Energielabels erkennen und berücksichtigen

Bereits seit 1994 kann man anhand der Etikettierung erkennen, mit welchen Geräten man Strom sparen kann. Anders gesagt: Das „Energielabel“ teilt bestimmte Gerätearten (nämlich Raumklimageräte, elektrische Backöfen, Leuchtstoffröhren, Lampen, Geschirrspüler, Wäschetrockner, Waschmaschinen, Gefrier- und Kühlgeräte). Hier stellt das Label „A“ den niedrigen Verbrauch fest und das Label „G“ den hohen Verbrauch. „A“ unterteilt sich noch in die Optimalkennzeichnungen „A+“ und „A++“, die noch sparsamer sind. Dem umweltbewussten Verbraucher wird zudem angeraten, sich auch an den Kennzeichnungen anderer Geräte zu orientieren. Nämlich der blaue Engel umfasst Elektrowerkzeuge, Garten- und Bürogeräte, das GED Label (Kürzel für „Gemeinschaft Energielabel Deutschland“) umfasst Bürogeräte und Unterhaltungselektronik und die „Euroblume“ findet sich auf Haushaltswaren, Beleuchtungsartikeln und Bürogeräten. Ferner gibt es noch das „TCO Label“ unter anderem Bürogeräte.

Auch andere Energiesparmaßnahmen sind für einen völlig gewöhnlichen und privaten Haushalt möglich, nämlich insbesondere beim Geschirrspülen, Baden oder Duschen. Warmes Wasser wird als völlige Selbstverständlichkeit betrachtet – jedoch macht den zweithöchsten Verbrauch an Energie innerhalb eines Haushaltssystems aus. Wärmt man Wasser mit Strom auf, so verlangt dies einen besonders intensiven Energieverbrauch und wird auch zum hohen Kostenfaktor. Zehn Prozent spart man jedoch, wenn man die herkömmlichen Durchlauferhitzer gegen elektronisch geregelte Geräte umtauscht. Ebenso lassen sich bis zu 80 Prozent an Wasserersparnis erzielen, indem man Wasserhähne montiert, deren Durchfluss begrenzt ist – einen ähnlichen, sehr effektiven Effekt erzielt man mit einer Wassersparbrause.

Noch einen ergebnisreichen Weg gibt es, Energie für die Warmwasserbereitung zu sparen: Man koppelt zumindest diesen Leistungsbereich von der herkömmlich produzierten Energie ab und nutzt hierfür Holzpellets oder Solarenergie. Der Eingriff in das Heizsystem rechnet sich langfristig – hier lassen sich in einer fachlichen Beratung die günstigsten Energieträger bestimmen. Das Heizsystem funktioniert – gerade im Zusammenhang mit der Umwälzpumpe – als Energieverbraucher, der 15 Prozent des Gesamtsystems nutzt. Viele Pumpen, die vorinstalliert sind, wurden nicht angemessen (nämlich zu groß oder mit einem zu niedrigen Wirkungsgrad) montiert – hier ist durchaus ein Umdenken und eine Umorientierung wertvoll.

Erstellt am: 14.07.2011 um 14:46 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen

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