Neue Schutzlage unter Solaranlagen auf Flachdächern

Die Standflächen von Photovoltaikanlagen auf Flachdächern können die empfindlichen Dachabdichtungen beschädigen. Deshalb hat der Baustoffhersteller BSW aus Bad Berleburg mit Regupol resist solar eine Schutz- und Trennlage speziell für Photovoltaikmodule auf Flachdächern entwickelt und jetzt vorgestellt.

Regupol resist solar besteht aus einem Gummi-Polyurethan-Gemisch und einer unterseitigen Aluminiumkaschierung. Die in sechs Millimetern Dicke angebotenen Matten sollen äußerst schlag-, druck- und kratzfest sein. Daher könnten sie durch die Standflächen der Solarmodule auch nicht beschädigt werden und die Dachabdichtung wiederum gut schützen. Die Aluminiumkaschierung an der Unterseite verhindert zudem Weichmacherwanderung bei PVC-Abdichtungen.

Zusätzlich schützt Regupol resist solar Dach und Solaranlagen, indem es Brandrisiken reduziert, die durch Flugfeuer und strahlende Wärme verursacht werden. Deshalb gilt das Gummimaterial, aus dem die Schutzlage besteht, als "Harte Bedachung" und ist klassifiziert nach Broof (t1). Die rutschfeste Oberseite der Schutzlage bietet den Photovoltaikmodulen zudem einen sicheren Stand. BSW verkauft seine Schutzlagen bereits an zahlreiche namhafte Hersteller von PV-Anlagen und bietet mit Regupol resist solar nun ein in Bezug auf Weichmacherwanderung und Brandschutz verbessertes Produkt an.

Erstellt am: 16.04.2012 um 14:54 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



E-mobility mit Spaßfaktor

Die MAMA AG und der Grazer Elektro-Mobil-Hersteller E-volution (www.evolution-gmbh.com) sind ab sofort Partner in der Entwicklung innovativer E-mobility Lösungen. Bereits seit 2010 entwickelt die Grazer Innovationsschmiede ein modulares Fahrzeug, das dem gestiegenen Bedarf im Kurzstrecken-Individualverkehr gerecht wird. Das inzwischen serienreife Modell ist an jeder Haushaltssteckdose aufladbar und erreicht ein in diesem Markt neues Preis-Leistungsverhältnis. Hierdurch wird qualitativ hochwertige Elektromobilität zum ersten Mal einem breiten Markt verfügbar gemacht.

Richard Focken, Vorstand MAMA AG: “Ein intelligentes Elektrofahrzeug mit besonders ansprechendem Design bei größtmöglicher Individualisierbarkeit: E-volution ist nicht nur ein Beweis für umweltschonende Fortbewegung – es ist der Grundstein für eine neue Fahrzeugkategorie. Innerstädtisch haben sich die Wegstrecken in den letzten 20 Jahren erheblich verkürzt, gleichzeitig haben sie sich über den Tag verteilt aber vervielfacht. Hierzu bedarf es neuer Konzepte für Privathaushalte wie Unternehmen. Besonders für neue Dienstleistungen, beispielsweise im Bereich Liefer- und Kurierservices, Promotions oder Nahversorgung. Hier bietet E-volution ein modulares Fahrzeugkonzept das im Wandel von der traditionellen in eine mobile Dienstleistungsgesellschaft einen entscheidenden Beitrag leisten kann.”

Michael Ritt, Erfinder und Entwickler des Jet-Flyer und Geschäftsführer der Evolution GmbH: “Hier in Graz haben wir das automobile Konstruieren im Blut. Unser erstes Modell, den Jet-Flyer, haben wir aus einer neuen Idee der Fortbewegung entwickelt, mit eigener Technik und Elektronik. Mit den hierzu ergänzten vorhandenen automobilen Produkten und Methoden, erreichen wir vom Start weg eine hohe Serienqualität. Bestellungen verschiedenster Unternehmen aus Spanien, der Schweiz, den Vereinigten Emiraten liegen bereits vor: von der Polizei-, Post- und Kurierdiensten sowie aus Unternehmen. Das Fahrzeug ist individuell konfigurier- und ausstattbar ohne den Basispreis zu erhöhen. MAMA unterstützt uns in der Finanzierung und Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Außerdem teilen wir dieselbe Begeisterung für nachhaltige innovative Technologie.”

