis am Spotmarkt (Baseload) habe im windreichen Dezember maximal um 50 Euro pro Megawattstunde gelegen und sei damit rund 15 Euro günstiger gewesen als in den Vormonaten. Auch die Kosten für Terminkontrakte für die nächsten drei Jahre (Futures) zeigen einen klaren Abwärtstrend. Nach dem Atommoratorium im Frühjahr waren sie zunächst sprunghaft um rund 5 Euro pro Megawattstunde angestiegen. Seit Jahresmitte befinden sie sich aber in stetigem Abwärtstrend und liegen inzwischen unter dem Vor-Fukushima-Niveau.
„Offensichtlich gehen auch die Stromhändler weiterhin von ausreichenden Strommengen und genügend gesicherter Kraftwerksleistung im deutschen Strommarkt aus. Gleichzeitig sorgen die preissenkenden Effekte der Erneuerbaren Energien an der Strombörse dafür, dass der zeitweilige Einsatz teurer fossiler Kraftwerke keine Preisexplosion an der Börse auslöst“, erklärt Schütz.
Trotz dieser positiven Wirkung werde es die Energiewende nicht zum Nulltarif geben. Bei der nun anstehenden Umsetzung gelte es daher, eine faire Kostenverteilung zu schaffen und einseitige Begünstigungen beispielsweise weiterer Industrieunternehmen zu vermeiden. Schütz: „Auch die Branche der Erneuerbaren Energien wird durch weitere Kostensenkung und Effizienzsteigerungen bei den Erzeugungstechniken dazu beitragen, dass der Umstieg auf Erneuerbare Energien in einem Industrieland wie Deutschland technisch und wirtschaftlich möglich wird.“

Erstellt am: 20.02.2012 um 14:09 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Austausch von alten Holzheizungen zwingend erforderlich

Verbrennungstechnik moderner Kaminöfen senkt Emissionen – Gesetzliche Regelungen in Deutschland greifen nur langsam. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., der die Hersteller moderner Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkamine und Pellet-Öfen vertritt, sieht sich durch eine Studie dänischer Forscher von der Universität Kopenhagen bestätigt, die eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub-Partikel aus Holzheizungen untersucht haben.

Seit Inkrafttreten der neuen Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung (1. BImschV) im März 2010 bestehen in Deutschland konkrete Vorgaben für Einzelraum-Feuerstätten hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad. Die Verordnung enthält darüber hinaus eine Sanierungsregelung für Altgeräte. Allerdings ist diese Regelung mit sehr langen Umsetzungsfristen versehen, sodass nur langsam – schrittweise bis 2024 – eine Reduzierung von Staub und anderen Schadstoffen erfolgen wird.

“Der jährliche Austausch von Altgeräten ließe sich durchaus noch steigern“, so Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI. „Nach wie vor sind sie für den weitaus größten Teil aller Emissionen verantwortlich. Wenn der Ausstoß weiter sinken soll, müssen Austausch und Stilllegung – beispielsweise mit steuerlichen Anreizen – gezielt unterstützt werden, da jedes einzelne ältere Gerät ungefähr genauso viele Staub-Partikel emittiert wie sieben neue zusammen.“Vorteile für das Klima und die Umwelt – bei sinkenden Heizkosten Holz als nachwachsender Brennstoff zählt aus gutem Grund zu den staatlich geförderten erneuerbaren
Energien. Bezogen auf die Erzeugung von Wärme stellte feste Biomasse davon im Jahr 2009 einen Anteil von über 70 Prozent – wodurch knapp 21 Mio. Tonnen Treibhausgas-Emissionen vermieden wurden. Dies entspricht dem jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß aller Einwohner von München und Frankfurt am Main zusammen. Mit dazu beigetragen hat die im Laufe der Jahre weiterentwickelte Verbrennungstechnik, wodurch bei modernen Festbrennstoff-Geräten auf der einen Seite die Emissionen gesenkt und auf der anderen Seite der Wirkungsgrad– und somit auch die Energieeffizienz – deutlich gesteigert werden konnten. Der HKI appelliert daher auch an die Verbraucher, in ihrem eigenen Interesse über den vorzeitigen Austausch älterer Feuerstätten durch einen modernen Kaminofen nachzudenken.Denn neben den Vorteilen für das Klima und die Umwelt sind damit nicht zuletzt auch sinkende Heizkosten verbunden. Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de.

Erstellt am: 10.02.2012 um 10:36 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Mikro-KWK Vitotwin 300 – Strom und Wärme für das Wohnhaus

Strom und Wärme für das Wohnhaus – das Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist genau ausgelegt auf die Anforderung der Heizungsmodernisierung in Ein- und Zweifamilienhäusern.

