Zukunftsvision „angebotsoptimierte Stromnutzung“

Strom ist nicht gleich Strom. Haushalte, die selbst – etwa über eine Photovoltaik-Anlage – elektrische Energie erzeugen, wissen das. Ihnen steht mal mehr, mal weniger der kostbaren Ressource aus Eigenproduktion zur Verfügung – ebenso wie der Strom aus der herkömmlichen Versorgung. Auch andere, die vom externen Versorger abhängig sind, können wiederum die künftig vermehrt verfügbaren flexiblen Strompreise nutzen oder in einem intelligenten Netz von einem Überangebot an „günstigem“ Strom aus erneuerbaren Energiequellen profitieren. In jedem Fall kommt es darauf an – sofern der Endverbraucher das möchte – den Einsatz verbrauchsintensiver Hausgeräte auf diese unterschiedlichen Angebote und Preise abzustimmen. Stromversorger und Unternehmen arbeiten daher seit geraumer Zeit an Lösungen für eine „smarte“, auslastungs- und preisbezogene Stromnutzung.
Ein ökonomisch sinnvolles SmartGrid erfordert allerdings auch einheitliche Normen und Standards sowohl seitens der Hausgerätehersteller als auch auf Seite der Energieerzeugung und Energieverteilung. „Hier liegt noch viel Konzept- und Entwicklungsarbeit vor uns“, erläutert Bosch Marketingleiter Michael Bohn. Doch sobald Bosch eine flächendeckende Infrastruktur erkennt, um die so genannten SmartGrid-fähigen Hausgeräte in größerem Umfang einzusetzen, wird Bosch da sein – beispielsweise mit Geräten wie Geschirrspüler-Prototypen, deren Praxiseinsatz derzeit getestet wird.

Erstellt am: 20.09.2011 um 9:31 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen

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