Erstellt am: 03.04.2012 um 13:45 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Ihre Kostenbremse beim Strombezug

Hier finden Sie relevante Informationen zu den derzeitigen Entwicklungen in der Solarbranche. Allem voran stellen wir Ihnen hier Beiträge zum Thema Eigenverbrauch von Sonnenstrom ein. Denn der selbstgenutzte Solarstrom ist bereits und wird auch weiterhin für Sie wichtige Kostenbremse sein, wenn es darum geht, Betriebskosten beim Strombezug zu sparen.
De facto sind die konventionellen Strombezugspreise der letzten Jahre kontinuierlich angestiegen – und das um mehr als 5 Prozent pro Jahr. Eine Preisteuerung, die sich aufgrund von Ressourcenknappheit und weltweit wachsender Energiebedarfe fortsetzen wird. Wenn Sie sich nun dafür entscheiden, den Strom, den Ihr Dach-Solarkraftwerk täglich produziert, auch zum höchstmöglichen Anteil selbst zu nutzen, dann

  • sparen Sie bares Geld, da die Sonne Strom für Sie produziert, der nicht jedes Jahr um x-Prozent teurer wird
  • machen Sie sich immer unabhängiger von der sprunghaften, wenig vorhersehbaren Förderpolitik der Regierung
  • lösen Sie sich weitgehend vom tageszeitabhängigen Preisdiktat am Strommarkt
  • werten Sie Ihr Image auf, da Sonnestrom ein ökologisch wertvoller Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz ist

Folgend finden Sie Infos zu der Position des BSW im Hinblick auf die EEG-Veränderungen in der Solarförderung, Hintergründe zu der plötzlichen Entscheidung unserer Politiker sowie zur Weiterentwicklung unserer Branche und WARUM es sich weiterhin lohnt, in Solarkraft zu investieren. Sehr gerne können Sie uns bei weiterführenden Fragen auch jederzeit anrufen.

Hier finden Sie relevante Informationen zu den derzeitigen Entwicklungen in der Solarbranche. Allem voran stellen wir Ihnen hier Beiträge zum Thema Eigenverbrauch von Sonnenstrom ein. Denn der selbstgenutzte Solarstrom ist bereits und wird auch weiterhin für Sie wichtige Kostenbremse sein, wenn es darum geht, Betriebskosten beim Strombezug zu sparen.
De facto sind die konventionellen Strombezugspreise der letzten Jahre kontinuierlich angestiegen – und das um mehr als 5 Prozent pro Jahr. Eine Preisteuerung, die sich aufgrund von Ressourcenknappheit und weltweit wachsender Energiebedarfe fortsetzen wird. Wenn Sie sich nun dafür entscheiden, den Strom, den Ihr Dach-Solarkraftwerk täglich produziert, auch zum höchstmöglichen Anteil selbst zu nutzen, dann

  • sparen Sie bares Geld, da die Sonne Strom für Sie produziert, der nicht jedes Jahr um x-Prozent teurer wird
  • machen Sie sich immer unabhängiger von der sprunghaften, wenig vorhersehbaren Förderpolitik der Regierung
  • lösen Sie sich weitgehend vom tageszeitabhängigen Preisdiktat am Strommarkt
  • werten Sie Ihr Image auf, da Sonnenstrom ein ökologisch wertvoller Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz ist

Folgend finden Sie Infos zu der Position des BSW im Hinblick auf die EEG-Veränderungen in der Solarförderung, Hintergründe zu der plötzlichen Entscheidung unserer Politiker sowie zur Weiterentwicklung unserer Branche und WARUM es sich weiterhin lohnt, in Solarkraft zu investieren. Sehr gerne können Sie uns bei weiterführenden Fragen auch jederzeit anrufen.

Status quo der Gesetzes-Novelle

(Quelle: BSW Solar) Mit dem Beschluss der Berliner Koalitionsfraktionen zum EEG-Änderungsgesetz ist das offizielle parlamentarische Verfahren in der vergangenen Woche eingeleitet worden. Am 21.3. fand im Bundestag eine Anhörung statt, bis zum heutigen Tag wurden innerhalb der Fraktionen die letzten Änderungsvorschläge erarbeitet und abgestimmt. Die Änderung der EEG-Solarstromförderung soll zum 30.3. im Bundestag verabschiedet und anschließend am 11.5. im Bundesrat beraten werden.