Kompakte Abmessungen und die Kombination mit bewährter Technik machen den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) jetzt auch zur Modernisierung im Ein- und Zweifamilienhaus möglich. Das Mikro-KWK-Gerät Vitotwin 300-W deckt den Wärmebedarf des Gebäudes und eignet sich ideal zur Grundlastabdeckung des Strombedarfs. In einem kompakten Wandgeräte-Gehäuse sind ein Stirling-Motor und ein Gas-Brennwertgerät als Spitzenlastkessel vereint. 
Komfortabel Heizen und Strom selber nutzen

Das Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist eine echte Alternative zu konventionellen Heizsystemen bei der Modernisierung. Gegenüber einem veralteten Gas-Heizwertkessel wird nicht nur Wärme erzeugt, sondern zusätzlich Strom für den Eigenbedarf, was den Gesamtnutzungsgrad der Anlage deutlich erhöht. Nicht genutzter Strom wird in das EVU-Netz eingespeist.
Dank des integrierten Gas-Brennwertkessels Vitodens 200-W ist das Mikro-KWK ein autarker Wärmeversorger. Bei höherem Wärmebedarf übernimmt das Gas-Brennwertmodul die fehlende Leistung.

Einfach aber äußerst effektiv: Das technische Prinzip

In dem Mikro-KWK-Gerät Vitotwin 300-W übernimmt ein Stirling-Motor die Stromerzeugung. Er wird von einem Gasbrenner betrieben. Bei der Stromerzeugung entstehen im Stirling-Motor Temperaturen von ca. 500 °C. Genügend Abwärme also, um – quasi nebenbei – Energie für Heizung und Trinkwassererwärmung zu erzeugen. Energie, die für die meiste Zeit des Jahres ausreicht.

Laufruhiger und wartungsfreier Stirling-Motor

Der Stirling-Motor des Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist hermetisch geschlossen, arbeitet laufruhig und ist nahezu wartungsfrei. Diese Eigenschaften ermöglichen die wohnraumnahe Installation. Besonders wirtschaftlich arbeitet das Gerät bei einem jährlichen Gasverbrauch von mindestens 20 000 kWh und einem Stromverbrauch von mehr als 3000 kWh pro Jahr. Das entspricht dem Bedarf eines durchschnittlichen Ein- oder Zweifamilienhaus. Reicht der Strom nicht aus, wird die benötigte Stromspitze von einem Stromanbieter bezogen. Andernfalls wird nicht genutzter Strom in das Netz des lokalen Energieversorgers eingespeist.

Das Mikro-KWK spart Geld – und verdient sogar noch etwas dazu

Durch die Nutzung der Abwärme aus der Stromerzeugung können Sie bis zu 20 Prozent Primärenergie sparen. Weil außerdem die CO2-Emissionen drastisch gesenkt werden, leisten Sie mit der Mikro-KWK einen wichtigen Betrag zum Klimaschutz. Dafür erhalten Sie Fördermittel von Bund, Ländern und Gemeinden. Darüber hinaus bekommen Sie für das eingesetzte Gas für die Stromerzeugung die Energiesteuer zurück erstattet.

Besonders rechnet sich jedoch, dass Sie Ihren Strom selbst erzeugen. Er wird mit 5,11 Cent/kWh (Stand 08/2011) vergütet. Nutzen Sie den Strom selbst, beträgt der Kostenaufwand nur ca. 1/3 des offiziellen Strompreises. Und den Strom, den Sie nicht brauchen, verkaufen Sie einfach an das öffentliche Netz. Dafür bekommen Sie den Strompreis, der nach EEX-Leipzig quartalsweise festgelegt wird (2. Quartal 2011: 5,361 Cent/kWh). Sie sehen: Die Mikro-KWK ist nicht nur eine Sparmaßnahme, sondern auch eine Geldanlage.
Da beim Betrieb kontinuierlich Wärme erzeugt wird, ist die Kombination mit einem Heizwasser-Pufferspeicher erforderlich.   Quelle: Viessmann

Erstellt am: 30.01.2012 um 12:29 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Mit ökologischem Strom einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Strom ist Lebensnotwendig. Jeder braucht ihn. Würde der Strom auch nur für wenige Wochen ausfallen, währen Chaos, Hungersnöte und Plündereien an der Tagesordnung. Das öffentliche Leben würde komplett zusammenbrechen. So sehr sind wir mittlerweile vom Strom abhängig. Diese Entwicklung lässt sich auch nicht mehr umkehren. Die Weltbevölkerung wächst ständig weiter und es wird jährlich mehr Strom benötigt. Dieser hohe Strombedarf lässt sich momentan nur über Kernkraftwerke decken. Nach dem verheerenden Atomunfall in Japan ist das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit von Kernkraftwerken stark gesunken. Stromverbrauch.de ist der Meinung, dass die Zeit zum Umdenken gekommen ist.

Jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten in Zukunft ausreichend Strom zur Verfügung zu haben und trotzdem sicher leben zu können.

