Stromverbrauch im Haushalt reduzieren

Die explodierenden Stromkosten zwingen uns dazu, den Stromverbrauch zu reduzieren. Dabei müssen wir nicht auf unseren gewohnten Lebensstandard verzichten, lediglich ein paar Dinge gibt es zu beachten. Als erstes liegt es an uns, unser Verhalten zur Energie zu ändern, bewusster damit umgehen. Das schlägt sich in der Stromrechnung nieder.

Im Privathaushalt sollte angefangen werden Strom zu sparen, beispielsweise beim Kochen, beim Bedienen des Herdes. Kocht man Kartoffel, sollte ein Topf gewählt werden, der auf die Herdplatte oder auf das Ceranfeld genau passt und nicht übersteht. Sind die Kartoffeln am Kochen, das sieht man meist am Glasdeckel, kann die Wärme sofort heruntergedreht werden, oder der Herd ganz ausgeschaltet werden. Mit dieser Restwärme garen die Kartoffel bis sie weich sind. Hier sind Schnellkochtöpfe seine segensreiche Erfindung, bieten sie doch eine Stromersparnis von fast 50 %. Nehmen wir einen Rinderbraten, der braucht in einem Bräter gute 2 Stunden, im Schnellkochtopf eine knappe halbe Stunde. Hier wäre die Anschaffung eines Schnellkochtopfes mehr als sinnvoll, gerade wenn man öfter solche Gerichte kocht, die lange brutzeln müssen.

Die Küche mit ihren elektrischen Geräten: Beispielsweise den Geschirrspüler. Ist nur wenig Geschirr da, vielleicht ein Teller, und ein Gedeckt, so braucht die Maschine bestimmt nicht in Bewegung gesetzt werden. Hier ist das „normale Spülen von Hand“ die bessere Wahl. Das heißt aber nicht, dass wir hier unter Verwendung von Unmengen von Wasser spülen müssen. Hier genügen ein paar Spritzer Spülmittel und ein wenig Wasser, fertig. Wenn man den Geschirrspüler belädt, so sollte der Platz darinnen, ganz ausgenutzt werden. Dann wäre der Kühlschrank, der Stromfresser Nr. 1 in der Küche. Immer darauf achten, dass an den Wänden und im Gefrierfach kein Eis ansetzt. Er braucht auch nicht immens hoch gedreht zu werden. Hier kontrolliert ein Kühlschranktermometer die Kälte. Bei der Waschmaschine ist es das gleiche. Nicht immer muss die Wäsche auf 95 Grad gewaschen werden, bei 60 Grad wäscht sie bei normaler Verschmutzung ebenso gut. Mit Weichspüler und Waschmittel sollte auch sparsam umgegangen werden. Denken wir an die Umwelt.

Schon beim Kauf von elektrischen Geräten sollte auf die Energieeffizienz geachtet erden. Das springt bares Geld heraus. Besitzt man noch alte Geräte, die wirklich als Stromfresser bezeichnet werden können, sollte man neue kaufen, der Kauf rechnet sich nach kurzer Zeit in ihrer Stromrechnung. Der Neukauf geht natürlich nur, sollte gerade Geld übrig sein für die Anschaffung. Noch ein kleiner Tipp: Machen Sie das Licht aus bzw. drücken Sie den Lichtschalter. Denn wenn sich niemand im Zimmer befindet, braucht auch kein Licht zu brennen. Sie werden sehen, wie groß diese Ersparnis ist. Wenn wir alle auf solche „Kleinigkeiten“ beim Stromverbrauch achten, senken wir mit Sicherheit unsere Energiekosten.

Erstellt am: 14.06.2011 um 8:53 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen

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