Der Änderungsvorschlag ist erarbeitet …
(Quelle: Reuters) Wie bisher geplant soll ab April ein einmaliger Einschnitt bei den garantierten Abnahmepreisen zwischen 20 und 40 Prozent je nach Anlagengröße greifen. Wer allerdings für seine Dachanlage beim Versorger bis 24. Februar einen Antrag auf Netzanschluss gestellt hat, soll bis 30. Juni Zeit haben, die Module in Betrieb zu nehmen. Große Anlagen auf ehemaligem Militärgelände, sogenannte Konversionsflächen, bekommen bis Ende September Zeit. Gefördert wird bei kleineren Dachanlagen nur noch 80 Prozent des Stroms, bei größeren 90 Prozent. Der Rest muss selbst verbraucht oder vermarktet werden.
Zwischen Mai und Oktober dieses Jahres wird die Solarförderung zudem für alle neuen Anlagen monatlich um ein Prozent gekürzt. Ab November richtet sich die monatliche Kürzung dann nach dem Zubau im dritten Quartal, ab Februar 2013 nach dem Bau im vierten Quartal und so weiter.
Die maximale Kürzung der Förderung im Jahr soll künftig 29 Prozent betragen, bislang waren es 24 Prozent. Dies gilt, wenn im Quartal hochgerechnet auf ein Jahr mehr als 7,5 Gigawatt neue Solarenergie installiert werden. Lesen Sie hierzu auch die

Erstellt am: 29.03.2012 um 14:26 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



JEDER DRITTE HAUSEIGENTÜMER PLANT UMSTIEG AUF SOLARWÄRME

Umfrage: 34 Prozent der Hausbesitzer denken über die Investition in eine Solarwärmeanlage in den kommenden drei Jahren nach / Jeder Siebte nutzt Sonnenwärme bereits / Solarwärme von Förderkürzung nicht betroffen
Berlin, den 16. März 2012 – Solarwärme ist im Kommen: Gut jeder dritte Eigenheimbesitzer (34 Prozent) denkt über die Anschaffung einer solarthermischen Anlage zur Heizungsunterstützung oder zur Wassererwärmung nach. Das belegt eine repräsentative Befragung von Hauseigentümern. „Die Investitionsbereitschaft in die langfristig kostengünstige Solarwärme ist sehr groß. Immer mehr Menschen wollen sich von steigenden Öl- und Gaspreise unabhängiger machen“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).
Etwa jeder siebte Hausbesitzer in Deutschland kann schon jetzt relativ entspannt auf die Heizkostenabrechnung blicken: 14 Prozent aller Befragten nutzen bereits die umweltfreundliche und auch langfristig kostengünstige Solarwärme. Hintergrund: Privathaushalte wenden 80 Prozent des Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser auf. Je mehr Solarwärme genutzt wird, desto größer der Einspareffekt. Eine Sonnenheizung zum Beispiel kann in Kombination mit einem modernen Heizkessel die Heizkosten um bis zu 50 Prozent senken.
Der Bundesverband Solarwirtschaft erwartet eine steigende Nachfrage nach Solarwärme-Anlagen, die von der aktuell diskutierten Kürzung der Photovoltaik-Förderung nicht betroffen sind. Mayer: „Die Indikatoren deuten auf nachhaltiges Wachstum im Solarwärme-Markt hin, was angesichts der beschlossenen Energiewende ausgesprochen wünschenswert ist.“ Zuletzt schloss das Jahr 2011 mit einem Absatzplus von knapp elf Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Die Markterwartung des Installationshandwerks auf Basis einer zweiten Umfrage bestätig diese Entwicklung: Jeder zweite Solarwärme-Handwerker (54 Prozent) beurteilt die Geschäftserwartung für die kommenden drei Jahre besser bzw. deutlich besser, eine gleichbleibende Entwicklung erwarten 20 Prozent. Nur 13 Prozent rechnen mit schlechteren Geschäften (Rest zu 100: keine Angaben).
Methodik: Telefonische Repräsentativ-Befragung von 523 Eigentümern von Ein- bzw. Zweifamilienhäusern sowie 503 Heizungsbauunternehmen im Zeitraum Mai bis August 2011 durch das Beratungsunternehmen Technomar GmbH.

