Strom sparen beim Kochen und Backen

Auch in Ihrer Küche können Sie auf einfache Art und Weise Strom sparen.
Wenn Sie zum Beispiel beim Kochen immer den kleinst möglichen Topf mit genau passendem Deckel nutzen, verringern Sie die Kochzeit maßgeblich. Auch sollten Sie den Topf immer auf die passende Herdplatte stellen, damit nicht um den Rand herum die Energie nur die Küche zusätzlich erwärmt. Verwenden Sie dann noch einen Deckel aus Glas, so müssen Sie nicht so häufig den Deckel anheben, um zu überprüfen, ob die Speisen bereits die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Mit Schnellkochtöpfen sparen Sie sogar mehr als 50% an Energie. Haben Sie keine zur Hand, nutzen Sie am Besten Töpfe mit glattem Boden. Technisch fortschrittlich kochen Sie mit Thermotöpfen, die Sie bereits nach einer sehr geringen Kochzeit vom Herd nehmen können.

Auch die Menge des Wassers hat Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Füllen Sie nicht mehr Wasser als nötig ein. Die Herdplatte muss des Weiteren auch nicht bis zum Ende der Garzeit angeschaltet sein, sondern Sie können sie gut und gerne bereits zehn Minuten eher abschalten. Besitzen Sie eine Mikrowelle, so ist es sinnvoll, kleinere Mengen darin zu erhitzen, da diese um Einiges weniger Strom verbraucht als der Herd.

Beim Backen gilt das gleiche Prinzip. In den meisten Fällen können Sie getrost auf das Vorheizen verzichten oder es zumindest reduzieren; die Backwaren gelingen genauso gut und schmackhaft. Und die Backzeit senkt sich in etwa um die Zeit ab, die Sie beim Vorheizen einsparen. Wollen Sie einen Kuchen bei 200 Grad backen, heizen Sie ihn beispielsweise nur auf 150 Grad vor. Das ist völlig ausreichend. Zusätzlich können Sie die Nachhitzzeit nutzen. Stellen Sie dazu einfach den Backofen zehn Minuten vor Ende der Backzeit ab.
Wenn Sie einen Backofen mit Umluftfunktion besitzen, können Sie mehrere Dinge gleichzeitig backen, da Sie mehrere Ebenen mit einbeziehen können.

Entfernen Sie alle unnötigen Backbleche aus dem Ofen, bevor Sie mit dem Backen beginnen. Denn jedes der Bleche wird ebenfalls aufgeheizt und vergeudet so den wertvollen Strom. Kontrollieren Sie den Fortschritt des Backvorgangs bitte nur durch die geschlossene Glasscheibe, da ansonsten ca. 20% der geheizten Energie schon bei kurzem Öffnen verloren gehen.

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass Sie selbstverständlich bereits schon beim Kauf Ihres Herdes über den zukünftigen Stromverbrauch mitentscheiden. Auf Dauer gesehen sparen Sie kein Geld, wenn Sie sich für ein besonders preisgünstiges Modell entscheiden, dessen Energieeffizienz dafür wesentlich schlechter ist, als bei einem vielleicht in der Anschaffung teurerem Gerät.

Erstellt am: 05.04.2011 um 11:19 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen

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