Stromverbrauch.de weiß, langfristig muss der Strom aus ökologischen Quellen bezogen werden. Sonne, Wind und Wasser sind unerschöpfliche Energiequellen. Doch die Erschließung dieser Stromquellen wurde lange Zeit vernachlässigt, da man sich auf die Kernenergie verlassen hatte und nicht mit derartigen Atomunfällen gerechnet hatte. Nun da die Nachfrage nach ökologischem Strom immer größer wird bleibt immer mehr Stromanbietern keine andere Wahl als auch Alternativstrom anzubieten. Dies sollten Verbraucher nutzen und ihren Strom von nur von solchen Anbietern beziehen, die ökologischen Strom vertreiben. Deshalb sollten die einzelnen Anbieter gut verglichen werden. Im Internet findet man zahlreiche Informationen und Möglichkeiten seinen Stromanbieter zu wechseln.

Erstellt am: 02.01.2012 um 8:31 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Ein großer Schritt Richtung energieeffizient wohnen, das „Energie-Plus-Haus“!

Wetzlar – In Anwesenheit von Oberbürgermeister Wolfram Dette ist in Wetzlar ein Einfamilienhaus seinen Mietern übergeben worden, das über das Jahr insgesamt mehr Energie bereitstellt als seine Bewohner selbst benötigen. Dank Photovoltaikanlage, effizienter Heizung und Dämmung sowie sparsamer Hausgeräte steht dem erwarteten Energiebedarf von 7 550 Kilowattstunden pro Jahr voraussichtlich eine Stromerzeugung von 9 100 Kilowattstunden gegenüber. Errichtet wurde das so genannte „Energie-Plus-Haus“ von der Bosch Thermotechnik mit ihrer Marke Buderus sowie den Gebäudespezialisten Buderus Immobilien GmbH (BIG) und Schwörer Haus.
„Wir wollen zeigen, dass ein solches Projekt mit heute bereits verfügbarer Technik möglich ist“, sagte Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstands Bosch Thermotechnik. Er verwies darauf, dass in Europa etwa 40 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen auf die Gebäude entfällt. Mit rund 85 Prozent wird dort der größte Anteil des Energiebedarfs für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasserbereitung eingesetzt. Der Anteil Strom ist mit rund 15 Prozent relativ dazu recht gering. Diese Diskrepanz führt Glock auf den technischen Zustand der Heizanlagen zurück: „Nur 13 Prozent der 17,8 Millionen Heizungsanlagen hierzulande sind auf dem aktuellen technischen Stand.“ Durch den Austausch der ineffizienten Anlagen ließen sich jährlich bis zu 55 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Glock ist überzeugt, dass sich das Energie-Plus-Haus auf längere Sicht zum Standard entwickeln wird.
Damit sich ein Gebäude vom Energieverbraucher zum -anbieter mausern kann, müssen drei Voraussetzungen erfüllt werden. Zunächst gilt es, den Verbrauch durch eine optimierte Gebäudehülle und die Nutzung von Restenergieströmen gering zu halten. Der verbleibende Energiebedarf wird effizient gedeckt. Zudem muss das Gebäude selbst so viel Strom wie möglich erzeugen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, haben die Projektpartner das Energie-Plus-Haus mit modernen Komponenten ausgestattet: Eingesetzt werden eine Photovoltaikanlage, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Elektro-Wärmepumpe mit einer Leistung von bis zu neun Kilowatt. Moderne, verbrauchsarme Hausgeräte der Energieeffizienzklasse A++ von Bosch runden die Ausstattung ab. Im Vergleich zu einem Neubau auf gutem, aber herkömmlichen Standard betragen die Mehrkosten rund 35 000 Euro für die Photovoltaik.
Dank dieser Maßnahmen sinkt der Primärenergiebedarf für Heizen und Warmwasser des Gebäudes mit 160 Quadratmetern Wohnfläche gegenüber einem herkömmlichen Vergleichsgebäude von 91 auf unter 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Die auf dem Dach angebrachten Photovoltaik-Module mit einer Leistung von 10,8 Kilowatt Peak erzeugen so viel Strom, dass sich auf das Jahr gerechnet eine positive Energiebilanz ergibt. Damit kann auch der Bedarf von vier eBikes mit Bosch-Antrieb gedeckt werden, die den Mietern zur Verfügung stehen.                                                                                                                                      Ein Blick auf die Website www.stromverbrauch.de wird Ihnen noch weitere Alternativen des energiesparenden Wohnens präsentieren. Es lohnt sich auf jeden Fall sich auf www.stromverbrauch.de gründlich umzuschauen, vielleicht ist der eine oder andere Tipp zum Energiesparen auch Ihnen noch nicht bekannt.

Erstellt am: 23.12.2011 um 11:31 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



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