Giftige Substanzen in Energiesparlampen krebserzeugend?

Manche Energiesparlampen können im Betrieb giftige Substanzen abgeben. "Es sind Stoffe darunter, die im Tierversuch krebserzeugend sind", so Sachverständiger Peter Braun.Phenol rieche sehr intensiv. "Es wird als sehr unangenehm wahrgenommen und kann bei vielen Menschen das Sick-Building-Syndrom herbeiführen", so Braun. Außerdem hat er in den Energiesparlampen Styrol und Tetrahydrofuran entdeckt. "In Produkten, die in Innenräumen angewendet werden, wie das bei Energiesparlampen der Fall ist, sollten solche Substanzen nicht enthalten sein. Bei krebserregenden Substanzen gibt es keine Konzentration, die gesundheitlich völlig unbedenklich ist. Auch geringste Mengen dieser Substanzen erhöhen das Risiko an Krebs zu erkranken.

"Das Umweltbundesamt gab eine erste Einschätzung der Untersuchungsergebnisse ab: Tatsächlich seien in den getesteten Energiesparlampen Stoffe aufgetaucht, "bei denen ein krebserregendes Potential nicht ausgeschlossen werden kann". Das seien die Substanzen Phenol, Naphtalin und Styrol. Darüber hinaus fänden sich in den Lampen nachweislich Aromate, die reizend auf Schleim- und Bindehäute wirkten. Doch "Die Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen aus Energiesparlampen, die wir in Innenräumen erwarten, sind sehr gering. Sie lassen keine gesundheitlichen Wirkungen befürchten", hieß es in einer Stellungnahme.

Erstellt am: 20.05.2011 um 9:48 Uhr - Kategorie(n): Allgemein

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