Erstellt am: 29.03.2012 um 14:15 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Strompreise niedriger als vor einem Jahr

Die Strompreise an der Börse für den deutschen Strom sind trotz des Atomausstiegs deutlich niedriger als vor einem Jahr. Der Preis für deutschen Grundlaststrom an der Strombörse ist in den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 im Mittel auf 4,74 Cent pro Kilowattstunde gefallen (Jan-Feb 2011: 5,05 Cent pro kWh).
Das sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, als die abgeschalteten Atomkraftwerke noch produzierten, 6,1 Prozent weniger, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster nach Bekanntgabe der Februar-Zahlen durch die European Power Exchange (EPEX/EEX) mit. Im Januar 2012 fiel der Preis für deutschen Strom am Spotmarkt wegen der hohen Windstromproduktion auf 3,99 Cent pro Kilowattstunde und damit auf den niedrigsten Stand seit August 2010. "Die gesunkenen Börsen-Strompreise kommen beim Verbraucher aber noch nicht an", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch.
Strom in Frankreich und der Schweiz deutlich teurer
Der Strom in Frankreich ist im Unterschied zum Rückgang in Deutschland deutlich teurer geworden. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 musste für französischen Grundlaststrom am Spotmarkt im Durchschnitt 6,2 Cent pro Kilowattstunde bezahlt werden. Noch teurer waren die Strompreise in der Schweiz. Eine Kilowattstunde Strom kostete hier 6,8 Cent (Jan-Feb 2011: 5,9 Cent)

Erstellt am: 22.03.2012 um 14:02 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



dena – Gütesiegel Effizienzhaus

Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus zeichnet besonders energieeffiziente Wohnhäuser aus und macht sie auf den ersten Blick erkennbar. Miet- und Kaufinteressenten sowie Bauherren erhalten damit ein verlässliches Auswahlinstrument, ohne sich mit technischen Details der Bauausführung beschäftigen zu müssen. Eigentümer, Bauträger und Wohnungsunternehmen wiederum können ihre Gebäude als "Effizienzhäuser" bewerben.

Bei der Bewertung der Energieeffizienz bezieht sich das Effizienzhaus-Gütesiegel auf die gesetzliche Vorgabe für vergleichbare Neubauten in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie schreibt vor, wie viel Energie ein Neubau maximal für Heizung und Warmwasser benötigen darf. Dieser Energiewert ist die Grundlage für die Bewertung beim Effizienzhaus-Gütesiegel und gilt sowohl für Neubauten als auch für sanierte Gebäude. Die Effizienzklasse wird über einen Zahlenzusatz erkennbar: Ein Effizienzhaus 100 benötigt 100 Prozent des maximal zugelassenen Energiewerts für vergleichbare Neubauten, ein Effizienzhaus 70 nur 70 Prozent, usw. – anders ausgedrückt: das Effizienzhaus 70 ist 30 Prozent besser als ein Neubau nach den geltenden Vorschriften sein muss. Es gilt also: je niedriger die Zahl, desto höher die Energieeffizienz.

Wenn die Sanierung oder der Neubau schon eine Weile zurück liegen und die Energiewerte des Hauses auf Basis der Energieeinsparverordnung 2007 oder einer älteren Verordnung berechnet wurden, gelten absolute Grenzwerte für Primär- und Endenergie, um den Effizienzhaus-Standard festzulegen.
Die Anforderungen an die Energieeffizienz der Gebäude entsprechen den gleichnamigen Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die in ihrem Programmen "Energieeffizient bauen" und "Energieeffizient sanieren" jeweils die passende Förderung anbietet. Allerdings wird das dena-Gütesiegel "Effizienzhaus" nur für die besonders guten Standards vergeben: "Effizienzhaus" 70, 55 und 40 bei Neubauten und "Effizienzhaus" 100, 85, 70,55 und 40 bei sanierten Altbauten.

Erstellt am: 22.03.2012 um 13:57 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



rpv präsentiert portable Solaranlagen für den Haushaltsgebrauch

Mit der Produktneuheit miniClever hatte das Balinger PV-Unternehmen rpv sogar auf diese nicht zu vorhersehende Wendung in der PV-Branche die passende Antwort im Gepäck. Die Produktserie miniClever steht für portable Solaranlagen, die an jeder beliebigen Stelle aufgestellt werden können und über eine einfache Steckdose Strom ins Netz liefern. Unabhängig von Genehmigungen, EEG und Einspeisevergütungen.

miniClever ist damit die einfachste Form der persönlichen Energiewende, die sich für jedermann eignet. Das Solarmodul wird idealerweise Richtung Süden in der Sonne aufgestellt, in eine einfache Haushaltssteckdose eingesteckt und schon kann der Strom direkt ins jeweilige Haushaltsnetz eingespeist werden. Wird dieser Strom direkt verbraucht, bezieht man weniger Strom vom Versorger und senkt damit die Stromrechnung. Eine clevere Idee, die gleichzeitig den Geldbeutel und die Umwelt schont.

