Blogbeitrag Stromverbrauch.de

Rund 30 % der Gesamtenergie an Strom gehen an private Haushalte, was zeigt, dass gerade im häuslichen Umfeld ein großes Einsparpotential liegt. Allen voran spielt hier der Stand-by-Modus mit, der nicht ausgeschaltet wird. Allein der Videorekorder zeigt einen Verbrauch von 101 kwh, gefolgt vom Farblaserdrucker mit 152 kwh oder dem Tintenstrahldrucker mit 123 kwh. Im Stand-by-Modus schlagen immerhin noch 15 Watt zu Buche. Das alles zusammen gerechnet wird ein beträchtliches Sümmchen aufs Jahr gerechnet. Eine Steckdosenleiste bietet sich hier an, an der alle Geräte angeschlossen sind und mit einem Knopfdruck komplett ausgeschaltet werden können, außerdem verlängert das Aus des Stand by die Lebensdauer der Geräte. Einziger Nachteil, gespeichertes geht verloren, aber wer da fit im programmieren ist, für den ist das auch kein Problem.

Wer sich jeden Monat über seinen Stromverbrauch schwarz ärgert, der muss was tun. Man geht davon aus, dass 25 % des gesamten Verbrauchs für die Heizung des Hauses mit Warmwasserbereitung eingerechnet wird und durchschnittlich 2 % für die Beleuchtung. Elektrische Geräte tragen natürlich hier ihren Beitrag dazu. Hier ist es sinnvoll, gerade bei Neuanschaffungen auf die Energieeffizienz zu achten. Diese zeigt wie sparsam die Geräte sind, allerdings sind sie in der Anschaffung etwas teurer, was sich aber mit der Zeit rechnet. Man denke hier beispielweise an die Waschmaschine, Spülmaschine und der Kühlschrank. Eine Waschladung die mit 60 Grad gewaschen wird, anstatt mit 95 Grad, bringt Stromersparnis, auch der Kühlschrank mit einer Energieeffizienz von A. Dabei Pflicht ist, dass der Kühlschrank immer abgetaut ist, sollte keine Abtauautomatik drin sein, was bei den neuen Geräten der Fall ist. Auch beim Herd kann gespart werden. Bei manchen Gerichten steht, dass der Backofen vorgeheizt werden soll, was nicht unbedingt erforderlich ist.

Wer seine Heizung noch nicht auf dem neuesten Stand hat, der kann auch hier durch ein entsprechendes Modernisierungsprogramm Strom einsparen. Wer hier investiert, beispielsweise durch Benutzung von Sonnenenergie und eine ausgefeilte Heiztechnik, für den klingeln die Euro im Beutel. Thermostate an den Heizkörpern tun ein Übriges die Räume zu heizen und zwar ausreichend, man spricht von einer Wohlfühltemperatur von 21 Grad im Wohnbereich und in den Schlafräumen von 15 Grad. Außerdem müssen Türen und Fenster luftdicht sein, damit die Einsparung effizient sein kann. Die Fenster dauernd auf Kipp gestellt, lässt die Stromuhr sausen, besser mehrmals Stoßlüften, ist da die sinnvollere Variante. Auch beim Warmwasser kann Strom gespart werden. Hier sollte der Durchlauferhitzer, der meist einen langen Vor-Leerlauf hat (was auch die Wasserkosten hoch treibt), durch ein sparsameres Gerät, das mit Gas betrieben wird, ausgetauscht werden.

Erstellt am: 22.07.2011 um 15:31 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen

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