Entsprechend groß war die positive Resonanz der Messebesucher auf der SolarEnergy. „Bei steigenden Strompreisen und der fallenden Einspeisevergütung erkennen unsere Kunden in miniClever die optimale Absicherung. Sie befreien sich ein Stück weit aus der Hand ihres Energieversorgers und sehen kommenden Strompreiserhöhungen gelassener entgegen“, so das Resümee von Vertriebsleiter Uwe Bührer.      Quelle: rpv

Erstellt am: 02.03.2012 um 10:36 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Die nächste Strompreiserhöhung kündigt sich an

91 Stromversorger werden ihre Preise für Haushaltsstrom zum 1. März erhöhen, 62 weitere Stromerzeuger werden dann am 1. April folgen und das ist kein schlechter Aprilscherz.  Bereits in den Vormonaten hatten über 200 Grundversorger Preissteigerungen verkündet, so das Stromvergleichsportal Verivox. Im Durchschnitt nehmen die Preise um rund 3,4 Prozent zu.
Einigen Versorgern dient der Ausbau der Erneuerbaren Energien als Begründung für Erhöhung, obwohl die EEG-Umlage im Vergleich zu 2011 nur um 0,06 Cent je Kilowattstunde gestiegen ist. „Wenn Energieversorger die Preise aktuell anheben, lässt sich das nicht auf die Erneuerbaren Energien schieben“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Neben betriebswirtschaftlichen Gründen liegt es an steigenden Beschaffungskosten für fossile Energieträger und vor allem an steigenden Netznutzungsentgelten.“ Davon betroffen sind besonders Privathaushalte und der Mittelstand, die – im Gegensatz zur energieintensiven Industrie – nicht bei den Netzentgelten begünstigt sind.
Mit dem Netzentgelt wird die Nutzung des Netzes abgegolten. Das Prinzip: Die Stromverbraucher, die das Netz in Anspruch nehmen, kommen für die Infrastruktur auf. Demnach müssten Verbraucher mit einem hohen Stromverbrauch mehr Netzentgelte zahlen. Dieser Grundsatz ist jedoch seit August 2011 aufgehoben. Die Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) regelt, dass Großstromverbraucher von der Zahlung der Netzentgelte zu einem großen Teil befreit sind. Dieses Privileg hatte die Regierung der energieintensiven Industrie im Zuge des Atomausstiegs zugebilligt, um die im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen zu entlasten. Nun gilt: Wer viel Strom verbraucht und daher die Netze intensiv nutzt, kommt nicht mehr für deren Instandhaltung auf. „Selbst vor dem Hintergrund, den Industriestandort Deutschland schützen zu wollen, wirkt es bizarr, dass der Mittelstand und Privathaushalte allein für die Kosten aufkommen müssen“, bilanziert Vohrer. Eben diesen stehen in den kommenden Wochen Strompreiserhöhungen ins Haus.

Erstellt am: 24.02.2012 um 11:39 Uhr - Kategorie(n): Strom sparen



Erneuerbare Energien senken Börsenstrompreise und sichern Stromversorgung in Deutschland

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die Entwicklung der Börsenstrompreise der letzten Monate ausgewertet. Das Ergebnis fällt für die Branche eindeutig positiv aus: Die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien senkt das Strompreisniveau an der Börse. „Die Börsenstrompreise sind anders als vielfach behauptet durch das endgültige Abschalten von acht Atomkraftwerken und dem energiepolitischen Kurswechsel der Regierung nicht gestiegen. Im Gegenteil: Wind- und Solarenergie senken an der Strombörse die Preise“, konstatiert BEE-Präsident Dietmar Schütz.

In der Bilanz bleibe Deutschland außerdem auch im Jahr eins des schwarz-gelben Atomausstiegs Nettoexporteur von Strom. Behauptungen, Deutschland sei zur Sicherung der eigenen Stromversorgung auf dauerhafte Lieferungen aus Nachbarländern angewiesen, hätten sich somit ebenfalls als plumpe Propaganda der alten Energiewirtschaft und ihrer Verbündeten entpuppt. „Es ist zur Zeit ausgerechnet das Atomland Frankreich, das auf Stromimporte aus den Nachbarländern angewiesen ist. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist dagegen auch mit Hilfe der Erneuerbaren gewährleistet“, so Schütz.
Der Preis am Spotmarkt (Baseload) habe im windreichen Dezember maximal um 50 Euro pro Megawattstunde gelegen und sei damit rund 15 Euro günstiger gewesen als in den Vormonaten. Auch die Kosten für Terminkontrakte für die nächsten drei Jahre (Futures) zeigen einen klaren Abwärtstrend. Nach dem Atommoratorium im Frühjahr waren sie zunächst sprunghaft um rund 5 Euro pro Megawattstunde angestiegen. Seit Jahresmitte befinden sie sich aber in stetigem Abwärtstrend und liegen inzwischen unter dem Vor-Fukushima-Niveau.
„Offensichtlich gehen auch die Stromhändler weiterhin von ausreichenden Strommengen und genügend gesicherter Kraftwerksleistung im deutschen Strommarkt aus. Gleichzeitig sorgen die preissenkenden Effekte der Erneuerbaren Energien an der Strombörse dafür, dass der zeitweilige Einsatz teurer fossiler Kraftwerke keine Preisexplosion an der Börse auslöst“, erklärt Schütz.
Trotz dieser positiven Wirkung werde es die Energiewende nicht zum Nulltarif geben. Bei der nun anstehenden Umsetzung gelte es daher, eine faire Kostenverteilung zu schaffen und einseitige Begünstigungen beispielsweise weiterer Industrieunternehmen zu vermeiden. Schütz: „Auch die Branche der Erneuerbaren Energien wird durch weitere Kostensenkung und Effizienzsteigerungen bei den Erzeugungstechniken dazu beitragen, dass der Umstieg auf Erneuerbare Energien in einem Industrieland wie Deutschland technisch und wirtschaftlich möglich wird.“

Erstellt am: 20.02.2012 um 14:09 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



Austausch von alten Holzheizungen zwingend erforderlich

Verbrennungstechnik moderner Kaminöfen senkt Emissionen – Gesetzliche Regelungen in Deutschland greifen nur langsam. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., der die Hersteller moderner Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkamine und Pellet-Öfen vertritt, sieht sich durch eine Studie dänischer Forscher von der Universität Kopenhagen bestätigt, die eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch Feinstaub-Partikel aus Holzheizungen untersucht haben.

Seit Inkrafttreten der neuen Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung (1. BImschV) im März 2010 bestehen in Deutschland konkrete Vorgaben für Einzelraum-Feuerstätten hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad. Die Verordnung enthält darüber hinaus eine Sanierungsregelung für Altgeräte. Allerdings ist diese Regelung mit sehr langen Umsetzungsfristen versehen, sodass nur langsam – schrittweise bis 2024 – eine Reduzierung von Staub und anderen Schadstoffen erfolgen wird.

“Der jährliche Austausch von Altgeräten ließe sich durchaus noch steigern“, so Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI. „Nach wie vor sind sie für den weitaus größten Teil aller Emissionen verantwortlich. Wenn der Ausstoß weiter sinken soll, müssen Austausch und Stilllegung – beispielsweise mit steuerlichen Anreizen – gezielt unterstützt werden, da jedes einzelne ältere Gerät ungefähr genauso viele Staub-Partikel emittiert wie sieben neue zusammen.“Vorteile für das Klima und die Umwelt – bei sinkenden Heizkosten Holz als nachwachsender Brennstoff zählt aus gutem Grund zu den staatlich geförderten erneuerbaren
Energien. Bezogen auf die Erzeugung von Wärme stellte feste Biomasse davon im Jahr 2009 einen Anteil von über 70 Prozent – wodurch knapp 21 Mio. Tonnen Treibhausgas-Emissionen vermieden wurden. Dies entspricht dem jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß aller Einwohner von München und Frankfurt am Main zusammen. Mit dazu beigetragen hat die im Laufe der Jahre weiterentwickelte Verbrennungstechnik, wodurch bei modernen Festbrennstoff-Geräten auf der einen Seite die Emissionen gesenkt und auf der anderen Seite der Wirkungsgrad– und somit auch die Energieeffizienz – deutlich gesteigert werden konnten. Der HKI appelliert daher auch an die Verbraucher, in ihrem eigenen Interesse über den vorzeitigen Austausch älterer Feuerstätten durch einen modernen Kaminofen nachzudenken.Denn neben den Vorteilen für das Klima und die Umwelt sind damit nicht zuletzt auch sinkende Heizkosten verbunden. Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de.

Erstellt am: 10.02.2012 um 10:36 Uhr - Kategorie(n): Allgemein



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